+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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Torwart-Dilemma beim HC Aschersleben
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Welcher Keeper sitzt auf der Bank?

ASCHERSLEBEN/MZ - Zehn Minuten waren noch zu spielen, Mantas Gudonis konnte von nun an durchschnaufen. Der Torhüter des HC Aschersleben hatte seine Arbeit verrichtet, gegen die HG 85 Köthen (36:26) 53 Prozent der Würfe gehalten. Trainer Dmitry Filippov ließ Dino Spiranec in der Schlussphase beim überzeugenden Heimsieg der Alligators spielen. Und Spiranec erste Amtshandlung nach seiner Einwechslung: Eine starke Parade gegen den völlig freien HG-Rechtsaußen Christian Schöne.
Die Partie gegen Köthen hat einmal mehr bewiesen, dass Aschersleben über das beste Torhütergespann in der Mitteldeutschen Oberliga verfügt.

Mantas Gudonis hat gegen Köthen überragend gespielt, hat aber mit Dino Spiranec (unten) einen gleichwertigen Konkurrenten.
Foto: Bösener/Archiv/Tobis


Beide Keeper mit überragenden Quoten
Besonders das direkte Duell mit dem Köthener Duo, Sebastian Loske und Chris Panhans, war interessant anzusehen. Auch die beiden HG-Torhüter gelten als gutes Gespann. Doch am Samstagabend konnte weder Loske noch Panhans seinem Team helfen. Beide haben sich einige haltbare Bälle sogar mehr oder weniger selbst ins Tor gelegt und alles in allem, einfach nicht gut gehalten. Wenn man es drastisch ausdrücken will, hatte die HG 85 Köthen am Samstagabend keinen Torhüter.
Doch solche Tage, an denen einfach nichts zusammenlaufen will, gibt es. Beim Ascherslebener Torhütergespann sucht man danach allerdings vergeblich. Gudonis oder Spiranec, einer von beiden funktioniert immer. In nur einem Spiel im Jahr 2016 - bei der einzigen Niederlage in Staßfurt - konnte kein HCA-Keeper eine Quote von 40 Prozent gehaltener Bällen, die gemeinhin als überragend gilt, aufweisen. In nur einem Spiel.
Sechs von acht Partien beendete sogar mindestens ein Ascherslebener Torhüter mit einer Quote von 50 Prozent. Ein Wert, den Torhüter anderer Mannschaften in der Mitteldeutschen Oberliga, bei allem Respekt, vielleicht zwei Mal in einer kompletten Saison erreichen. In Aschersleben war er zuletzt an der Tagesordnung. Mantas Gudonis und Dino Spiranec haben beide zudem einen bisherigen Saisonschnitt von über 40 Prozent gehaltener Bälle (Gudonis: 44, Spiranec: 41). Man lehnt sich also nicht weit aus dem Fenster, wenn man sagt: Gudonis und Spiranec, der Litauer und der Kroate, sie sind die beiden besten Torhüter der Liga.

Gudonis und Spiranec wollen spielen
Dass sie beim gleichen Verein spielen, ist ungewöhnlich. Auf den ersten Blick natürlich schön für Aschersleben. Doch zwangsläufig entsteht auch eine verzwickte Lage: Einer von beiden muss immer auf der Bank sitzen. Und sowohl Mantas Gudonis als auch Dino Spiranec sind überaus ehrgeizig. Sie respektieren sich sehr, aber keiner von beiden sitzt gerne draußen. „Das ist für mich nicht einfach“, gibt Dmitry Filippov zu. Der Trainer hat vor jedem Spiel die Qual der Wahl. „Das ist schwierig“, sagt er, „ich versuche beide gleichmäßig zu unterhalten.“
Filippov hat dabei auch den Luxus, dass er aus zwei Spielern wählen kann, die sich in ihrem Torhüterspiel grundverschieden sind. Auf der einen Seite der 36-jährige Mantas Gudonis. Erfahren, stoisch, Gudonis bleibt oft lange stehen, wartet darauf, was der Schütze macht. Auf der anderen Seite Dino Spiranec, der am heutigen Dienstag seinen 26. Geburtstag feiert. Jung und impulsiv, Spiranec hält Bälle oft auf unorthodoxe Art und Weise. „Ich vertraue beiden zu 100 Prozent“, sagt Dmitry Filippov.
Der Trainer hat in den verbleibenden sechs Spielen weiterhin die schwierige Aufgabe, beide bei Laune zu halten. Aber auch den Luxus, dass einer immer funktioniert. (mz)
wildalligator am März 15 2016 17:47:41 · 0 Kommentare · 1435 gelesen · Drucken
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