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Kein Riesenschlamassel für HC Aschersleben
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Die Alligators kassieren in Hermsdorf die zweite Niederlage des Jahres.

ASCHERSLEBEN/MZ - Platz sieben, der HV Rot-Weiß Staßfurt: 21:21-Punkte. Platz zwölf, die HSG Freiberg: 16:24-Punkte - aber ein Spiel weniger, als die fünf Mannschaften davor. Die Mitteldeutsche Oberliga ist auch in diesem Jahr eine Wundertüte. Fünf Spieltage vor Schluss stecken noch sieben Vereine im Abstiegskampf. Alexander Weber nennt das einen „Riesenschlamassel, den die halbe Liga hat“.
Auch Weber und der HC Aschersleben befanden sich in diesem Schlamassel - allerdings Ende November. Seitdem kann nur die HG 85 Köthen eine bessere Bilanz aufweisen als Aschersleben. „Wir sind aus dem Gröbsten raus“, sagt Weber deshalb. Auch Eric Straßburger glaubt das. „Wir konnten uns nach unten absichern“, sagt er. Die Folge: „Es gibt einem eine gewisse Lockerheit, wenn man sich nicht mit unten beschäftigen muss.“

Die Abwehr des HC Aschersleben um Eric Straßburger (Nr. 7) und Marcel Popa (Nr. 30), die in der Vorwoche gegen Köthen (grün) sehr gut stand, ließ in Hermsdorf zu viele Gegentore zu.
Foto: Hartmut Bösener


Selbstkritische Einschätzung
Dem SV Hermsdorf geht es anders. Die Thüringer sind Neunter, mitten im Schlamassel also. Eric Straßburger tut sich dennoch schwer, die Thüringer als Mannschaft zu bezeichnen, die um ihr Überleben kämpft. „Sie haben nicht übelst gekämpft“, sagt er, „da erwarten uns noch ganz andere Kaliber.“ Straßburger hat am Samstagabend in Hermsdorf gespielt - und 28:32 verloren. Für den Kreisläufer lag das aber nicht den Gastgebern: „Wir haben uns selber geschlagen.“

15 technische Fehler
Die Alligators haben in Hermsdorf eines ihrer wenigen schlechten Spiele im Jahr 2016 abgeliefert. „Die Fehlerquote war enorm hoch“, sagt Straßburger. 15 technische Fehler standen am Ende auf dem Statistikbogen. Allein sieben davon von Alexander Weber, der beim 36:26-Sieg gegen Köthen in der Vorwoche noch starker Antreiber war. Weber zeigt sich selbstkritisch. „Sieben sind für meine Person einfach zu viel“, sagt er. Aber es waren nicht nur die technischen Fehler, die dazu führten, dass der HCA in Hermsdorf die zweite Niederlage in diesem Jahr kassierte.
„Wir hatten in der Abwehr nicht den Zugriff, den wir in den vergangenen Spielen hatten“, sagt Eric Straßburger. Und dazu, „haben wir schlecht geworfen“, findet Weber. Aschersleben vergab viele aussichtsreiche Chancen. Es hat, wenn man so will, hinten und vorne nicht gepasst. „Das mit der Abwehr hätten wir schon hinbekommen“, sagt Straßburger, „aber den Angriff konnten wir nicht kompensieren.“

Partie bleibt nach Wiederanpfiff zerfahren
Der HCA lief fast das ganze Spiel einem Rückstand hinterher, blieb allerdings auch immer in Schlagdistanz. „Wir haben versucht, über die Emotionen ins Spiel zu kommen“, meint Eric Straßburger. Nur, so richtig gelingen wollte es dem Team von Trainer Dmitry Filippov nicht. Zur Pause lagen die Krokodile mit einem Tor hinten (14:15).
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zerfahren. Fehler prägten das Bild. „Wir sind nie zu unserem Angriffsspiel gekommen“, hadert Straßburger. Und nachdem Hermsdorfs Tobias Högl, der Clemens Grafenhorst sehr grob gefoult hatte, und Ascherslebens Jens Schmidt, der in dessen Folge in einer sehr unübersichtlichen Situation zu emotional reagierte, die Rote Karte sahen, kam ein weiterer Bruch in das Spiel der Gäste. Zehn Minuten vor Schluss lag Aschersleben mit drei Toren (22:25) hinten und konnte den Rückstand in der Folge nicht mehr drehen.
Als „verdient“, aber auch „vermeidbar“ schätzt Alexander Weber die Niederlage ein. Der HCA ist dadurch auf den vierten Platz gerutscht. Und da Tabellenführer Radis und der Zweite Köthen gegeneinander gespielt haben (siehe „Köthen gewinnt das Spitzenspiel“), hat es Aschersleben am Samstagabend auch verpasst, näher an die Spitze zu rücken.

Noch dreimal zu Hause
Als doppelt ärgerlich aber empfindet weder Eric Straßburger noch Alexander Weber das. „Wir sollten die ganze Situation realistisch betrachten“, sagt Weber, „und nicht vergessen, dass wir in der vergangenen Saison eigentlich abgestiegen sind.“ Einzig der Rückzug Gotha/Goldbachs rettete Aschersleben. In dieser Saison wird es so ein Szenario nicht benötigen, der HCA hat neun Punkte Vorsprung vor der HSG Freiberg auf Rang zwölf.

Nicht nach unten schauen
Von den letzten fünf Partien absolvieren die Alligators drei zu Hause, ein Platz unter den Top-Drei ist somit durchaus möglich. „Und das haben uns wahrscheinlich die Wenigsten zugetraut“, gibt Weber zu: „Wir sind voll im Soll. Und alles was besser wird, nehmen wir noch mit.“ Alexander Weber denkt, dass Aschersleben trotz der Niederlage nicht mehr nach unten schauen muss. Oder, um noch einmal in seinem Duktus zu bleiben: Es steckt nicht in dem Riesenschlamassel, in dem die halbe Liga steckt. (mz)
wildalligator am März 22 2016 11:02:44 · 0 Kommentare · 806 gelesen · Drucken
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