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Handballer aktiv in Aschersleben und Magdeburg
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Marcel Popa bleibt ruhig und abgeklärt

ASCHERSLEBEN/MZ - Ostern. Für viele ist das nicht nur ein Familienfest, sondern auch ein verlängertes Wochenende. Und Zeit, um durchzuschnaufen. Marcel Popa konnte nicht durchschnaufen. Er war am vergangenen Wochenende mit der A-Jugend des SC Magdeburg in Biberach, einer Stadt in Oberschwaben, knapp 600 Kilometer von Magdeburg entfernt. Die Mannschaft nahm von Freitag bis Montag am Internationalen Osterturnier teil. Viel Zeit für die Familie, geschweige denn zum durchschnaufen, blieb nicht. „Es war ganz schön stressig“, sagt Marcel Popa, „aber auch in Ordnung.“
Wenn er so ruhig und abgeklärt darüber spricht, könnte man meinen, es wäre nicht besonders erfolgreich verlaufen. Doch das Gegenteil ist der Fall: der SCM hat das Turnier gewonnen, Popa war mit 26 Toren in fünf Partien bester Torschütze seiner Mannschaft und hat allein im Finale gegen den VfL Potsdam acht Treffer erzielt.

Marcel Popa im Trikot des HC Aschersleben
Foto: Thomas Tobis


Eine ganz eigene Art
Doch es ist einfach nicht seine Art, ausufernd und gestelzt über so etwas zu reden. Marcel Popa versucht sich kurzzufassen, wenn er etwas erklären soll. Unnötige Satzbausteine sind nicht sein Ding. Sie würden nur ablenken, vom großen Ganzen, vom Wesentlichen. Popa ist erst 18 Jahre alt, und dennoch hat er diese ganz eigene, ruhige Art. Auch auf dem Handballfeld. Die Miene ist dann konzentriert, ernsthaft, ein lächeln huscht ihm selten durchs Gesicht, seine Spielweise wäre mit „Lässigkeit“ nur unzureichend beschrieben. Doch lässig zu sein, birgt eine gewisse Gleichgültigkeit, die Marcel Popa nicht hat. „Mein Ziel ist es, sowohl handballerisch als auch beruflich so hoch wie möglich zu kommen“, sagt er. Popa betreibt die Suche nach persönlicher Perfektion - vielleicht auch im Bewusstsein von deren Unmöglichkeit.
Seit Anfang des Jahres ist auch der HC Aschersleben ein Teil dieser Suche. Marcel Popa spielt per Zweitspielrecht für den Mitteldeutschen Oberligisten, Hauptverein ist weiter der SC Magdeburg. Er ist dort Kapitän des A-Jugend-Bundesligateams. Zwei Spiele am Wochenende sind seitdem die Regel. Eine Belastungsprobe. „Ich komme damit aber gut klar“, sagt Popa. Vor allem, weil er im Kopf klar ist: „Ich war mir der Belastung von Anfang an bewusst. Und ich kann damit umgehen“, sagt er. Am nun kommenden Wochenende stehen wieder zwei Spiele an - in nicht einmal 24 Stunden. Samstagabend (Start: 19 Uhr) empfängt Marcel Popa mit dem HCA den HC Einheit Plauen, Sonntagnachmittag gastiert er mit der A-Jugend des SCM in Hamburg.

Selbstbewusste Worte
Angst vor einem Leistungseinbruch, aufgrund der hohen Belastungen, der gerade jetzt, in der Endphase der Saison, in der es für die SCM-A-Jugend um die Deutsche Meisterschaft geht, hat Popa nicht: „Ich kann mir meine Kräfte einteilen, wenn ich liefern muss, kann ich liefern“, sagt er. Selbstbewusste Worte, die sich aus Marcel Popas Mund aber ganz einfach dahergesagt anhören, ohne, dass er dabei übermütig klingt. Es mag vielleicht an seiner Art liegen, Dinge einzuordnen. Er ist analytisch und systematisch, so, wie er es im späteren Berufsleben auch sein will.
Denn Marcel Popa will Jura studieren. Er sieht das als „gesunden Ausgleich“ zum Handball an. Viele würden an seiner Stelle vielleicht anders denken. Sie würden, wenn sie wie er jahrelang beim ThSV Eisenach und in Magdeburg renommierte Handballschulen durchlaufen hätten, Jura wahrscheinlich als zu trocken empfinden. Popa sieht das anders. „Ich interessiere mich für sowas, mir liegt das auch“, sagt er, „vor allem die ganzen systematischen Anwendungen.“
Und wenn Marcel Popa so über seine Zukunft spricht, ruhig und abgeklärt, kommt das Gefühl auf, dass man sich darüber keine großen Sorgen machen muss. (mz)

HG 85 Köthen verzichtet auf Aufstieg
Wie die HG 85 Köthen auf ihrer Internetseite bekannt gab, verzichtet der Verein auf ein mögliches Aufstiegsrecht. Der Vorstand stellt dort zwei Kernaspekte der Entscheidung heraus.
Zum einen ist da die heimische Heinz-Fricke-Halle. Hinter den Toren ist in der 3. Liga ein Mindestabstand von zwei Metern verlangt, ehe die Wand kommt. In der Fricke-Halle fehlt ein guter Meter, um dieser Richtlinie gerecht zu werden. Ein Umbau wäre nötig, was wohl mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden wäre.
Der zweite Kernaspekt ist sportlicher Natur. Das Konzept, mit dem der Vorstand Ende Juni des vergangenen Jahres die Geschäfte übernahm, sieht eine mittelfristige Entwicklung der Mannschaft vor. „Der jetzige Zeitpunkt passt nicht in unsere sportliche Konzeption“, heißt es auf der Internetseite des HG 85. (tg)
wildalligator am April 01 2016 13:22:20 · 0 Kommentare · 918 gelesen · Drucken
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