+++++ Alligators mit schmerzlicher Niederlage in Dresden +++++ HC Elbflorenz II vs. HCA 30:19 (12:9) +++++ Kommoß und Weber mit je 4 Treffern beste Torschützen +++++
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Der verweigerte Pass
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Ohne fünf Stammkräfte und mit Trainer Filippov als Aushilfe gewinnt der HC Aschersleben beim Tabellenzweiten. Weil die jungen Spieler liefern.

ASCHERSLEBEN/MZ - Clemens Grafenhorst muss sich in dieser Woche auf etwas gefasst machen. Der Linkshänder des HC Aschersleben hat am Samstagabend in Pirna zum wiederholten Male in dieser Saison ein richtig gutes Spiel abgeliefert und am Ende acht Tore erzielt. In einer Szene allerdings, hätte der 21-Jährige den Ball lieber abgespielt.
54 Minuten waren absolviert zwischen dem ESV Lok Pirna und dem HCA, Grafenhorst hatte kurz zuvor das 27:25 erzielt, da lief er schon wieder einen Gegenstoß in der zweiten Welle. Und Grafenhorst kam auch frei zum Wurf, legte einen Heber allerdings neben das Tor.
Trainer Dmitry Filippov traute seinen Augen nicht. Nicht nur, dass Clemens Grafenhorst einen wichtigen Treffer leichtfertig vergab, er sah auch den besser postierten Mann am Kreis nicht: Nämlich Filippov selbst.

Auch Marcel Popa (hier beim Wurf im letzten Heimspiel gegen Plauen) fehlte dem HC Aschersleben am Sonnabend in Pirna. Die Alligators gewannen dennoch beim bis dato Tabellenzweiten.
Foto: Thomas Tobis


Fünf Stammspieler fehlen
Dass der Trainer in Pirna selber mitspielen musste, verdeutlichte nur noch einmal die personellen Probleme, mit denen Aschersleben in die Sächsische Schweiz gereist war.
Dass Aschersleben am Ende mit 31:28 beim bis dahin Zweitplatzierten gewann, aber auch, wie gut die Mannschaft im Jahr 2016 zusammengewachsen ist.
Martin Wartmann, Kapitän des HC Aschersleben und nie um ein Statement verlegen, wusste auch einen Tag später noch nicht genau, was am Vorabend passiert war. „Bis jetzt weiß ich noch nicht so recht, was ich sagen soll“, meinte Wartmann, „auf uns hätte doch keiner einen Pfifferling gesetzt.“
Der HCA musste in Pirna mit Jens Schmidt, Mindaugas Veta, Carsten Kommoß, Marcel Popa und Alexander Weber fünf Stammspieler ersetzen.
Die Mannschaft stellte sich zu Beginn eigentlich von alleine auf, auf der Bank saßen mit Bilal Shagluf, Mantas Gudonis zwei Torhüter und mit Sascha Berends nur ein einziger Feldspieler.
Doch wer nun einen Tabellenzweiten Pirna erwartete, der den ersatzgeschwächten HC Aschersleben überrollt, sah sich getäuscht.
Die Gäste starteten gut in die Partie. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, nach 13 Minuten lag Aschersleben sogar mit 7:4 in Führung. „Wir wollten alles zeigen“, sagte Trainer Dmitry Filippov, der das Spiel vor allem als „gute Möglichkeit für unsere jungen Spieler“ sah.
Nicolas und Sascha Berends waren in der Verantwortung, die Zwillinge bekamen in Pirna viel Spielzeit. Und sie wussten zu überzeugen. „Sie haben überragend gespielt“, sagte Wartmann, „und sie haben auch den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gemacht.“
Nicolas Berends überzeugte im Deckungs-Mittelblock an der Seite Eric Straßburgers und mit drei Toren im linken Rückraum.
Und Zwillingsbruder Sascha, der, nachdem Pirna gegen Clemens Grafenhorst eine Manndeckung spielte und dieser auf Rechtsaußen wechselte, die Position im rechten Rückraum ausfüllte, war mit vier Treffern drittbester Torschütze. „Sie haben sehr gute Rollen eingenommen“, lobte Dmitry Filippov. „Vor allem sind sie dahin gegangen, wo es wehtut“, fügte Martin Wartmann an.

„Keine Bedenken“ bei Filippov
Die schmal besetzte Mannschaft des HCA, sie lief am Samstagabend in Pirna wie eine gut geölte Maschine. Nach der 15:14-Halbzeitführung und einer zwischenzeitlichen Vier-Tore-Führung (45., 24:20), ließ sie sich auch nicht durch die Rote Karte gegen Straßburger (47., grobes Foul) aus dem Konzept bringen. „Auch als Straßi Rot bekommen hat“, sagte Filippov, „hatte ich keine Bedenken.“
Der Trainer war überzeugt von seiner Mannschaft. Und in eben jener Phase nach der Roten Karte sollte auch die Zeit für den ersten Saisoneinsatz Filippovs gekommen sein.
Der 46-jährige Doppel-Olympiasieger (1992 und 2000) nahm in der Folge einen Angriff-Abwehr-Wechsel mit Marco Eulenstein vor und verteidigte in der 5:1-Deckung auf der Spitze.
Er leistete so auch einen spielerischen Beitrag zum am Ende verdienten, aufgrund der Vorzeichen aber auch überraschenden Erfolg. „Ganz weit im Hinterkopf“, so Dmitry Filippov, habe er mit einem Sieg in Pirna gerechnet. „Aber es war einfach eine überragende Mannschaftsleistung.“
Doch da blieb auch noch dieser kleine Wermutstropfen. „Ich hätte gerne mein Tor gemacht“, gab Filippov unumwunden zu. Clemens Grafenhorst verweigerte ihm nach 54 Minuten allerdings die Chance dazu. „Das konnte ich mir schon die ganze Rückfahrt im Bus anhören“, sagte Grafenhorst lachend.
Er suchte zwar nach einer Entschuldigung: „Das ist einfach so ungewohnt, wenn da auf einmal der Trainer steht.“ Doch Filippov zeigte sich gnadenlos. „Dafür“, sagte er lächelnd, „muss er noch zum Straftraining.“

Statistik und Spieltag
Nur der Trainer trifft nicht


ESV Lok Pirna 28 (14)
HC Aschersleben 31 (15)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Dino Spiranec, Bilal Shagluf; Pit Seifert (9/2), Clemens Grafenhorst (8), Sascha Berends (4), Eric Straßburger (3), Nicolas Berends (3), Marco Eulenstein (2), Martin Wartmann (2), Dmitry Filippov

Siebenmeter:
ESV Lok Pirna 9/9
HC Aschersleben 2/3

Zeitstrafen:
ESV Lok Pirna 3
HC Aschersleben 7
(Rot: Straßburger, 47. grobes Foul)

23. Spieltag
TuS Radis hat die 17:26-Niederlage der HG 85 Köthen genutzt und sich mit einem 31:24-Heimsieg gegen den SV Hermsdorf die Tabellenführung zurückgeholt. Der HV Rot-Weiß Staßfurt unterlag mit 22:27 beim HSV Apolda und bleibt im Abstiegskampf. (mz)

wildalligator am April 11 2016 12:02:40 · 0 Kommentare · 1076 gelesen · Drucken
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