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Die Geschichte dreht sich
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben besiegt im letzten Saisonspiel nicht nur Zwickau, sondern auch die bitteren Erinnerungen. Meister wird aber Köthen.

ASCHERSLEBEN/MZ - Diese verdammten Handys. Die nun eigentlich nötige Erklärung folgt später.

Silvio Schmidt scheint ein Zyniker zu sein. Der Kreisläufer verließ am Samstagabend als einer der letzten Spieler des Zwickauer HC die Kabine in der Ballhaus-Arena. Er hob zum Abschied die Hand in Richtung Alexander Weber, der ein paar Meter entfernt saß. Schmidt bellte mit einem gequälten Lächeln im Gesicht durch die Katakomben: „Manchmal, habe ich gehört, dreht sich Geschichte halt um.“ Zwickau hatte zuvor mit 27:30 in Aschersleben verloren und ist damit ziemlich sicher in die Sachsenliga abgestiegen. Der HC Aschersleben hingegen hatte Grund zu jubeln. Über den Sieg am letzten Spieltag, und darüber, die Saison als Vizemeister beendet zu haben. Beinahe auf den Tag genau vor einem Jahr war es andersrum.

Der HC Aschersleben hatte nach einer starken Saison Grund zu jubeln.
Foto: Tobis

Zur Pause platzt der Traum
Zwickau rettete sich damals mit einem Tor in allerletzter Sekunde vor dem eigenen Abstieg und besiegelte damit den scheinbaren Ascherslebens. Das Duell zweier Teams, die vorher keine Berührungspunkte miteinander hatten, wurde urplötzlich zu einem, mit einer bizarren Eigendynamik. Dass sie dann auch in dieser Spielzeit am letzten Spieltag in der Ballhaus-Arena aufeintreffen sollten, lässt sich vielleicht mit Ironie des Schicksals abtun. Aber die Ausgangssituation, dass der HC Aschersleben Samstagabend noch hätte Meister werden können und der Zwickauer HC seine letzte Chance hatte, die Klasse zu halten, fasst die Geschichte zwischen beiden Mannschaften als Farce zusammen.

In allen Belangen überlegen
Über das eigentliche Handball-Spiel hätte nun schnell gesprochen werden können. Aschersleben war deutlich gewillt, Revanche zu nehmen. Das Team von Trainer Dmitri Filippov lag nach elf Minuten mit drei Toren vorn (7:4), nach 20 Minuten mit fünf (11:6). Zur Halbzeit mit sechs (15:9). Alexander Weber meinte nach der Partie: „Wir waren ihnen in allen Belangen überlegen.“ Marco Eulenstein, der gegen Zwickau seine letzte Partie für den HCA absolvierte, sagte: „Man hatte das Gefühl, dass sie gar nicht an ihre Chance glauben.“

Das Ergebnis auf dem Handy
Doch jetzt kommen diese verdammten Handys ins Spiel.
Denn der Traum von der Meisterschaft war davon abhängig, was Tabellenführer HG 85 Köthen gegen den HC Burgenland macht. Als in Aschersleben der Halbzeitpfiff ertönte, war in Köthen schon Pause. Die HG 85 überrollte Burgenland und lag mit 22:12 vorn. Weber bekam diese Info auf dem Weg in die Kabine von seiner Freundin Gina, die das Ergebnis auf ihrem Handy hatte. Er verbreitete es. Der Meister-Traum schien schon zu diesem Zeitpunkt geplatzt. „Köthen und wir“, sagte Weber, „sind in der Rückrunde zu gefestigt.“

Erfolgreichste Saison seit Jahren
Im Laufe der zweiten Hälfte war beim HCA aber ein klarer Spannungsabfall zu beobachten. Nachdem die Führung auf 21:11 (37.) anwuchs, ließ er locker. Zwickau verkürzte drei Minuten vor Schluss auf 25:28. Ob es am Köthen-Ergebnis lag? „Darauf will ich es nicht schieben“, sagte Weber. Vehement bestritten hat er einen gewissen Einfluss aber auch nicht. In ernste Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. Aschersleben wurde Vizemeister, weil Köthen deutlich mit 39:31 gegen Burgenland gewann.

Bejubelten den neuen Vizemeister: Die Fans des HCA.
Foto: Tobis


Dmitri Filippov ist damit natürlich zufrieden. Es war die erfolgreichste Saison seit Jahren. Doch der Trainer hätte gern das Maximum herausgeholt. „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht“, sagte er, „wir hätten es gerne geschafft, wären gerne Meister geworden.“

Ist Zwickau abgestiegen?
Und Zwickau? Da Bad Blankenburg am Samstagnachmittag die Drittliga-Abstiegsrelegation verloren und der SV Hermsdorf gegen Apolda gewonnen hat, ist der ZHC ziemlich sicher abgestiegen. Allerdings veröffentlichte der Verein am Sonntagmorgen eine Mitteilung auf seiner Facebook-Seite, in der er auf die Meldefrist für die Mitteldeutsche Oberliga (24. April 2016) verweist und schreibt: „Eine pünktliche Meldung wurde von unserem ZHC abgegeben, aber nicht vom HSV Bad Blankenburg.“ Der Verband würde sich mit dieser Angelegenheit beschäftigen, Zwickau prüfe rechtliche Schritte. „Unser Vorstand wird bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen!“
Silvio Schmidt setzte am Samstagabend seinen Fuß auf die Treppe. „Vielleicht“, rief er Alexander Weber dann noch zu, „haben wir ja Glück.“ So wie es Aschersleben im letzten Jahr hatte. Manchmal wiederholt sich Geschichte auch. (mz)

Kommoß mit acht Toren

HC Aschersleben 30 (15)
Zwickauer HC 27 ( 9)

Aschersleben: Mantas Gudonis, Dino Spiranec (n.e.); Carsten Kommoß (8/4), Clemens Grafenhorst (7), Pit Seifert (4), Alexander Weber (4), Eric Straßburger (2), Martin Wartmann (2), Marco Eulenstein (2/1), Nicolas Berends (1), Sascha Berends

Siebenmeter:
HC Aschersleben 5/5
Zwickauer HC1/1

Zeitstrafen:
HC Aschersleben 1
Zwickauer HC 5
wildalligator am Mai 09 2016 09:05:26 · 0 Kommentare · 1017 gelesen · Drucken
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