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Kein Happy End für den HCA „Zu schnell, zu viel“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben startet mit einem Unentschieden in Zwickau in die Saison. Dabei sieht er doch lange Zeit wie der sichere Sieger aus.

ASCHERSLEBEN/MZ - Manch einer legt sich abends so ins Bett. Oder auf die Couch. Andere liegen so auf einer Wiese, um sich in einer lauen Sommernacht die Sterne anzuschauen. Als Eric Straßburger am Samstagabend mit den Händen hinter dem Kopf und angewinkelten Beinen auf dem Parkett in der Sporthalle Neuplanitz in Zwickau lag, war da viel Erschöpfung dabei. Und vor allem Frust. Straßburger brauchte etwas, um zu kapieren, was da gerade passiert war. Er musste erstmal verstehen, dass der HC Aschersleben nur mit einem 26:26 in die Saison gestartet war. Und das, obwohl er knapp 20 Minuten vor dem Abpfiff noch mit sieben Toren in Führung lag. „So abgewichst musst du dann einfach sein und das nach Hause bringen“, sagte Straßburger, „und zwar locker.“

Die Gründe sind vielfältig
Der HC Aschersleben ist also mit einem Unentschieden in die Saison gestartet. So weit, so gut. Auswärts ist das eigentlich immer gut. Vor allem am ersten Spieltag. Denn: „Der Start ist immer schwierig“, findet Jens Schmidt, wie Eric Straßburger Kreisläufer beim HCA. Aber auch er sah gefrustet aus nach der Partie beim Zwickauer HC. „Hier müssen wir zwei Punkte mitnehmen.“

Alexander Weber (l.) und der HC Aschersleben mussten sich am Sonnabend gegen Zwickau (rot) mit einem Punkt begnügen.
Foto: Thomas George


Aschersleben hat einen Punkt verschenkt. Das war das Fazit, was man nach 60 Minuten Handball in Zwickau am Samstagabend ziehen musste. Die Mannschaft von Dmitry Filippov lag in der 37. Minute noch mit 19:12 in Führung. „Wir hatten heute ganz locker die Möglichkeit, sie zu knacken“, sagte Straßburger. Und auch Trainer Filippov meinte nach der Partie: „Das war eigentlich unser Spiel.“ Warum also wurde es am Ende kein Sieg für den HC Aschersleben?
Die Gründe dafür sind vielfältig. Ursachenforschung: Ein kleines bisschen ist auch die erste Hälfte schuld. Aschersleben lag zur Pause zwar mit 14:9 vorne, hätte aber auch noch höher führen können. Vieles erinnerte im ersten Abschnitt an den HCA, der im Jahr 2016 von 14 Spielen elf gewann. Mantas Gudonis im Tor hielt stark, die Abwehr war aggressiv und variabel, der Angriff spielfreudig und wenig ausrechenbar. Und Zwickau präsentierte sich so, wie es die letzte Saison beendete: eigentlich als Absteiger. Der ZHC blieb nur in der Liga, weil er Klage gegen die Eingliederung des Drittliga-Absteigers HSV Bad Blankenburg einlegte, der zuvor eigentlich nicht für die Mitteldeutsche Oberliga gemeldet hatte. Im Endeffekt dürfen beide Vereine in der Oberliga starten.

Aschersleber sahen nach Sieger aus

Auch in der zweiten Hälfte ging es zunächst so weiter. Aschersleben sah ach zwei Dritteln der Partie wie der sichere Sieger aus. Das fand auch Eric Straßburger: „Ich war mir sicher, dass wir, wenn wir so weiter spielen, gewinnen.“ War sich Aschersleben schon zu sicher? „Kann sein“, meinte Straßburger.
Das Unentschieden hatte aber auch noch andere Gründe. Einer davon war der Ausfall von Nicolas Berends. Der 19-Jährige hatte bis zur 38. Minute ein gutes Spiel im linken Rückraum gemacht, fünf Treffer erzielt. Dann knickte er um und konnte mit Verdacht auf Bänderdehnung und Kapselverletzung im rechten Knöchel nicht mehr weiterspielen. „Er hat uns gefehlt“, sagte Dmitry Filippov. Festmachen wollte der Trainer das was dann kam, aber nicht nur daran, dass Berends ausfiel. „Es war zu viel Hektik auf dem Feld, wir haben zu einfache Tore kassiert und vorne die Angriffe nicht mehr lange genug durchgespielt“, sagte er. Eric Straßburger drückte es deutlicher aus: „Wir haben uns in der Abwehr zu glatt angestellt.“ Jens Schmidt fand: „Uns hat die Galligkeit gefehlt.“

„Schlag in den Nacken“
Letztendlich robbte sich Zwickau, angeführt von einem guten Rückraum, Stück für Stück an den HC Aschersleben heran, lag in der 45. Minute nur noch mit drei Toren zurück (19:22) und konnte eine Minute vor Schluss ausgleichen.

Ein unnötiger Punktverlust für den HCA
Es war ein unnötiger Punktverlust für den HCA. Es war, auch wenn es komisch klingt, scheinbar zu viel gute Leistung, zu schnell. „Vielleicht ist das am Ende auch gut“, sagte Straßburger, „vielleicht ist das ein Schlag in den Nacken, der uns daran erinnert, dass sowas immer wieder passieren kann.“
Die Enttäuschung war dennoch greifbar. Und hörbar. Als Dmitry Filippov mit seinen Ausführungen nach dem Spiel fertig war, stand er auf. „Der Sieg war in unseren Händen“, sagte er. „Scheiße.“ (mz)

wildalligator am September 08 2016 11:18:26 · 0 Kommentare · 978 gelesen · Drucken
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