+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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Spitzenmannschaft in Arbeit
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben hat gegen Bad Blankenburg bewiesen, dass er auch in dieser Saison oben mitspielen kann. Am Ende verlor er knapp.

ASCHERSLEBEN/MZ - 49. Minute, Auszeit. Zumindest die Spieler verschnaufen kurz. Auf den Rängen treiben sich derweil die Trommler des HC Aschersleben und die des HSV Bab Blankenburg gegenseitig an. HCA, HSV, HCA, HSV. In diesem Rhythmus wird auf die Trommeln geschlagen. Und nach gut einer Minute lächelt man und nickt sich anerkennend zu. Im Trommlerduell auf den Rängen der Ballhaus-Arena einigte man sich auf Unentschieden. Auf dem Feld lag Aschersleben zu diesem Zeitpunkt dagegen mit 20:21 zurück.
Zwei Minuten später, die nächste Auszeit durch den HCA. Aus Bad Blankenburgs Block kommt in diesem Moment nichts, die mitgereisten Fans lehnen ernüchtert am Geländer. Die Trommler der Gastgeber schlagen derweil unaufhörlich auf ihre Instrumente ein. Es war ein Spiegelbild dessen, was sich gerade auf dem Feld abgespielt hatte. Aschersleben glich aus und ging sogar mit 23:21 in Führung.

Eric Straßburger musste mit dem HC Aschersleben gegen Bad Blankenburg (gelb) eine knappe Niederlage einstecken.
Foto: Thomas Tobis


Weitere, etwas mehr als zehn Minuten später. Spielende. Unter den Fans des HCA herrscht jetzt bedrückendes Schweigen. Die mitgereisten Thüringer feiern währenddessen ausgelassen, Bad Blankenburg hat durch ein Tor in den Schlusssekunden mit 26:25 gewonnen.

Weyhrauch findet die Lücke
Spiele zwischen Spitzenteams werden häufig nur durch Kleinigkeiten entschieden. Manchmal durch eine Aktion, so wie am Samstagabend in der Ballhaus-Arena. Vier Sekunden vor dem Ende der Partie stand es noch 25:25. Die Gäste hatten den Ball und Freiwurf am Neunmeterkreis. Der HC Aschersleben formierte vor Torhüter Mantas Gudonis eine Mauer.
Mittendrin stand auch Frank Seifert junior, der im Sommer vom Landsberger HV zum HCA zurückgekehrt war. Was man in diesem Moment denkt? „Man denkt eigentlich nur, dass man den Ball jetzt blocken oder Manni (Gudonis; Anm. d. Red.) ihn halten muss“, sagte Seifert nach der Partie. Ascherslebens Block war in Person von Jens Schmidt auch am Ball, allerdings fälschte der Kreisläufer den Wurf von Paul Weyhrauch nur ab, so dass auch Gudonis im HCA-Tor chancenlos war. Hätte man die Situation anders verteidigen können? Trainer Dmitry Filippov schüttelte den Kopf. „Da kann man nichts besser machen.“

Seifert: "Unentschieden wäre gerecht gewesen"
Dass Aschersleben am Ende gegen den vermeintlich größten Aufstiegsfavoriten verloren hat, ist vor allem aufgrund der Art und Weise bitter. „Von der Intensität her und dem Spielverlauf, wäre ein Unentschieden gerecht gewesen“, sagte Seifert. „Aber solche Spiele zu gewinnen, ist das, was eine absolute Spitzenmannschaft auszeichnet - damit kommt man nach oben.“
Dass der HC Aschersleben in der Mitteldeutschen Oberliga wieder dorthin, nach oben, kommen kann, hat er gegen Bad Blankenburg bewiesen. Die Partie war fast über 60 Minuten ausgeglichen, nur in der Anfangsphase war der HCA bestimmend und führte zwischenzeitlich mit vier Toren (6:2, 7:3). Bis zur Halbzeitpause glich Bad Blankenburg aus (13:13). „Das war heute eine gute Standortbestimmung“, sagte Frank Seifert nach der Partie und zog eine kurze Zwischenbilanz. „Ich denke, wir stehen nicht schlecht da.“ Nur: „Bestimmte Phasen“, so Seifert weiter, „dürfen wir uns nicht leisten. Heute waren das nur kurze Phasen, aber die reichen gegen Top-Teams.“

Genug Chancen waren da
Zum Beispiel verpasste Aschersleben es, in der Phase, in der es kurz vor Schluss in Führung lag, nachzulegen. Die Chancen dazu waren da. „Das ist doppelt bitter“, sagte Filippov. Einen Vorwurf wollte der Trainer seiner Mannschaft jedoch nicht machen: „Ich muss meiner Mannschaft Respekt zollen, sie hat sich sehr gut präsentiert.“
Der HC Aschersleben hat gegen Bad Blankenburg gezeigt, dass er auch in diesem Jahr mit den Spitzenmannschaften der Mitteldeutschen Oberliga mithalten kann. Dass er demnach auch selber eine ist. Oder besser gesagt, ist er in Arbeit, wieder eine zu werden. (mz)

Statistik und Spieltag:
Gudonis und Stein halten fünf Siebenmeter

HC Aschersleben 25 (13)
HSV Bad Blankenburg 26 (13)

Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Martin Wartmann (4/3), Carsten Kommoß (4/2), Alexander Weber (4), Eric Straßburger (4), Pit Seifert (4), Nicolas Berends (3), Jens Schmidt (1), Clemens Grafenhorst (1), Frank Seifert, Sascha Berends

Siebenmeter
HC Aschersleben 5/6
HSV Bad Blankenburg 3/8

Zeitstrafen
HC Aschersleben 6
HSV Bad Blankenburg 7

2. Spieltag
Der HV Rot-Weiß Staßfurt hat im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Uwe Werkmeister gewann mit 25:24 in Apolda und steht gemeinsam mit dem HC Burgenland (36:29 in Hermsdorf) und Bad Blankenburg an der Tabellenspitze. Der USV Halle gewann sein erstes Spiel mit 29:28 in Pirna. tg
wildalligator am September 12 2016 08:22:57 · 0 Kommentare · 930 gelesen · Drucken
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