+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Tag der Déjà-vus
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben gewinnt knapp bei der HSG Freiberg. Vieles erinnert dabei an die Niederlage gegen Bad Blankenburg zuletzt.

ASCHERSLEBEN/MZ - Déjà-vu. Laut Definition ein psychologisches Phänomen, das sich in dem Gefühl äußert, eine neue Situation schon einmal erlebt, aber nicht geträumt zu haben. Vor etwas mehr als einer Woche musste der HC Aschersleben eine schmerzhafte Niederlage gegen den HSV Bad Blankenburg einstecken. Das entscheidende Gegentor zum 25:26 resultierte aus einem Freiwurf für Bad Blankenburg vier Sekunden vor Schluss.
Als der HCA nun am Sonnabend bei der HSG Freiberg gespielt hat, und vier Sekunden vor Schluss mit 24:23 in Führung lag, ertönte ein Pfiff: Es gab Freiwurf für die Gastgeber. Und ein Déjà-vu für Aschersleben. Doch verschwendet man in diesem Moment eigentlich Gedanken an die Szenen der Vorwoche? Hat man vielleicht sogar die Angst, wieder einen Punkt zu verspielen? „Das hat man in der Situation nicht auf dem Schirm“, so Alexander Weber nach der Partie. Er konnte ruhigen Gewissens über diese Szenen sprechen. Denn diesmal gab es das bessere Ende für den HC Aschersleben, der den Ball abwehren und gewinnen konnte.

Der HC Aschersleben um Alexander Weber (Nr. 20) konnte in Freiberg über den ersten Saisonsieg jubeln.
Foto: Bösener


Freiwurf, Kopie, Jubel
Dabei war der Freiwurf vier Sekunden vor Schluss aber nicht das einzige Déjà-vu für den HCA an diesem Samstagabend in der Freiberger Ernst-Grube-Halle. Es gab auch ein Kurzzeit-Déjà-vu, wenn man es so nennen möchte. „Und da“, gab Weber später zu, „war die Anspannung doch schon größer.“
Von vorn: Eine zu weiten Teilen ausgeglichene erste Halbzeit endete damit, dass Freibergs Eric Neumann einen direkten Freiwurf von halblinker Position mit der Schusssirene zum 13:13-Pausenstand verwandelte. Eine starke Aktion, Neumann knickte bei seinem Wurf ab und traf ins lange Eck.
Als nun die Sirene nach der zweiten Hälfte ertönte und der HCA wie der sichere Sieger aussah, gab es aber noch einmal einen direkten Freiwurf. Diesmal aber von halbrechts, zum Glück für Aschersleben. Denn Marcin Kijowski konnte zwar seinen Teamkollegen bei der Art der Ausführung kopieren, der Erfolg jedoch blieb ihm verwehrt. Der HCA konnte jubeln.
Aschersleben hat also mit einem Tor gegen die HSG Freiberg gewonnen. So, wie es letzte Woche mit einem Tor verloren hatte. Da bekam man das Gefühl, dass der HSV Bad Blankenburg einfach die abgezocktere Mannschaft war. War am Tag der Déjà-vus demnach diesmal der HC Aschersleben einfach die abgezocktere Mannschaft? „Ich würde beides verneinen“, meinte Alexander Weber. Sowohl, dass der HSV Bad Blankenburg vor einer Woche abgezockter gewesen wäre, als auch, dass Aschersleben es an diesem Sonnabend in Freiberg war. „Wir hatten am Ende einfach ein bisschen mehr Glück, so wie Bad Blankenburg in der vergangenen Woche gegen uns.“
Wäre Aschersleben abgezockter gewesen, so Weber weiter, „hätten wir das Spiel deutlich gewonnen“. Die Chancen, sich eher abzusetzen, hatte der HCA, ließ sie allerdings größtenteils ungenutzt. Verrückt: Auch gegen Bad Blankenburg war das Mitte der zweiten Hälfte so. Der einzige Unterschied diesmal aber: Freiberg konnte daraus kein Kapital schlagen. „Sie haben nicht die Abgeklärtheit, wie Bad Blankenburg“, nannte Weber als Grund.

Das Derby steht an
Für Aschersleben war der Erfolg in Freiberg zugleich der erste der Saison. Ein wichtiger zudem. „Ob du mit 1:5 Punkten oder mit 3:3 in die nächste Partie gehst, ist schon ein erheblicher Unterschied“, erklärte Alexander Weber.
Jenes nächste Spiel ist das Derby gegen Rot-Weiß Staßfurt am kommenden Sonnabend in Aschersleben. Von den vier Duellen in den vergangenen beiden Jahre endete eins Unentschieden, die restlichen drei mit je einem Tor Unterschied. Déjà-vu nicht ausgeschlossen. (mz)

Statistik und Spieltag:
HSG Freiberg 23 (13)
HC Aschersleben 24 (13)

Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Nicolas Berends (5), Jens Schmidt (4), Alexander Weber (4), Martin Wartmann (3/2), Carsten Kommoß (3/1), Pit Seifert (2), Frank Seifert (2), Clemens Grafenhorst (1), Eric Straßburger, Sascha Berends

Siebenmeter
HSG Freiberg 3/3
HC Aschersleben 3/4

Zeitstrafen
HSG Freiberg 5
HC Aschersleben 4 (Rote Karte: Schmidt, 59., grobes Foulspiel)

3. Spieltag
Aufgrund des Regens und eines Lochs im Dach der Halle musste die Partie zwischen Drittliga-Absteiger HSV Bad Blankenburg und TuS Radis abgesagt werden. Aufsteiger Delitzsch feierte derweil einen überraschenden Sieg bei Spitzenreiter Burgenland (31:25). (mz)
wildalligator am September 19 2016 12:13:48 · 0 Kommentare · 840 gelesen · Drucken
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