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Grund(Stein) im Tor
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Ein Torhüter wechselt im Sommer von Rot-Weiß Staßfurt zum HC Aschersleben. Wenige Monate später spielt er die Hauptrolle im Derby.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es war ein bisschen warm im Ballhaus. Und dazu das restliche Adrenalin, was noch den Körper durchströmte. Jan Stein musste sich abkühlen. Da war es ihm lieber, das Interview draußen durchzuführen.
Also stand er an diesem lauen Samstagabend unter einer Laterne und gab seine Ausführungen zu Protokoll. Mittendrin musste das Gespräch aber noch einmal kurz unterbrochen werden.
Einige Fans des HC Aschersleben machten sich auf den Weg. Nicht jedoch, ohne noch ein paar warme Worte an den Torwart des HCA zu verlieren.
„Herr Stein, ganz starke Leistung heute, Glückwunsch.“ Jan Stein bedankte sich herzlich. Und er lächelte ein Lächeln, das nur ein Triumphierender lächeln kann. Er hatte mit Aschersleben gerade das Derby gegen Rot-Weiß Staßfurt mit 31:26 gewonnen.

Jan Stein hat Staßfurt mit zahlreichen Paraden den Zahn gezogen.
FOTO: THOMAS TOBIS


Ansporn durch Nicht-Chance
Es klingt natürlich übertrieben feierlich, aber genau diese Geschichten sind es nun einmal, die nur der Sport schreibt.
Seit gut zwei Monaten spielt Jan Stein mittlerweile für den HCA. Dass er am Sonnabend, ausgerechnet gegen Staßfurt, zum ersten Mal von Beginn an im Tor stehen würde, war nicht nur für einen Großteil der 550 Zuschauer überraschend.
„Auch ich war überrascht“, gab Kapitän Martin Wartmann zu. Und dass Stein auch noch zum Matchwinner avancieren würde, machte den Pathos perfekt.
Die Entscheidung für Stein ist bereits in der Vorwoche, nach dem 24:23-Auswärtssieg in Freiberg gefallen. Festgelegt durch Co-Trainer Frank Seifert und Mantas Gudonis, der eigentlichen Nummer eins des HCA.
„Ich habe ein bisschen damit gerechnet, dass ich anfange“, sagte Stein aber. Man könnte als Hintergrund vermuten, das Stein, der aus Staßfurt kam, Staßfurt eben kennt. Klingt logisch, ist aber nicht ganz so.
Der Torwart hat beim HV Rot-Weiß bis zu seinem Wechsel nur in der zweiten Mannschaft gespielt. Aber das nicht, weil er es so wollte.
„Ich habe meine ganze Jugend in Staßfurt verbracht“, sagte Stein am Samstagabend, „klar war es dann mein Ziel, irgendwann auch in der Ersten zu spielen.“
Der Verein gab ihm diese Chance aber nicht. „Das hat mich jetzt natürlich noch mehr angespornt.“ So sehr, dass er letztlich im Derby überragende 18 Paraden vorweisen konnte und so - Achtung, Wortspiel - zum Grund(Stein) des Erfolgs wurde.
Der Sieg hatte aber freilich noch andere, weitere Gründe. „Aschersleben wusste genau, was es spielen will und warum es das spielen will, alles war kontrolliert“, sagte Staßfurts Enrico Lampe nach der Partie, „das habe ich bei uns vermisst.“
Lampe, der vor dem Derby berufsbedingt auszufallen drohte, aber wie überraschenderweise auch Tobias Rindert, der seine Karriere im Sommer eigentlich beendet hatte, im Kader stand, kehrte nach über fünf Jahren zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück.
„Natürlich ist das etwas besonderes“, sagte er, „aber ich bin hier nicht hergekommen, um mit fünf zu verlieren.“ Und: „Es hätte noch deutlicher sein müssen.“
Der HC Aschersleben war dem HV Rot-Weiß Staßfurt von Beginn weg immer ein Stück weit überlegen. Viel ging zunächst über den Kampf. „Es war kein Spiel für Feinschmecker“, fand Rot-Weiß-Trainer Uwe Werkmeister.

Der HC Aschersleben, hier Pit Seifert, konnte jubeln, Staßfurt blickte bieder drein.
FOTO: THOMAS TOBIS


Der HCA konnte sich in der ersten Halbzeit schnell auf drei, vier Tore absetzen und diesen Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen (16:12). „Weil wir ihre Schwächen in der Rückwärtsbewegung gut ausgenutzt haben“, erklärte Kapitän Wartmann.
Und, weil Staßfurt sich ablenken hat lassen. „Wir beschäftigen uns dann mit den Schiedsrichtern und konzentrieren uns nicht mehr auf das Wesentliche“, haderte Lampe. „Wir waren im Angriff undiszipliniert“, sah Werkmeister dazu, fügte aber auch an: „Der Halbzeitrückstand war nicht unlösbar.“

„In jedem Spiel ums Überleben“
Mit einem 5:2-Lauf zu Beginn der zweiten Hälfte (21:14, 37.) machte Aschersleben die Aufgabe für Staßfurt aber zu einer unlösbaren. „Der Umbruch im Sommer hat den Ausschlag gegeben“, fand Lampe.
Staßfurt hat viele Leistungsträger ersetzen müssen, sieben neue Spieler sind gekommen. Der HCA dagegen „ist eingespielt“, so Lampe. Nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen hat Staßfurt jetzt zwei klare Niederlagen kassiert.
„Für uns geht es in jedem Spiel ums Überleben“, stellte Uwe Werkmeister daher klar, „und wer das jetzt nicht verstanden hat...“
Jan Stein könnte mit seiner starken Leistung somit auch der - Achtung, noch so ein tolles Wortspiel - Stein des Anstoßes für sein Heimatverein gewesen sein.

Mit sechs Treffern einer der besten HCA-Werfer: Nicolas Berends
FOTO: THOMAS TOBIS

(mz)


STATISTIK UND SPIELTAG
Kommoß bester Werfer der Partie

HC Aschersleben 31 (16)
HV Rot-Weiß Staßfurt 26 (12)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Carsten Kommoß (9/2), Martin Wartmann (6/3), Nicolas Berends (6), Alexander Weber (4), Pit Seifert (3), Clemens Grafenhorst (2), Sascha Berends (1), Frank Seifert jun., Jens Schmidt
Staßfurt: Sebastian Schliwa, Bilal Shagluf; Sebastian Rettig (7/5), Oliver Jacobi (5), Niclas Kaiser (3), Toni Fanseliw (2), Cosmin Tiganasu (2), Marvin Frank (2), Enrico Lampe (2), Marian Spadt (1), Stefan Secara, Kevin Reiske, Maurice Wilke, Tobias Rindert (n.e.)

Siebenmeter
HC Aschersleben 5/6
HV Rot-Weiß Staßfurt 5/5

Zeitstrafen
HC Aschersleben 5
HV Rot-Weiß Staßfurt 7

4.Spieltag
Aufsteiger Concordia Delitzsch konnte einen überraschend deutlichen Sieg gegen Drittliga-Absteiger USV Halle feiern (21:16).
TG
wildalligator am September 26 2016 08:04:24 · 0 Kommentare · 896 gelesen · Drucken
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