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Das sogenannte Kopfproblem
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

In der vergangenen Saison war Clemens Grafenhorst der Shooting Star des HC Aschersleben. Aktuell ist er auf der Suche nach seiner Form.

ASCHERSLEBEN/MZ - Jeder kennt Situationen, in denen es schwerfällt, das Richtige zu tun. Weil sie neu und überraschend sind, oder weil die Erwartungen - die eigenen und die von außen - zu groß sind. Wenn man Glück hat, ist gerade keine Kamera auf einen gerichtet, oder niemand schaut zu, oder keiner fragt etwas. Clemens Grafenhorst hatte dieses Glück nicht, weil er als Handballer in der vierten Liga an jedem Wochenende vor Hunderten Zuschauern spielt. Und so geriet er in dieser Saison oft in eine Kette von Verhaltensweisen, die Wissenschaftler Übersprungshandlung nennen. Das klassische Beispiel dafür ist ein Häschen, das sich zu putzen beginnt im Angesicht der Schlange, die es gleich verschlingen wird.

Clemes Grafenhorst: „Ich wollte noch besser werden“
Bei Clemens Grafenhorst läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Im vergangenen Jahr noch war der Rückraumspieler der Shooting Star des HC Aschersleben, er entwickelte sich zum Leistungsträger, zum zweitbesten Torschützen. In dieser Spielzeit hat Grafenhorst in sechs Spielen erst neun Treffer erzielt. Er hat falsche Entscheidungen getroffen, wirkte zuweilen unsicher, nur ein Viertel seiner Würfe fanden das Ziel. Das sieht im Vergleich zur Vorsaison komisch aus und transportiert die Frage: Was ist mit Clemens Grafenhorst los?
„Eine gute Frage“, sagt er selbst. Sie wurde ihm in letzter Zeit oft gestellt. Nur, eine Antwort darauf hat er noch nicht gefunden.

Eine Szene mit Symbolcharakter: So richtig rund läuft es bei Clemens Grafenhorst (l.) in dieser Saison noch nicht.
Foto: Thomas Tobis


Grafenhorst war erste Option im rechten Rückraum
Grafenhorst sitzt in einem Leistungsloch. Zu Saisonbeginn ruhten viele Hoffnungen auf dem 22-Jährigen. Nachdem Mindaugas Veta den HC Aschersleben verlassen hatte, um in seiner Heimat Litauen eine Stelle als Spielertrainer eines Erstligisten anzunehmen, wurde Clemens Grafenhorst die erste Option im rechten Rückraum. Er bekam Vertrauen. Aber klar, aufgrund der zuvor gezeigten Leistungen, war da auch eine gewisse Erwartungshaltung. Er selbst beschwichtigt zwar, damit zunächst locker umgegangen zu sein und sagt: „Anfangs habe ich mir keinen Druck gemacht.“ Doch im Laufe des Gesprächs fällt auch ein anderer Satz: „Ich wollte noch besser werden.“
Es liegt in der Natur eines Menschen, dass er, wenn er scheitert, beginnt zu zweifeln. „Man will wieder dahin, wo man war“, sagt Grafenhorst. Klappt das nicht, „denkt man nach und fängt an, Fehler zu suchen“. Und man fängt damit an, sich selber Druck zu machen. Das Konglomerat daraus ist das sogenannte Kopfproblem.

Zwei technische Fehler und ein Fehlwurf gegen HG 85 Köthen
Clemens Grafenhorst ist ja in den letzten Monaten kein schlechterer Handballer geworden. Er hat immer noch diese unerhört gute Wurftechnik, die in der Mitteldeutschen Oberliga kaum ein anderer hat. Nur war in dieser Saison bisher selten etwas davon zu sehen. Seinen sportlichen Tiefpunkt hatte er vor zwei Wochen im Heimspiel gegen die HG 85 Köthen erreicht.
Grafenhorst spielte in der ersten Hälfte nur wenige Minuten, leistete sich jedoch zwei technische Fehler und einen Fehlwurf. „Da fragt man sich schon, was man hier eigentlich für einen Mist macht“, sagt er. Der HCA gewann die Partie am Ende. Grafenhorst aber musste die zweite Halbzeit komplett von der Bank aus verfolgen. „Wenn’s läuft, dann läuft’s eben“, sagt er. Und bei ihm läuft’s eben nicht.
Doch Clemens Grafenhorst spürt trotz des Leistungslochs, „dass mir alle vertrauen“, sagt er. Trainer Dmitry Filippov sucht oft das Gespräch mit seinem Rückraumspieler. „Er fragt mich, ob es was gibt, was wir anders machen wollen.“ Bisher waren die Lösungsversuche wenig zielführend. Grafenhorst hat auch selber nachgedacht. „Ich hab für mich entschieden, von vorne anzufangen“, sagt er. Er will sich jetzt Schritt für Schritt nach oben kämpfen. Aus dem Leistungsloch heraus quasi. Ohne eine Leiter.
„Für die Mannschaft arbeiten“
Den ersten Schritt kann Clemens Grafenhorst bereits am Sonnabend machen. Dann empfängt Aschersleben um 18 Uhr den HC Burgenland in der Sporthalle am Ascaneum. Burgenland ist derzeit Dritter, einer der Plätze, um den auch der HCA spielen kann und auch möchte. „Wir sollten das definitiv gewinnen“, sagt Grafenhorst deshalb. Die Gäste haben die beste Offensivreihe in der Oberliga, jedoch auch die löchrigste Abwehr. Ein Hoffnungsschimmer auch für Clemens Grafenhorst? „Ich werde nicht mit der Einstellung herangehen, dass ich, wenn ich auf dem Feld stehe, Tore werfen muss“, sagt er. „Ich will für die Mannschaft arbeiten.“
Der Rest, wie man in solchen Situationen so gern behauptet, würde dann von ganz alleine kommen. Und: „Wenn es läuft, werfe ich auch wieder Tore“, sagt Clemens Grafenhorst. Und er hätte dann auch die Antwort gefunden. (mz)

Seit zwei Jahren mal wieder im Ascaneum
Die Partie des HC Aschersleben findet zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren in der Sporthalle am Ascaneum statt. Die Krokodile müssen für diese eine Partie umziehen, da in ihrer eigentlichen Heimstätte, der Ballhaus-Arena, eine andere Veranstaltung stattfindet. Das letzte Spiel im Ascaneum fand im Oktober 2014 statt. Damals verlor der HCA gegen TuS Radis mit 26:32.
wildalligator am Oktober 21 2016 14:03:28 · 0 Kommentare · 899 gelesen · Drucken
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