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Hitzige Atmosphäre
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Das Spiel zwischen Aschersleben und Burgenland wird durch die Schiedsrichter unnötig hochgeschaukelt. Aschersleben gewinnt letztlich verdient.

ASCHERSLEBEN/MZ - Wenn selbst der besonnene Martin Wartmann eine Privatfehde führt und der stoische Torwart Mantas Gudonis einen Gegenspieler anschreit, muss vorher einiges passiert sein.
Als der HC Aschersleben am vergangenen Sonnabend den HC Burgenland zu Gast hatte, konnte man im Vorfeld von einigem ausgehen. Von einem guten Handballspiel zum Beispiel. Aschersleben gegen Burgenland war das Spitzenspiel am siebten Spieltag in der Mitteldeutschen Oberliga, es war Sechster gegen Dritter.
Man konnte aber auch mit vielen Toren rechnen, immerhin trafen zwei der offensivstärksten Teams der Liga aufeinander. Womit aber wohl nur die wenigsten gerechnet haben: mit dieser hitzigen, phasenweise sogar aggressiven Stimmung, die am Samstagabend im Ascaneum in Aschersleben herrschte.

HCA-Kapitän: Martin Wartmann: „Ich verstehe nicht, wie das so hitzig werden konnte“
Nachdem der HCA das Spiel mit 33:28 gewonnen hatte, brauchten die Spieler erst einmal ein paar Minuten, um abzukühlen. Auch Martin Wartmann. „Ich verstehe nicht, wie das so hitzig werden konnte“, sagte er dann. Auch der sonst so besonnene Kapitän des HCA lieferte sich eine kleine Privatfehde mit Jan Schindler.
Beide tauschten einige Nickligkeiten und Worte aus, die zu explizit sind, um sie in einer seriösen Tageszeitung zu wiederholen. Ungewöhnlich für Wartmann. „Es geilen sich dann alle hoch“, sagte er. Das Problem nämlich, dass diese Partie hatte und das sie überhaupt erst so hitzig werden ließ, war ihre Führung.
Die beiden Unparteiischen Felix Pusch und Stefan Weiße waren mit dem Handballspiel auf diesem Niveau ziemlich überfordert. „Sie haben das Spiel härter gemacht, als es eigentlich war“, sagte Alexander Weber. Die Schiedsrichter fanden keine Linie, bewerteten vergleichbare Situationen teilweise vollkommen unterschiedlich.

Carsten Kommoß blieb in einer hitzigen Partie cool und erzielte zehn Tore für den HC Aschersleben.
Foto: Thomas Tobis


HCA-Torhüter Mantas Gudonis mit Gefühlsausbruch
Und brachten so in ein Spiel, das keineswegs unfair war, unnötig Aggressivität und Feuer herein. „Emotionen sind ja wichtig“, sagte Carsten Kommoß im Anschluss an die Partie, „aber sie waren mit Schuld daran, dass es so hochgekocht ist.“
Selbst HCA-Torhüter Mantas Gudonis ließ sich Mitte der zweiten Hälfte zu einem Gefühlsausbruch leiten und schrie einen gegnerischen Werfer nach einem gehaltenen Ball an. Kommoß dagegen blieb cool, erzielte in beiden Hälften jeweils fünf Tore und war bester Schütze des HCA, der kurzfristig auf Pit Seifert (krank) verzichten musste.
Der letztendliche Sieg des HC Aschersleben war verdient. „Objektiv waren wir die bessere Mannschaft“, sagte auch Kommoß, „und wenn man so hoch gewinnt, muss man auch besser gewesen sein.“ Nach einem ausgeglichenen Start setzte sich der HCA Mitte der ersten Halbzeit erstmals ab (11:8) und ging mit einer 17:14-Führung in die Kabine. In der zweiten Hälfte konnte er den Vorsprung sogar ausbauen. „Unsere Deckung hat gut gestanden“, fand Dmitry Filippov, „alles ist gut gelaufen.“ Nur mit der Leistung der Schiedsrichter war auch der HCA-Trainer nicht einverstanden. „Sie waren unsicher.“

HCA-Trainer Dmitry Filippov: „eine komplett unverständliche Entscheidung“
Vor allem in der Schlussphase ließ das Duo Pusch/Weiße kaum ein geordnetes Spiel beider Teams zu und verteilte insgesamt sechs Zeitstrafen und eine Rote Karte an Frank Seifert. Der Roten Karte folgte sogar noch eine Blaue Karte, was laut neuer Regelung seit dem Sommer heißt, dass Seifert nun mit einer Sperre von mindestens zwei Spielen rechnen muss.
Eine Entscheidung, die selbst Ines Seidler, Trainerin des HC Burgenland, nach der Partie kritisierte. Seifert soll, laut Erklärung der beiden Schiedsrichter zu anderen Spielern auf dem Feld, seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen geschlagen haben. Im offiziellen Spielbericht wurde jedoch ein Faustschlag in den Unterleib angegeben. „Das ist für mich eine komplett unverständliche Entscheidung“, sagte Filippov.
Frank Seifert wird nun definitiv am kommenden Wochenende ausfallen, wenn der HC Aschersleben beim Drittliga-Absteiger USV Halle gastiert. „Es wird schwer, ihn zu ersetzen“, sagte Trainer Dmitry Filippov schon am Samstagabend. „Es war ein verdienter Sieg, aber er war teuer erkauft“, stimmt auch Carsten Kommoß zu. (mz)

STATISTIK
HC Aschersleben 33 (17)
HC Burgenland 28 (14)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Carsten Kommoß (10/2), Sascha Berends (7), Martin Wartmann (5/1), Alexander Weber (4), Clemens Grafenhorst (3), Nicolas Berends (2), Jens Schmidt (2), Frank Seifert, Pit Seifert (n.e.)

Siebenmeter
HC Aschersleben 3/4
HC Burgenland 3/5

Zeitstrafen
HC Aschersleben 7 (Rote Karte mit Blauer Karte: F. Seifert, 42., Tätlichkeit)
HC Burgenland 6 (Rote Karte: Haufe, 23., dritte Zeitstrafe)
wildalligator am Oktober 24 2016 12:04:08 · 0 Kommentare · 634 gelesen · Drucken
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