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Zeitstrafenhagel ringt Alligators nieder
HC Aschersleben "Alligators" A-Jugend
VON FLORIAN NUPNAU

Erfahrene und besonnene Trainerin Monika Schütze kassiert Rot/Blau.
ASCHERSLEBEN - Nachdem man in der letzten Woche zu Hause gegen Magdeburg gewinnen konnte, wollte man heute bei der Spielgemeinschaft Gommern/Möckern an dem guten Heimauftritt anknüpfen. Leider konnten die HCA-Jungs nur mit 8 Spielern zum Auswärtsspiel fahren. Schon vor dem Spiel fragten die Schiedsrichter, ob dies alles sei, was man an Spielern hatte. Auch bei der Spiel-Begrüßung baten sie mit einem Lächeln darum, dass die „Alligators bitte nicht zubeißen“ sollten. Man startete wie in der Vorwoche mit der 6:0 Abwehrformation. Die Heimmannschaft ging schnell mit 3:0 in Führung, ehe Aschersleben zum ersten Mal traf.
Das Spiel war noch nicht sehr alt, schon griffen die beiden Herren - Namens Schiedsrichter - ins Spielgeschehen ein. Gelbe Karten kannten sie nicht und so durfte Felix Uhlig nach 12 Spielminuten auch schon zum zweiten Mal die Partie von draußen ansehen (2x2 Minuten). Die ersten 15 Minuten waren relativ ausgeglichen, Spielstand 7:5. Nun wurde der HCA unkonzentriert, verlor im Angriff zu schnell die Bälle, schloss zu schnell ab und in der Deckung griff man nicht richtig zu. Diese Reihe von Fehlern hatte zur Folge, dass es nach gut 25 Minuten 14:7 stand. Der HCA nahm seine Auszeit, in der alles besprochen wurde, was man falsch gemacht hatte. Die Devise hieß nun: Kämpfen für den anderen. Fortan lief es auf Seiten der HCA-Jungs, man kam Tor um Tor heran und konnte bis zur Pause auf 17:14 verkürzen. In der Halbzeitansprache wurden die Fehler kompakt analysiert. Der Anpfiff ertönte wieder und die Jungs bissen sich zurück ins Spiel. Tor um Tor konnte aufgeholt werden und so stand es 20:20. Nun stellte der HCA seine Angriffsformation um und spielte mit zwei Kreisläufern (4:2). Dies schien zu fruchten, denn die Heimmannschaft konnte so keine Manndeckung spielen. Durch das Zurückziehen der Deckung konnte man sein Kombinationsspiel aufziehen und zum ersten Mal in Führung gehen - 25:24 für Aschersleben. Man hatte quasi zu dem Zeitpunkt den Gegner im Sack. Aber die Freude hielt nur kurz an, denn nun traten unsere beiden Freunde - die Schiedsrichter - in den Mittelpunkt. Es war die 45. Spielminute als Felix Uhlig seine dritte Zeitstrafe erhielt und das Parkett mit Rot verlassen musste. Dies war aber nur eine Fehlentscheidung der vielen Unzähligen. Der HCA wurde binnen zwei Minuten (45. bis 47. Minute) so dezimiert, dass man in so einer kurzen Zeit nur noch zu dritt auf dem Spielfeld stand, denn man sah fünf Zeitstrafen. Als alle dachten, das ist das Ende für den HCA, täuschten sie sich. Man spielte zwar nur zu dritt und in Manndeckung, aber man erzielte trotzdem seine Tore - Spielstand 28:28. Die 53. Spielminute brach an, es gab 7m für Gommern und keiner konnte ahnen, dass man einen Siebenmeter gut fünf Minuten lang zelebrieren kann. Aber dies war ja noch nicht alles, der Grund für diese Verzögerung war, dass die Trainerin des HCA erst die Gelbe Karte sah, daraufhin 2 Minuten erhielt und anschließend noch die Rote Karte bekam. Die Krönung der Schiedsrichter war jedoch noch das Zeigen der blauen Karte gegen die Trainerin des HCA, die nun mit einer Sperre von mindestens zwei Spielen rechnen darf. Begründung für diese Entscheidung: „Schiedsrichter-beleidigung“. An dieser Stelle sei dazu der Wortlaut der Trainerin zu erwähnen: „So etwas habe ich in meinen 50 Handballjahren noch nie gesehen“. Es ist einfach nur unfassbar und unfair gegenüber allen Beteiligten, sich so etwas bieten lassen zu müssen, von zwei Schiedsrichtern, die ihr Ego durch solche Aktionen stärken wollen. Blickt man auf die letzten sieben Spielminuten zurück, fehlen einem nur die Worte. Die Jungs vom HCA versuchten dennoch alles Mögliche, um aus dieser Situation schadensfrei herauszukommen. Die Schlusssirene ertönte, Gommern stand als Sieger da und jedem HCA Spieler und Zuschauer war die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Endstand 34:29.

Fazit: Die Jungs müssen sich heute keine Vorwürfe machen über die Einstellung und kämpferische Leistung im Spiel. Sie haben alles gegeben und gezeigt, leider hat es nicht für etwas Zählbares gereicht. Was die Schiedsrichterleistung angeht, sollten beide Unparteiischen sich selbst hinterfragen, was sie falsch gemacht haben. Zuschauer aus beiden Reihen und nachfolgende Mannschaften fanden viele Entscheidungen fragwürdig und lächerlich. Nun heißt es für die HCA-Jungs Mund abputzen, Kopf hoch und im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Wochenende in Haldensleben wieder alles aus sich heraus holen.

Aschersleben spielte mit:
Pascal Hoyer (TW), Pascal Diener (6), Jannik Fohrer (7) Tim Metzing, Florian Nupnau (11),
Max Scholz (1), Jan Szyszkowitz, Felix Uhlig (4)

Zeitstrafen:
Gommern 5
Aschersleben 13 (rote Karte Felix Uhlig 3x2 Minuten, rote Karte + blaue Karte gegen Trainerin Monika Schütze)


Siebenmeter:
Gommern: 3/4
Aschersleben: 7/7
wildalligator am November 15 2016 10:42:32 · 0 Kommentare · 894 gelesen · Drucken
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