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Verschmi(d)tzt ausgespielt
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben gewinnt mit dem letzten Wurf gegen den SV Hermsdorf, weil er sich sechs Sekunden cleverer anstellt als die Gäste.

ASCHERSLEBEN/MZ - Ein richtiges Patentrezept dafür, wie man eine Überzahl im Handball am besten ausspielt, gibt es nicht. Klar, das Ziel ist es immer, einen freien Wurf zu kreieren. Doch gibt es da ja auch noch eine Abwehr, die ebenfalls einen Plan hat.
In der Ballhaus-Arena wurde die Charakteristik des Überzahlspiels am Samstagabend auf die Spitze getrieben. In der Oberliga-Partie zwischen dem HC Aschersleben und dem SV Hermsdorf waren nur noch sechs Sekunden auf der Uhr, als der HCA Freiwurf vom eigenen Tor und doppelte Überzahl hatte.
Es stand 33:33, was Ascherslebens Torhüter Mantas Gudonis zu verdanken war, der gerade eben einen freien Wurf vom Kreis hielt. Nun blieben also noch sechs Sekunden, in denen beide Mannschaften einen Plan hatten. Da der von Hermsdorf aber - Pardon - ziemlich blöd war, gewann Aschersleben am Ende mit 34:33.

Zwei entscheidende Fehler
Der SV Hermsdorf hat in der Hitze des Gefechts zwei ganz entscheidende Fehler gemacht. Zum einen beharrten einige Spieler so dermaßen darauf, dass sechs Sekunden zu viel restliche Spielzeit sind, dass die Schiedsrichter eine Zwei-Minuten-Strafe verhängten und so aus einer einfachen eine doppelte Überzahl für den HCA wurde. Und zum anderen - und das war das entscheidende - waren die Gäste viel zu forsch.
Statt in den verbleibenden Sekunden mit den verbliebenen fünf Mann am eigenen Kreis zu verteidigen und nur punktuell rauszutreten, nahm der SV Hermsdorf zwar direkt zwei Anspielstationen in Ascherslebens Hälfte aus dem Spiel, gewährte dem HCA dafür aber auch in der eigenen Hälfte eine Überzahl.

Es war ein hartes Stück Arbeit für Eric Straßburger und den HC Aschersleben (schwarz) gegen den SV Hermsdorf. Die Alligators konnten die Partie erst in den Schlusssekunden gewinnen.
Foto: Thomas Tobis

Fehler eiskalt ausgenutzt
Und Aschersleben nutzte diesen Fehler der Gäste eiskalt aus. Über Alexander Weber und Carsten Kommoß kam der Ball zum komplett freien Jens Schmidt an den Kreis, der, etwas glücklich zwar, den Siegtreffer erzielte. „Souverän war er nicht, aber da fragt danach keiner mehr“, sagte Schmidt im Anschluss. Und wenn man will, kann man sagen, dass der HCA den letzten Angriff - Achtung, Wortspiel - verschmi(d)tzt ausgespielt hat.
Der gerade erwähnte Satz vom Siegtorschützen passte dabei aber nicht nur zu seinem Treffer, sondern irgendwie auch zum gesamten Spiel. Denn auch Dmitry Filippov musste zugeben: „Wir hatten heute Glück.“ Der Trainer der Krokodile sah zuvor über 60 Minuten keine gute Leistung seiner Mannschaft gegen den Tabellenletzten.

Vom Start weg schwer getan
Aschersleben hat sich vom Start weg schwer getan. Vor allem die Deckung harmonierte nicht wie gewohnt. Und das, obwohl die Mannschaft wieder auf Frank Seifert junior und Eric Straßburger bauen konnte, die nach Sperre und Verletzung zurückkehrten. „Aber uns fehlen noch die Automatismen“, beobachtete Schmidt. Die Abwehr der Gastgeber hatte besonders Probleme, den Rückraum des SVH in den Griff zu bekommen. Zur Pause stand es 16:16.
Im zweiten Abschnitt blieb das Spiel ähnlich, Aschersleben konnte sich zwar immer mal wieder auf zwei Tore absetzen, verpasste es allerdings, für eine Vorentscheidung zu sorgen. Und musste so lange zittern, um nicht wieder, wie in der Vorsaison gegen Calbe, gegen den Tabellenletzten Punkte liegen zu lassen. „Wir wussten, dass wir gewinnen müssen“, sagte Trainer Filippov. Sein Team hielt sich daran

Neuzugang auf der Bank
Auf der Bank des HC Aschersleben saß mit Tom Kaufmann dabei übrigens auch ein Neuzugang. Der 19-Jährige wurde in der vergangenen Woche verpflichtet. Kaufmann kann im Rückraum und auf Linksaußen spielen und hat zuvor beim MTV Braunschweig (Drittliga-Aufsteiger) gespielt. In der zerfahrenen Partie gegen Hermsdorf kam er jedoch noch nicht zum Einsatz.
Aber mal gesponnen: Wenn er gespielt, am Ende den Ball bekommen und mit seinem ersten Wurf im ersten Spiel zum Sieg getroffen hätte. Das hätte was gehabt. Obwohl: Dann wäre aber auch das schöne Wortspiel zunichte. (mz)

Statistik und Spieltag:
Rote Karte gegen Hermsdorf

HC Aschersleben 34 (16)
SV Hermsdorf 33 (16)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Nicolas Berends (8), Clemens Grafenhorst (6), Carsten Kommoß (5), Martin Wartmann (4/3), Jens Schmidt (3), Sascha Berends (3), Pit Seifert (2), Alexander Weber (2), Eric Straßburger (1), Frank Seifert, Tom Kaufmann (n.e.)

Siebenmeter
HC Aschersleben 3/3
SV Hermsdorf2/3

Zeitstrafen
HC Aschersleben 5
SV Hermsdorf 5 (Rote Karte: Riedel, 52., Tätlichkeit)

10. Spieltag
Der HV Rot-Weiß Staßfurt ist noch weiter in die Abstiegszone gerutscht. Das Team von Trainer Uwe Werkmeister hat bei der HG 85 Köthen klar verloren (23:32) und wurde vom ESV Lok Pirna überholt, der gegen den nächsten HCA-Gegner, den SV Plauen-Oberlosa, gewann (25:17). tg
wildalligator am November 22 2016 12:32:03 · 0 Kommentare · 599 gelesen · Drucken
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