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Frank Seifert
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Dieser Mann ist für den HC Aschersleben unverzichtbar

ASCHERSLEBEN/MZ -Es ist Sonntagmorgen, kurz nach halb zehn. Das Handy vibriert als Zeichen dafür, dass eine neue E-Mail da ist. Die Statistik des HC Aschersleben trudelt gerade ins Postfach ein.
Nur knapp acht Stunden nach dem der Tross vom Auswärtsspiel beim SV Plauen-Oberlosa zurückgekehrt ist. Sie ist gewohnt ausführlich. Jeder einzelne Angriff ist gelistet, die Wurfquoten sind berechnet, die gehaltenen Bälle der Torhüter auch.
Noch einmal: Das alles nur knapp acht Stunden, nachdem auch Frank Seifert senior, der Ersteller der Statistik, wieder zu Hause war. Und das alles in einer Ausführlichkeit, die für die Mitteldeutsche Oberliga nicht normal ist.
„Er macht mit Abstand die beste Auswertung, die ich kenne“, sagt ein Spieler des HCA, „ich denke, sie ist erstligatauglich.“

Frank Seifert - Die Seele des HCA
Man kann sich noch so sehr auf die Hinterbeine stellen, will man einen gründlichen Text über die Vergangenheit des HC Aschersleben machen, bekommt man das nicht ohne einen Schwenk auf Frank Seifert senior hin.
Dabei ist der 57-Jährige niemand, der immer groß im Vordergrund herumspringt. Seifert ist nicht Präsident oder Trainer des HCA, und seine Schuhe hängen bereits seit Ewigkeiten am Nagel.

„Er macht mit Abstand die beste Auswertung, die ich kenne.“ Frank Seifert senior ist beim HC Aschersleben nicht nur für Statistik zuständig, sondern für vieles mehr. Er ist die Seele des Vereins.
Foto: Thomas Tobis


Er ist auch niemand, der im Vordergrund stehen will. Seifert ist offiziell Co-Trainer und Finanzwart des Vereins. Beschauliche Ämter. Doch inoffiziell ist er noch viel mehr.
Man muss sich nur mal in der aktuellen Mannschaft umhören. Und zwar, ohne die Spieler dabei beim Namen zu nennen.
„Eigentlich ist er die Seele des Vereins“, sagt dann einer, der bereits einige Jahre im Verein ist und fügt an: „Ich denke, niemand steht mehr für den HC Aschersleben, als er.“ Und auch der nächste findet: „Seifi ist das Gesicht des Vereins.“
Frank Seifert ist ein Urgestein, er war schon immer im Club. Einen HCA ohne ihn kann man sich nur schwer - nein, eigentlich gar nicht vorstellen.
„Ich glaube, es würde den Verein nach der letzten Insolvenz ohne ihn nicht mehr geben“, sagt einer der Spieler sogar. Seifert hat damals alles in seiner Macht mögliche getan, um den Verein am Leben zu halten.
Und er war derjenige, der unmittelbar nach dem Abstieg Gespräche mit den Spielern über ihren Verbleib geführt - und viele überzeugt hat. Er springt in solchen Situationen auch über seinen eigenen Schmerz.
Denn Frank Seifert ist auch mit so viel Herzblut dabei, dass solche Ereignisse nicht spurlos an ihm vorbeigehen. Ein Beispiel: Ein paar Tage nachdem der HCA im Frühsommer 2015 fast in die fünfte Liga durchgereicht wurde, wurde Seifert noch einmal zu den Szenen gegen Zwickau befragt, als Aschersleben eine Sekunde vor Schluss das Gegentor zur 34:35-Niederlage bekam. Seine klare Antwort damals: „Wenn ich daran denke, wird mir immer noch schlecht.“
Aschersleben hatte damals das Glück, aufgrund des Rückzugs der HSG Gotha/Goldbach in der Liga zu bleiben. Seitdem haben sich die Mannschaft und der Verein, gefestigt. Auch Frank Seifert ist mitverantwortlich dafür, dass es dem Verein wirtschaftlich mittlerweile wieder besser geht.
Seifert schaut sich alle finanziellen Dinge an und nimmt sie mit unter seinen Hut. „Sein Wort hat absolutes Gewicht. Und ich denke, das trifft nicht nur auf die Mannschaft zu, sondern auch auf den einen oder anderen im Aufsichtsrat, da sie seine Arbeit und seinen Einsatz für den Verein über die Jahre wertschätzen und wissen, welche Bedeutung sie für den Club hat“, erklärt einer der Spieler.

Trotz Berufs- und Familienleben : Frank Seifert hat immer ein offenes Ohr
Doch was bei all dem nicht vergessen werden darf: Frank Seifert macht das alles ehrenamtlich für den HC Aschersleben, neben seinem Beruf als Leiter der IT-Abteilung eines großen Maschinenbauunternehmens, in dem er viel Verantwortung trägt und der ihn zeitlich ebenso sehr beansprucht wie der HCA.
Und dennoch kümmert er sich auch noch um die kleinen Dinge, die, die nicht unmittelbar etwas mit dem Handballsport zu tun haben. „Er ist derjenige, der immer ein offenes Ohr hat für jeden, der andere Probleme als nur sportliche hat.“
Und das vielleicht wichtigste in der heutigen Zeit. „Er hält immer das ein, was er sagt“, erklärt einer der Spieler. Seifert ist der Ascherslebener Mister zuverlässig.

HC Aschersleben empfängt HSV Apolda
Übrigens: Mit dem Vereinsurgestein wurde bewusst nicht gesprochen. Denn es ist überhaupt nicht wichtig, was Frank Seifert so über den HC Aschersleben erzählt. Es ist aber wichtig, was er für den HC Aschersleben ist: unersätzlich!
Am Sonnabend empfängt der HC Aschersleben zum letzten Heimspiel des Jahres um 18 Uhr den HSV Apolda. (mz)
wildalligator am Dezember 03 2016 07:41:26 · 0 Kommentare · 1026 gelesen · Drucken
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