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Chilenen mit deutschem Blut
HANDBALL-WM in Frankreich
VON TOBIAS GROSSE

Bei der laufenden Weltmeisterschaft sind bei einem der deutschen Gruppengegner auch drei ehemalige Spieler des HC Aschersleben dabei.

ASCHERSLEBEN/MZ (print) - Für einen kurzen Moment brandete am vergangenen Sonntag richtiger Jubel in einem kleinen Raum im Bestehornhaus aus. Das lag aber nicht an der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, deren zweite Vorrundenpartie bei der zur Zeit laufenden Weltmeisterschaft in Frankreich dort übertragen wurde. Sondern am Gegner. Denn im Nationalteam Chiles, dass sich am Ende mit 14:35 sehr deutlich geschlagen geben musste, standen auch drei Akteure, die vor einigen Jahren beim HC Aschersleben aktiv waren, was vom Kommentator der Partie nicht unerwähnt blieb: Die Brüder Emil und Erwin Feuchtmann sowie Victor Donoso.

Der erfolgreichste der ehemaligen Ascherslebener: Erwin Feuchtmann hat Bundesliga gespielt.
FOTO: ARCHIV/GERMANN


Geschichte geschrieben
Das Trio spielt derzeit mit Chile bei der Weltmeisterschaft in Frankreich mit. Und die Feuchtmanns – der dritte Bruder Harald hat eine lange Zeit bei der HG 85 Köthen gespielt und ist immer noch in Deutschland, bei Waldbüttelbrunn in der Bayern-Liga aktiv – und Donoso haben bereits jetzt Geschichte für ihr Heimatland geschrieben.
Mit32:28 hatte Chile das WM-Auftaktspiel gegen Weißrussland gewonnen und bei der vierten Turnier-Teilnahme den ersten Sieg in einer Gruppenphase gefeiert. Bislang stand lediglich ein Unentschieden gegen die Slowakei zu Buche.
„Es war ein unglaublich emotionaler Sieg“, meinte Emil Feuchtmann, mit 33 Jahren der älteste der drei Brüder, danach.
Der Mittelmann war im Sommer 2011 gemeinsam mit seinem sieben Jahre jüngeren Bruder Erwin zum damaligen Drittligisten HCA gekommen. Beide zählten schnell zu den Leistungsträgern, was auch andere Clubs auf sie aufmerksam werden ließ. Während der mittlerweile 26 Jahre alte Erwin Feuchtmann Aschersleben bereits Anfang des Jahres 2013 in Richtung Rumänien und Europapokal-Teilnehmer SZKC Ordohei verließ, ging Emil in der darauffolgenden Sommerpause zum Drittliga-Spitzenteam HSC Bad Neustadt. Inzwischen spielt er in der der Schweiz beim FC Thun.
Die Verbindung nach Deutschland ist aber freilich noch da. Die Brüder fühlen sich zwar ganz und gar als Chilenen, besitzen aber auch deutsche Pässe, sagt Emil Feuchtmann, dessen Frau Maria noch immer in Deutschland arbeitet. Und auch der gemeinsame Sohn Leon kam hier zur Welt. Der älteste des Trios spricht sogar von deutschem Blut. Dementsprechend besonders war die Partie gegen die ehemalige Heimat. Auch wenn es am Ende eine herbe Klatsche gab.
Da konnte auch die Erfahrung von Erwin Feuchtmann nicht helfen.
Er ist der erfolgreichste im Bunde. Der halblinke Rückraumspieler gehörte in der Saison 2015/16 beim Bundesligisten TBV Lemgo zum Kader, standgegen fast alle Spieler des DHB-Teams bereits vorher schon einmal auf dem Feld.
Mittlerweile spielt Erwin Feuchtmann bei der SG Handball West Wien, von der sein Bruder Emil einst nach Aschersleben gekommen war.

Während Emil Feuchtmann (links,grün) inzwischen in der Schweiz spielt, ist Victor Donoso in Frankreich aktiv.
FOTO: ARCHIV/TOBIS/KRAUSE


Mehr WM-Fahrer als der SC Magdeburg
Der dritte ehemalige Ascherslebener, der bullige Victor Donoso, der von 2012 bis 2014 aufgrund häufiger Probleme mit dem Visum relativ unregelmäßig für den HCA auflief, spielt inzwischen beim französischen Zweitligisten Billère.
Übrigens: Bereits im Jahr 2013 nahmen die Feuchtmann-Brüder und Donoso an der Handball-WM teil. Alle standen sie damals noch beim HC Aschersleben unter Vertrag. Wie auch Patricio Martinez, der chilenische Rechtsaußen, der eine halbe Saison für die Alligators auflief.
Und der Kommentator der Partie Deutschland – Chile ließ es natürlich nicht unerwähnt, dass der HC Aschersleben 2013 somit mehr Spieler bei der WM hatte als, als der SC Magdeburg.
Im Bestehornhaus brandete einmal mehr Jubel auf.
wildalligator am Januar 18 2017 17:50:06 · 0 Kommentare · 803 gelesen · Drucken
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