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Kein Tempo, keine Qualität
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben und Zwickau liefern sich kein schönes Unentschieden. Zumindest funktioniert bei den Hausherren eine Abwehrformation.

ASCHERSLEBEN/MZ - Liebgewonnene Traditionen sind ja prinzipiell eine schöne Sache. Auf die Gewohnheiten allerdings, die sich zuletzt bei den Heimspielen des HC Aschersleben eingeschlichen haben, könnten die Fans des Mitteldeutschen Oberligisten aber wohl sehr gerne verzichten.

Der einzig positive Aspekt: Die 5:1-Abwehr des HC Aschersleben, hier macht Sascha Berends Zwickaus Adam Krejcirik fest, hat sehr gut funktioniert.
Foto: Oliver Harloff


Wie bereits in den letzten Partien in der Ballhaus-Arena gegen den SV Hermsdorf und den HSV Apolda war am vergangenen Sonnabend auch gegen den Zwickauer HC wenige Sekunden vor dem Abpfiff noch nicht zu sagen, welchen Ausgang die Partie nehmen wird. Während gegen Hermsdorf (34:33) von einem Heimsieg bis zu einer Niederlage noch alles möglich war, musste Aschersleben gegen Apolda (31:31) hoffen, dass die Gäste nicht noch den Siegtreffer erzielen. Gegen Zwickau nun waren die beiden möglichen Varianten: Sieg für den HCA. Oder Unentschieden.

„Wir trainieren zur Zeit schlecht“
19:19 ging die Partie letztlich aus. Am Ende war das das gerechte Ergebnis. Nicht, weil beide Teams am Ende ähnlich gut waren. Sondern eher, weil es keine Mannschaft verdient hatte, die Partie zu gewinnen. „Es war qualitativ überhaupt kein großes Spiel“, sagte Eric Straßburger nach der Partie. Der Kreisläufer des HCA ist stets ein Mann der klaren und deutlichen Worte. Am Samstagabend bekam er dahingehend Unterstützung von Pit Seifert. Auch der Linksaußen, mit fünf Toren bester Ascherslebener Werfer, fand kritische Worte. „Wir hatten kein Tempo im Spiel. Und auch keine Qualität.“
Der Zwickauer HC Grubenlampe ist schon am vergangenen Wochenende mit einer Auswärtsspiel beim HC Burgenland in die zweite Saisonhälfte gestartet. Eine Niederlage zwar, aber auch Zeit, sich nach der Winterpause zu finden. Aschersleben dagegen hatte frei. Und diese fehlende Partie merkte man der Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov zu Beginn deutlich an. Die Alligators taten sich nicht nur schwer. Sie fanden überhaupt nicht statt. Nach zehn Minuten lag Zwickau mit 7:1 vorn. Straßburger suchte die Gründe dafür aber nicht im fehlenden Spiel, sondern in der täglichen Arbeit. „Wir trainieren zur Zeit einfach schlecht“, sagte er.

„Wir hatten überhaupt kein System"
Gegen den ZHC ließ Aschersleben vor allem in der Offensive vieles vermissen. „Wir hatten überhaupt kein System in unseren Angriffen“, sagte Pit Seifert. Das Muster beim HCA war oft dasselbe. Ein, zwei Pässe, dann versuchte ein Spieler durch die ganz vernünftige Abwehr der Gäste zu brechen. Erfolgreich war es nur selten. „Wir rennen uns viel zu oft fest“, sagte Eric Straßburger. Von ordentlichen Spielzügen war sehr wenig zu sehen. Das krankheitsbedingte Fehlen von Kapitän und Spielgestalter Martin Wartmann hat den HCA erheblich getroffen.
Aber auch der Zwickauer HC hat keine Bäume ausgerissen. Die Sachsen haben ihren Stiefel gespielt. Dass der oft gleich aussah - mehrere Kreuzungen im Angriff, bis dann entweder Ondrej Masak oder Adam Krejcirik im Rückraum hoch stieg und warf - hatte der HCA nach dem verschlafenen Start entschlüsselt und dank der Umstellung auf eine 5:1-Deckung unter Kontrolle bringen können. Dass die sonst selten angewendete Abwehrvariante gleich so gut funktioniert hat, war aber auch das einzig Positive für den HCA.

Als nächstes beim Spitzenreiter
Das Kuriose ist, dass die Gastgeber mit etwas mehr Geschick und auch Glück am Ende sogar noch hätten gewinnen können. Ob das am Ende nicht aber zu viel des Guten gewesen wäre? „Philosophisch gesehen kann man sagen, dass es mit dem Unentschieden okay ist“, sagte Eric Straßburger zwar, „aber wir brauchen auch die Punkte.“ Kommenden Sonntag gastiert Aschersleben beim verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Bad Blankenburg.
Sechs Tage später wird dann die HSG Freiberg in der Ballhaus-Arena vorstellig. Mal schauen, wie die letzten Sekunden werden. (mz)

STATISTK
HC Aschersleben 19 ( 9)
Zwickauer HC 19 (10)

HCA: Mantas Gudonis, Jan Stein; Pit Seifert (5/2), Carsten Kommoß (3/1), Alexander Weber (3), Frank Seifert (2), Sascha Berends (2), Clemens Grafenhorst (2), Eric Straßburger (1), Nicolas Berends (1), Jens Schmidt, Tom Kaufmann

Siebenmeter
HC Aschersleben 3/5
Zwickauer HC 2/4

Zeitstrafen
HC Aschersleben 2
Zwickauer HC 3

16. Spieltag
Das Spitzenspiel des ersten Rückrundenspieltags endete mit einem Heimsieg für TuS Radis. Der Tabellenvierte setzte sich gegen den Zweiten HG 85 Köthen mit 32:31 durch. Rot-weiß Staßfurt unterlag mit 21:30 bei Concordia Delitzsch und hat nur noch einen Punkt auf die Abstiegszone. (tg)
wildalligator am Januar 23 2017 14:12:53 · 0 Kommentare · 584 gelesen · Drucken
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