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MISSION: Punkteklau beim Primus
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

In Bad Blankenburg sind 60 Minuten Vollgas nötig, denn der souveräne Tabellenführer ist nach 14 Partien noch Verlustpunktfrei.

ASCHERSLEBEN/MZ - Die Spieler des HC Aschersleben waren am Donnerstagabend gerade mit dem Training fertig, da entspann sich eine lebhafte Diskussion. Oder besser gesagt: Es war eher ein Plädoyer. Eric Straßburger geriet nämlich mächtig ins Schwärmen. Der Kreisläufer des HCA erklärte seine Vorliebe für eine andere Sportart: Rugby. „Das ist ein geiler Sport“, sagte der 26-Jährige. Warum? „Diese Typen, das sind 120-Kilo-Viecher, die trotzdem eine absurde Schnellkraft haben.“ Und: „Da geht es die ganze Zeit zur Sache, Vollkontakt, ohne Pausen.“
Wer nun schon einmal Rugby gesehen hat, wird wissen, dass sich davon auf den Handball nichts adaptieren lässt. Als Gesprächs-Gegenstand nach dem Training des HC Aschersleben wirkt es aber nur im ersten Moment banal.

28 von 28 möglichen Zählern
Am bevorstehenden Sonntagnachmittag ist der HCA beim HSV Bad Blankenburg (Anwurf 16.30 Uhr) zu Gast. Der Drittliga-Absteiger ist das mit Abstand Beste, was die Mitteldeutsche Oberliga in dieser Saison zu bieten hat. Bad Blankenburg hat in 14 Spielen keinen Punkt abgegeben (28 von 28 möglichen Zählern) und steht souverän an der Tabellenspitze. „Sie spielen in einer eigenen Liga“, sagt Ascherslebens Trainer Dmitry Filippov. Will der HCA also in Thüringen erfolgreich sein, muss er 60 Minuten voll zur Sache gehen und darf sich keine Pausen erlauben. Ein bisschen wie beim Rugby eben, wenn man Straßburgers Worten Glauben schenkt.

Carsten Kommoß war unter der Woche etwas angeschlagen, wird in Bad Blankenburg aber spielen können.
Foto: Harloff


Filippov hat von der ganzen Rugby-Diskussion nach dem Donnerstagabendtraining aber nichts mitbekommen. Der Trainer ist auch im Telefonat einen Tag später noch nicht über dem Berg: die Grippe? „Alles“, sagt Filippov schniefend. Ob er am Sonntag mit seiner Mannschaft die Reise nach Bad Blankenburg antreten kann, weiß er noch nicht. „Ich hoffe, dass ich fit werde.“
Doch auch wenn der Coach mit dabei sein kann, fehlt ihm sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Kapitän und Spielmacher Martin Wartmann fällt wie bereits in der Partie gegen Zwickau krankheitsbedingt aus. Auch Carsten Kommoß konnte in der Woche aufgrund von Oberschenkelproblemen nur eingeschränkt trainieren. Der Routinier wird zwar spielen, optimale Voraussetzungen vor so einem Spiel sind das aber nicht.
Trainer Dmitry Filippov weiß um die Schwere der Aufgabe. Er sagt: „Bad Blankenburg hat ein Ziel, was sie bisher auch bestätigt haben.“ Der HSV will so schnell wie möglich zurück in die 3. Liga. Dafür hat er vor der Saison den Kader zu weiten Teilen zusammengehalten. Diesen Qualitätsunterschied sieht man jetzt in der Tabelle. Doch Filippov findet nicht, dass Bad Blankenburg völlig unschlagbar ist.
Der HC Aschersleben hatte den Absteiger am zweiten Spieltag am Rand eines Punktverlusts. Erst vier Sekunden vor dem Schlusspfiff traf Paul Weyhrauch zum 26:25-Sieg in der Ballhaus-Arena. Filippov ist der Meinung, dass sich so ein ausgeglichenes Spiel wiederholen lässt. „Es hängt allein von uns ab.“

Effektiver werden
Aschersleben ist, wenn die Abläufe funktionieren, ganz klar eines der besten Teams der Mitteldeutschen Oberliga - und kann jede andere Mannschaft schlagen. Auch Bad Blankenburg. „Dafür muss aber alles zusammenlaufen“, weiß Dmitry Filippov. Das jedoch war in den vergangenen Monaten selten.
Während vor Weihnachten noch die Deckung Sorgen bereitete, war es zuletzt gegen Zwickau der Angriff. „Wir müssen effektiver werden“, fordert Filippov folglich. Und: „Es wird wichtig sein, wie wir in der Abwehr stehen.“ Aschersleben muss 60 Minuten voll zur Sache gehen. Wie beim Rugby eben.
(mz)
wildalligator am Januar 27 2017 21:48:37 · 0 Kommentare · 1113 gelesen · Drucken
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