+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Nach fünf sieglosen Spielen erarbeitet sich der HC Aschersleben gegen die HSG Freiberg dank guter Abwehr und gutem Torwart einen Erfolg.

ASCHERSLEBEN/MZ - Siebenmeter im Handball sind so eine Sache für sich. Eigentlich wirkt der Strafwurf banal einfach. Doch Siebenmeter sind nervenaufreibende Momente - für Schützen und Torwart gleichermaßen. Und sie können Spiele entscheiden. Oder sie zumindest in gewisse Bahnen lenken.
Am vergangenen Samstagabend stand Kevin Elsässer am Siebenmeterstrich der Ballhaus-Arena. Der 21 Jahre alte Linksaußen der HSG Freiberg gilt als sicherer Schütze. Im Spiel gegen den HC Aschersleben hatte er zuvor alle seiner vier Versuche geradlinig verwandelt.
Nun standen er und Mantas Gudonis sich nach 52 Minuten beim Stand von 21:20 für die Hausherren wieder gegenüber. Dem stoischen Litauer konnte man nach dem Spiel nur ein Lächeln zu dieser Szene entlocken. Es war ein Siegerlächeln. Gudonis parierte den Ball, Aschersleben setzte sich ab und gewann mit 27:24.

Druck im Hinterkopf
In wenigen Sekunden muss man sich als Torhüter bei einem Siebenmeter entscheiden, wie man sich dem Gegner gegenüberstellt. Natürlich ist auch Glück dabei, wenn man hält.
Für den HCA war der parierte Siebenmeter ein Schlüsselmoment in dem so wichtigen Spiel. Ironie der Geschichte: Nur wenige Sekunden später erhöhte Ascherslebens Linksaußen Pit Seifert auf der Gegenseite zum 22:20. Per Siebenmeter.

Ein gehaltener Siebenmeter von Mantas Gudonis war der Schlüsselmoment gegen die HSG Freiberg (weiß).
Foto: GORA


Der Druck auf die Krokodile war groß vor dem Spiel. Fünfmal in Folge hatte die Mannschaft von Dmitry Filippov nicht gewonnen. Von einer Drucksituation wollte der Trainer selbst zwar nicht sprechen, gab aber nach der Partie zu: „Im Hinterkopf steckt das natürlich.“
Zum Teil lässt sich damit auch die schwache Anfangsphase des HCA erklären. Nach knapp acht Minuten musste Filippov bereits die erste Auszeit nehmen. Aschersleben lag 2:6 zurück. „Das war eine Kopfsache“, so Filippov, „wir wollten zu viel.“

Anfangs eine viel zu schwache Wurfquote
Die Gastgeber scheiterten zu Beginn vor allem an ihrer schwachen Wurfquote. „Ich weiß nicht, woran das liegt“, meinte Clemens Grafenhorst, „das, was wir im Training machen und was da klappt, klappt im Spiel nicht.“
Aschersleben hatte aber in der Startphase auch einige Probleme damit, die agile 3:2:1-Abwehr der Gäste in Bewegung zu bekommen.
Erst nach knapp nach der Hälfte der ersten Halbzeit kam Aschersleben besser ins Spiel, weil vor allem die Abwehr und auch Mantas Gudonis im Tor besser wurden.
Zur Halbzeitpause lag die HSG Freiberg nur noch mit einem Treffer in Führung (13:14). „Unsere Abwehr und Manni haben uns im Spiel gehalten“, fand sogar Grafenhorst, der sein vielleicht bestes Saisonspiel absolvierte und am Ende mit acht Treffern bester Torschütze der Hausherren war.

Widrige Vorbereitung
Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich der HCA dann verbessert. Vor allem die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr trug noch besser Früchte. „Wir haben Freiberg so immer ein bisschen Zeit genommen“, erklärte Trainer Filippov.
Zwar lag Aschersleben zu Beginn der zweiten 30 Minuten erneut mit drei Toren (14:17) zurück, konnte sich allerdings fangen und die Partie drehen. „Hut ab vor der Mannschaft“, sagte Dmitry Filippov, „sie hatte eine ganz, ganz schwere Vorbereitungswoche.“

Training nur mit sieben Leuten
Viele Spieler des HC Aschersleben waren zuletzt gesundheitlich angeschlagen. Filippov konnte am Dienstag und Donnerstag zum Beispiel nur mit sieben Leuten trainieren. Der Sieg gegen Freiberg ist somit vielleicht ein bisschen höher einzustufen. Aber natürlich immer noch genauso wichtig.
Die Krokodile konnten sich zwar kein Polster auf die unteren Ränge erarbeiten - dafür ist die Mitteldeutschen Oberliga zu eng beieinander -, aber Druck ist abgefallen. Und die Mannschaft konnte Selbstvertrauen sammeln für die nächsten, ganz wichtigen und vielleicht schon entscheidenden Wochen.
Aschersleben gastiert am nächsten Sonnabend zum Derby in Staßfurt und hat danach drei Heimspiele am Stück. „In den nächsten Wochen ist unser Charakter gefragt“, sagte Filippov, bevor er abschloss: „Ich habe das Gefühl, dass wir in Wettkampf-Rhythmus kommen.“


STATISTIK

HC Aschersleben 27 (13)
HSG Freiberg 24 (14)


HCA: Mantas Gudonis, Jan Stein; Clemens Grafenhorst (8), Carsten Kommoß (7/3), Pit Seifert (6/2), Nicolas Berends (3), Alexander Weber (2), Tom Kaufmann (1), Frank Seifert, Sascha Berends, Eric Straßburger, Jens Schmidt, Martin Wartmann

Siebenmeter
HC Aschersleben 5/7
HSG Freiberg 4/7

Zeitstrafen
HC Aschersleben 4
HSG Freiberg 4

18. Spieltag
Der HCA hat sich vor dem Duell in Staßfurt am kommenden Wochenende wieder vor den HV Rot-Weiß gesetzt. Das lag zum einen am eigenen Sieg Ascherslebens, aber auch an der gleichzeitigen Niederlage Staßfurts. Das Team von Trainer Uwe Werkmeister musste sich beim SV Plauen-Oberlosa 24:29 geschlagen geben. (mz)
wildalligator am Februar 06 2017 13:15:45 · 0 Kommentare · 887 gelesen · Drucken
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