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Staßfurter Schweizer Käse
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben zeigt eine der besten Leistungen der vergangenen Monate und gewinnt das Derby gegen löchrige Gastgeber verdient.

ASCHERSLEBEN/MZ - Eine Szene, eineinhalb Minuten vor Ende der ersten Halbzeit im Derby zwischen dem HV Rot-Weiß Staßfurt und dem HC Aschersleben in der Handball-Oberliga: Nicolas Berends bekam gerade eine Zeitstrafe, Staßfurt war also in der Defensive in Überzahl.
Dennoch schaffte es der HCA, einen völlig freien Wurf zu kreieren. Vom Kreis! Und das nicht einmal nach einem durchdachten Spielzug. Es verdeutlichte ganz gut eines der Probleme, die Staßfurt am vergangenen Sonnabend hatte.
Das Team von Trainer Uwe Werkmeister offenbarte in der Deckung Löcher, groß wie in einem Schweizer Käse. Besonders zwischen Innenblock und den Halbpositionen. „Wir hatten Probleme mit dem offensiven Verteidigen“, gestand Uwe Werkmeister nach dem Spiel.

Erste Hälfte noch „zufrieden“
Der HC Aschersleben hat das prestigeträchtige Duell in Staßfurt mit 31:27 gewonnen. Hochverdient, da waren sich nach der Partie alle einig. „Clever, routiniert, jede Chance nutzend.“ So umschrieb Staßfurts Trainer den Auftritt der Gäste.
Und könnte damit vor allem die zweite Hälfte der Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov gemeint haben. Im ersten Spielabschnitt offenbarte nämlich auch Aschersleben noch kleine Probleme. Doch von vorn.
Das Spiel begann so, wie man es sich denken konnte: etwas nervös, verbissen. „Vor so einer Atmosphäre ist es etwas anderes“, sagte Nicolas Berends. Der HCA erspielte sich zwar gute Chancen, nutzte die aber nicht. Staßfurt führte mit 3:1. Allerdings fing sich Aschersleben schnell und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie.
„Es war der erwartete Wettkampf“, sagte Dmitry Filippov. Zur Pause stand ein 13:13 auf der Anzeigetafel in der Paul-Merkewitz-Halle. „Mit der ersten Hälfte“, sagte Werkmeister, „konnten wir zufrieden sein.“ Was Staßfurts Trainer allerdings in der zweiten Hälfte von seinem Team zu sehen bekam, stimmte ihn unzufrieden.

Nicolas Berends (l.) spielte stark, erzielte sieben Tore.
Foto: Oliver Harloff


Probleme im Positionsangriff
Zu den Problemen in der Deckung kamen Probleme im Positionsangriff. Ein Umstand, den Aschersleben für sich zu nutzen wusste. „Sie machen dann viele technische Fehler und haben weiter große Lücken in der Abwehr“, beobachtete Berends, der mit sieben Toren bester Werfer des HCA war.
„Wir sind ins Laufen gekommen.“ Zudem hielt Jan Stein im Tor des HC Aschersleben wie bereits im Hinspiel gegen seinen Ex-Verein über 60 Minuten stark (41 Prozent gehaltene Bälle).

HCA war einfach „cleverer“
Ascherslebens Auftritt im zweiten Abschnitt war einer der besten der vergangenen Monate. „Wir waren beweglich in der Deckung und haben mit Geduld im Angriff gespielt“, lobte auch Trainer Filippov seine Mannschaft.
Der HCA konnte sich schnell absetzen, führte nach 36 Minuten erstmals mit drei Toren (17:14) und konnte diesen Vorsprung bis zum Abpfiff relativ locker vor sich hinschieben, sehr verdient gewinnen und sich von fast 100 mitgereisten HCA-Fans feiern lassen. „Man musste am Ende einfach anerkennen, dass der Gegner cleverer war“, sagte auch Staßfurts Trainer Uwe Werkmeister.
„Es war eine Trotzreaktion“, fand Nicolas Berends. Der HC Aschersleben hatte in der vergangenen Monaten oft schwach gespielt, am letzten Spieltag gegen Freiberg (27:24) zwar zum ersten Mal nach fünf Partien wieder gewonnen, dabei aber auch nicht vollends überzeugt.

Der HCA feiert einen überzeugenden Derbysieg in der Paul-Merkwitz-Halle in Staßfurt.
FOTO: MZ-print

Einer der besten Auftritte
Den Auftritt gegen Staßfurt nun ordnete Berends als einen der besten der jüngeren Vergangenheit ein, empfand ihn als „gleichwertig“ zu dem beim verlustpunktfreien Tabellenführer HSV Bad Blankenburg, wo der HCA knapp verlor (21:22). „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so der 19-jährige Rückraumspieler.
Der HCA konnte durch den Derby-Sieg auch die Tabellensituation verbessern. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nun vier Zähler. „Wir müssen uns trotzdem weiter Luft verschaffen“, sagte Nicolas Berends. Und Staßfurt? „Wir stehen wieder mit dem Rücken zur Wand“, gestand Uwe Werkmeister. Er muss einige Löcher stopfen.
wildalligator am Februar 17 2017 17:15:03 · 0 Kommentare · 730 gelesen · Drucken
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