+++++ Alligators mit Punktgewinn in Delitzsch +++++ NHV Concordia Delitzsch vs. HCA 23:23 (13:14) +++++ Starker Gudonis zwischen den Pfosten +++++ Sascha Berends mit 6 Treffern bester Torschütze +++++
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Allein im Tor
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Aschersleben verliert bereits nach wenigen Minuten Mantas Gudonis, kann aber auch dank Jan Stein einen Heimsieg gegen Radis feiern.

ASCHERSLEBEN/MZ - Keine Angst vor dem Ball und einem 100 km/h schnellen Wurf, kein Wegdrehen des Körpers zum Schutz, keine Angst vor Schmerzen. Die außergewöhnliche Stellung eines Torwarts im Handball kann nicht häufig genug betont werden.
Es kommt nicht selten vor, dass nicht die bessere Mannschaft ein Spiel gewinnt, sondern die Mannschaft, die den besseren Torwart zwischen den Pfosten hat.
Mantas Gudonis zählt allgemein zu den besseren Torhütern in der Mitteldeutschen Oberliga. Oder vielmehr: Der 37 Jahre alte Routinier des HC Aschersleben ist einer der besten. Und er war zuletzt in Top-Form. Am vergangenen Samstagabend hat Aschersleben mit 29:24 gegen den TuS Radis gewonnen. Gudonis hat wieder eine besondere Rolle gespielt.

Rot nach drei Minuten
Allerdings war diese Rolle nicht so, wie sie sich der Litauer gewünscht hätte. Gudonis’ Auftritt war kurz. Genauer gesagt: Nur drei Minuten lang. Bei einem Gegenangriff der Gäste kam der Keeper des HCA aus seinem Tor, um einen langen Pass abzufangen.
Doch Gudonis verpasste den Ball, traf stattdessen Radis’ Patrick Heddrich leicht an der Hand. Und der 34-jährige Spielertrainer der Gäste nahm die Berührung dankend an. Gudonis sah bereits früh die Rote Karte. „Ungünstiger“, sagte Aschersleben Rechtsaußen Carsten Kommoß nach der Partie, „kannst du nicht starten.“
Dass das Spiel für Mantas Gudonis schon nach drei Minuten beendet war, war auch gleichbedeutend damit, dass es für Jan Stein überraschend schnell losging.

Der HC Aschersleben um Alexander Weber (r.) feierte gegen Radis einen verdienten Heimsieg. Es war bereits der vierte Erfolg in Serie für den HCA.
Foto: Sven Brückner


Keeper Jan Stein sofort im Spiel
Und der 23 Jahre alte Torhüter wurde nicht nur ins kalte Wasser geworfen, er war damit auch 57 Minuten auf sich allein gestellt. „Im Hinterkopf“, sagte er, „fragst du dich immer: Was passiert, wenn ich kein Glück habe? Es ist ja kein anderer da. Du musst also sofort funktionieren.“ Zusätzlicher Druck? „Mich hat es eher noch angespornt“, sagte Stein.
Er konnte das mit einem ruhigen Gewissen sagen. Jan Stein hat gegen Radis nämlich einmal mehr bewiesen, dass sich Mannschaft und Trainer Dmitry Filippov auf ihn verlassen können, wenn es nötig ist. „Jan“, lobte Filippov nach der Partie, „war in der ersten Halbzeit Wahnsinn.“
Bis zum Pausenpfiff konnte Stein zwölf von 19 Würfen der Gäste parieren. „Mittlerweile wissen wir ja, was er drauf hat“, sagte Kommoß. Es war aber nicht nur eine Torwartgeschichte. „Unsere Abwehr hat es mir einfach gemacht“, lobte Stein.

HCA lässt Gästen keine Chance
Der HCA konnte gegen Radis an die starken Auftritte der vergangenen Wochen - Aschersleben feierte davor drei Siege in Folge - anknüpfen und lag zur Halbzeitpause bereits mit 15:8 in Führung. Dennoch sagte Trainer Filippov nach der Partie: „Es war ein spannendes Spiel.“
Eine Aussage, die nicht völlig aus der Luft gegriffen war. Denn: „In der zweiten Halbzeit“, beobachtete Jan Stein, „haben wir ein bisschen nachgelassen.“ Weil sich die Gastgeber schon zu sicher waren? „Das würde ich nicht sagen wollen“, so Stein, „aber in den Köpfen ist es natürlich drin, dass wir hoch führen.“
Letztendlich ließ der HCA die Gäste aber nie näher als auf drei Treffer heran. „Wir sind mittlerweile wieder gut gefestigt“, sagte Carsten Kommoß, mit neun Treffern erfolgreichster Werfer des HCA - der nun 22 Zähler auf dem Konto und Tabellenrang vier gefestigt hat.

Die Konzentration weiter halten
Ob man aufgrund des derzeitigen Laufs und bei mittlerweile sieben Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nun überhaupt noch nach unten gucken muss?
Routinier Kommoß blieb nach dem vierten Sieg in Serie vorsichtig. „Noch“, erklärte er, „ist das Mittelfeld zu eng. Wir haben Spaß, die Stimmung bei uns passt. Aber wir sollten auch weiter konzentriert bleiben.“
Nächsten Sonntag gastiert Glauchau in Aschersleben. „Wenn wir da gewinnen“, sagte Trainer Dmitry Filippov mit Blick auf die Tabelle, „haben wir einen guten Vorsprung.“ Das soll dann auch wieder mit Jan Stein und (!) Mantas Gudonis gelingen. Zumindest zu Beginn. (mz)


Statistik
Staßfurt rutscht weiter ab

HC Aschersleben 29 (15)
TuS Radis 24 (8)


HCA: Mantas Gudonis, Jan Stein; Carsten Kommoß (9/6), Alexander Weber (5), Pit Seifert (4/1), Nicolas Berends (3), Eric Straßburger (2), Tom Kaufmann (2), Martin Wartmann (1), Andrey Filippov (1), Jens Schmidt (1), Clemens Grafenhorst (1), Frank Seifert, Sascha Berends

Siebenmeter
HC Aschersleben 7/7
TuS Radis 3/4

Zeitstrafen
HC Aschersleben 7 (Rot: Gudonis, 3., Abwehr im Feld, Filippov, 56., dritte Zeitstrafe)
TuS Radis 8 (Rot: Hoffmann, 59., dritte Zeitstrafe)

20. Spieltag
Der HV Rot-Weiß Staßfurt rutscht weiter ab. Die Mannschaft von Trainer Uwe Werkmeister hat das so wichtige Duell im Abstiegskampf gegen die HSG Freiberg mit 20:25 verloren und steht jetzt auf dem ersten Abstiegsplatz.
wildalligator am März 01 2017 16:54:43 · 0 Kommentare · 750 gelesen · Drucken
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