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Hoffnung stirbt in letzter Sekunde
Aschersleben/MZ.
Alligators-Torwart Andreas Böhm lag am Boden und hielt sich die Hände vors Gesicht. Auch Mannschaftskollege Paul Otto suchte erst einmal auf gleiche Weise Bodenkontakt. Beide mussten von den anderen Spielern getröstet werden. Kurz nach der Schlusssirene im Ascherslebener Ballhaus wusste niemand so recht, ob er weinen oder lachen sollte.

Auf der einen Seite hatten die Ascherslebener Zweitliga-Handballer in der Ballhaus-Arena ihren dritten Saisonpunkt gewonnen, zum anderen pfiff in der letzten Sekunde der Ball an Torwart Böhm - der dagegen nichts ausrichten konnte - vorbei und zischte ins Netz der Gastgeber. Ein numerisch blutleeres 20:20 stand an der Anzeigetafel und die letzte Hoffnung auf den ersten Heimsieg war dahin.

Auf den Rängen war man sich weitestgehend einig - hier und an diesem Sonnabend wäre für die Ascherslebener mehr als ein Remis drin gewesen. Auch wenn die Partie nie in den Verdacht geriet, einen Schönheitspreis gewinnen zu können, blieb die Vorstellung zumindest spannend. Die Gäste vom TSV Altenholz gehörten - jedenfalls an diesem Tag - zu der eher schwächeren Sorte. Daraus nährte sich die Hoffnung der Fans, dass den Krokodilen der lange ersehnte Heimsieg gelingen könnte. Schließlich hatte man schon im Hinspiel die ersten und bis zum Sonnabend einzigen beiden Punkte geholt.

Den ersten Dämpfer verpassten sich die Ascherslebener mit einem klassischen Fehlstart selbst. Sechs Minuten lang schien es, als wollten sich die Altenholzer bitter für die Hinspielniederlage rächen. Ergebnis war ein 1:5-Rückstand des HC Aschersleben. Dann endlich kamen auch die Gastgeber in die Gänge. Stück für Stück schmolz der Vorsprung der Gäste, und in der 15 Minute waren beide Mannschaften wieder gleichauf (7:7). Danach machten die Ascherslebener das, was von ihnen erwartet wurde: Sie gingen in Führung und verschafften sich schließlich ein kleines Polster von zwei Toren (10:8, 22. Minute). Aber anstatt nachzulegen, brach auf der Bank eine kleine Durchwechsel-Manie aus. Der Spielfluss wurde unterbrochen und beim Pausenpfiff konnten sich beide Mannschaften fast schon wieder auf Augenhöhe ins Gesicht sehen. Es stand 12:11.

Mit Beginn des zweiten Teils blieb es zunächst eng. Ab und an wechselte die Führung (12:13, 35. Minute; 17:16, 49. Minute) und beide Angriffsreihen schienen sich einen Wettbewerb um die meisten Fehlwürfe zu liefern. Schließlich wechselte sich HCA-Spielertrainer Dmitri Filippov selbst ein und stellte sich auf die Deckungsspitze. Dann steuerte er auch noch zwei Tore zur 19:16-Führung (53.) seiner Mannschaft bei. Hoffnung pur und endlich auch Hochstimmung auf den Ballhaus-Tribünen!

Dafür, dass es am Ende doch nicht für einen vollen Erfolg gereicht hat, war ein kleiner, aber entscheidender Schönheitsfehler im Spiel der Alligators verantwortlich. Im Angriff wurde immer und immer wieder quer gespielt, anstatt den direkten Weg zu suchen. Als Ausdruck dessen nannte Dmitri Filippov die Tatsache, dass Kreisspieler Paul Otto gerade einmal zu einem Treffer kam. Dabei habe der mehrfach freigestanden, sei aber nicht bedient worden, so der Trainer. Ein gutes Zeugnis - mit kleinen Einschränkungen gegen Spielende - stellte Filippov dem aus dem Feld erfolgreichsten Ascherslebener Werfer, Gorden Müller, aus. Dafür, dass die Hoffnung nie starb, war aber auch Torwart Andreas Böhm mit vielen guten Paraden zuständig. Kurioserweise wollte weder Dmitri Filippoy noch sein Altenholzer Spielertrainerkollege Torge Greve einen Punkt verloren haben. Der TSV Altenholz habe einen Punkt gewonnen, weil man einen Drei-Tore-Rückstand noch aufgeholt habe, so Greve. Die Alligators hätten einen Zähler gewonnen, weil sie - ganz einfach - das Spiel nicht verloren haben.

Aschersleben: Böhm, Gudonis - Kommoß (6 / 3), Böcker, Frank Seifert (1), Kairis (2), Müller (5), Pit Seifert (3), Lampe, Filippov (2), Milosevic, Liesche, Cucoz, Otto (1)

Die Tore für Altenholz warfen: Weltgen (5), Plöhn (4), Gersch (3), Greve (2), Opderbeck (2), Schwarz (1), Plähn (1), Calvert (1), Wetzel (1)

Artikel: Harald Vopel
Foto: MARION POCKLITZ
ics am Januar 31 2011 08:50:42 · 5 Kommentare · 1696 gelesen · Drucken
Kommentare
m44 am Januar 31 2011 22:33:04
den sieg verschenkt
Ich am Februar 01 2011 09:43:52
Das sehe ich anders! Ein Punkt mehr als sonst!!! In diesem Spiel hat zum Schluss sicher nicht mehr alles gepasst, aber es war mal wieder ein Zeichen!! Die Mannschaft wollte den SIEG, dass war deutlich zu sehen!! Ein Andreas Böhm mit HAMMER Leistung!!!!
MovieMaker am Februar 01 2011 15:29:58
Schade, schade - in der 55. Minute lagen wir 29:26 vorn, hatten Ballbesitz, Überzahl und gut gesonnene Schiris. Dazu (von den ersten und den letzten 5 Minuten abgesehen) einen machbaren Gegner (mit Durchschnittstorwart und ohne Außen), der sich einlullen ließ und nicht ansatzweise an das Niveau der bisherigen Gastmannschaften herankam. Hoffentlich kriegen wir so eine Chance nochmal!
m44 am Februar 01 2011 21:51:49
wie geschrieben sieg verschenkt
wedstyle am März 13 2012 07:55:14
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