+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Analysieren und abhaken
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Auch alle Unterstützung von den Rängen in der Ballhaus-Arena nütze am Sonntagnachmittag nichts, der HC Aschersleben erwischte einen völlig gebrauchten Tag und kam gegen den HC Glauchau/Meerane deutlich unter die Räder.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es war verdächtig ruhig. Aus der Kabine des HC Aschersleben war so gut wie kein Ton zu vernehmen, Musik dröhnte schon gar nicht durch die Gefilde des Ballhauses. Zu schmerzhaft wirkte am Sonntagabend das gerade erlebte 20:34-Heimdebakel gegen den HC Glauchau/Meerane im ersten Moment nach.

Trainer Dmitry Filippov findet kaum Worte
Dmitry Filippov, der Trainer des HCA, hätte mit etwas Abstand wohl einen Fehler-Roman schreiben können. Kurz nach dem Spiel aber, kämpfte auch der 47 Jahre alte Doppel-Olympiasieger sichtbar damit, Worte zu finden.
Also versuchte er das, was im ersten Moment unbegreiflich erschien und viele Zuschauer ratlos, manche sogar wütend machte, in einem einfachen Satz zu erklären: „Wir haben in der Deckung nichts gemacht und wir haben im Angriff nichts gemacht.“

Erinnerungen wurden wach
Aschersleben hat am Sonntagnachmittag seine erste Niederlage nach vier Siegen in Folge kassiert. Das kann passieren und ist auch gar nicht schlimm. Auch kann man gegen den HC Glauchau/Meerane verlieren.
Die Sachsen, die von Ex-HCA-Coach Jörg Neumann trainiert werden, sind eine erfahrene, ausgebuffte Mannschaft, die in dieser Saison bisher unter ihren Möglichkeiten spielt.
Nur war das Unglückliche für den HCA in diesem Moment, dass es eben vor eigener Kulisse war und vor allem, dass es gleich eine richtige Packung war.
Erinnerungen wurden wach. An die letzte Saison. An Lok Pirna. Mit 16:31 ging der HCA im November 2015 im Ballhaus unter. Damals allerdings, war Aschersleben 60 Minuten die schlechtere Mannschaft.
Diesmal gegen Glauchau brach das Team nach einer guten Startphase (8:4 nach zwölf Minuten) völlig ein, defensiv wie offensiv.

Auch alle Unterstützung von den Rängen in der Ballhaus-Arena nütze am Sonntagnachmittag nichts, der HC Aschersleben erwischte einen völlig gebrauchten Tag und kam gegen den HC Glauchau/Meerane deutlich unter die Räder.
Foto: Oliver Harloff


Hinten fehlte die Beweglichkeit
Hinten fehlte die anfängliche Beweglichkeit. So kam das Team auch nicht mehr in die erste oder zweite Welle. Und im Positionsspiel ging plötzlich jegliches Tempo und jegliche Sicherheit in den Aktionen abhanden.
Der Ball lief nur langsam, die Qualität der Torwürfe war für einen Schlussmann wie Ludek Kylisek, der wie Ascherslebens Mantas Gudonis zu den besten dieser Zunft in der Oberliga gehört, kaum eine Gefahr. In Folge dessen wurde der HC Aschersleben von Glauchau an die Wand genagelt.

Führt das Debakel zu einem Bruch?
Was sind jetzt die Folgen? Nun, zunächst einmal muss man betonen, dass es keine großen gibt. Die Alligators bleiben Tabellenvierter und haben noch immer einen komfortablen Vorsprung von sieben Zählern auf die Abstiegsplätze.
Doch: Kann dieses Debakel zu einem Bruch in der bisher so guten Rückrunde führen?
Nein! Das Team ist dafür einfach zu erfahren. Zwar wird, wie schon am Sonntag, in den nächsten Wochen mit Frank Seifert der Abwehrchef fehlen, doch dass der gesamte Leistungsstamm, mit Ausnahme von Gudonis, nicht ins Spiel findet, war eine Ausnahmesituation.
Das Motto muss deshalb jetzt sein: Analysieren und abhaken.
Zumal es auch, so schwer es vermutlich vielen in der Nachbetrachtung fällt, Positives gab. Die jungen Spieler, die sonst vornehmlich über weite Strecken ein Bank-Dasein fristen, haben am Ende der Spiels gezeigt, dass sie sich beweisen wollen, auch bei einer so aussichtslosen Situation. „Was die Jungs gemacht haben“, sagte Filippov, „war nicht verkehrt.“ Und: „Es war auch eine wichtige Erfahrung für sie.“
Und um noch einmal die Erinnerungen an Pirna zu wecken: Danach hat Aschersleben von 16 Partien nur noch zwei verloren.

Personalien
Frank Seifert junior wird dem HC Aschersleben lange fehlen. Beim Abwehrchef wurde ein doppelter Bänderriss im rechten Knöchel diagnostiziert. Der 28-Jährige war am vergangenen Donnerstag gegen Ende des Trainings umgeknickt und hatte sich dabei die Verletzung zugezogen.
Die behandelnden Ärzte gehen von einer Pause von vier bis zwölf Wochen aus, „je nach eigenem Befinden“, sagt Seifert. Fehlen wird der Abwehrspezialist damit wohl auf jeden Fall in den anstehenden drei Landes-Derbys.
Am kommenden Wochenende gastiert der HCA beim HC Burgenland, danach kommt der USV Halle am 19. März ins Ballhaus, bevor Aschersleben sechs Tage später bei der HG 85 Köthen spielt. (mz)
wildalligator am März 10 2017 16:09:22 · 0 Kommentare · 606 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 103
Besucher Monat: 42228
Besucher Gesamt: 2341519