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Ascherslebens Lehrling
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Sascha Berends holt sich beim HCA gerade das Rüstzeug, um ein guter Mittelmann zu werden. Am Sonntag kommt sein Ex-Club Halle.

ASCHERSLEBEN/MZ - Sascha Berends ist erst 19 Jahre alt. Da kann man sich schon mal auf die falsche Fährte locken lassen.
Am Donnerstagabend, das Training des HC Aschersleben wurde gerade beendet, da steht ziemlich unvermittelt eine eindeutige Frage im Raum. Herr Berends, wie läuft eigentlich Ihre Ausbildung? Der junge Mann aus Teutschenthal in der Nähe von Halle springt sofort darauf an. „Die läuft richtig gut“, sagt er. Berends erlernt aktuell das Handwerk des Bankkaufmanns. „Gerade bin ich in Merseburg und durchlaufe dort viele verschiedene Abteilungen. Es macht mir alles Spaß.“
Nur, Herr Berends, darum soll es eigentlich gar nicht gehen.

In Fußstapfen treten
Sascha Berends steckt derzeit auch beim HC Aschersleben in einer Art handballerischen Ausbildung. Er bekommt das Rüstzeug, um ein guter Mittelmann und Spielgestallter zu werden. Und, wie läuft es? Berends lacht. „Auch gut.“
Der 19.Jährige spielt seine zweite Saison beim HCA. Berends ist noch kein Stammspieler, aber er ist ein wichtiger Baustein in der Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov. Weil er sich stetig verbessert und lernt. „Ich denke, dass ich mich gut weiterentwickle“, sagt er, „es läuft, wie es laufen sollte.“ Und: „Ich denke auch, dass ich dann irgendwann in die Fußstapfen der alten Hasen treten kann.“
Für Sascha Berends sind vor allem die Fußstapfen Martin Wartmanns interessant. Der 33 Jahre alte Mittelmann ist nicht nur Kapitän der Mannschaft, sondern auch ihr Kopf im Angriff. Und für Berends so etwas wie ein Lehrmeister. „Vor allem was die taktischen Dinge betrifft, ist er eine unheimlich große Hilfe für mich“, sagt er.
Man kann Sascha Berends oft dabei beobachten, wie er, wenn er gerade für Wartmann auf dem Spielfeld steht, den Blick nach draußen sucht. Beispielsweise: „Ob ich den Kreisläufer richtig gestellt habe.“
Beide sind unterschiedliche Spielertypen.
Wartmann: Die alte Schule. Der Kapitän ist ein Mittelmann, der viel Wert auf Taktik legt, selbst sucht er nur selten den Abschluss.
Berends dagegen ist moderner, unheimlich flink auf den Beinen und im Eins-gegen-Eins nur schwer fair zu verteidigen. Trotz seiner geringeren Spielanteile hat er die meisten Siebenmeter für Aschersleben herausgeholt. Es ist eine komfortable Situation für ihn, eben genau das, was ihm noch fehlt, von Wartmann lernen zu können. „Ich habe keinen großen Druck und kann mir aber viel abschauen“, sagt er.

Entwicklung vor 3.Liga
Am Sonntag empfängt der HCA ab 16 Uhr in der Ballhaus-Arena einen Gegner, der für Sascha Berends ein spezieller ist. Mit dem USV Halle stell sich der Ex- und Jugendverein des Rückraumspielers vor. Von der E-Jugend an bis Sommer 2015 hat Berends an der Saale gespielt. Einige der Spieler des Drittliga-Absteigers waren sogar seine Trainer im Nachwuchs. „Das wird ein besonderes Spiel“, betont er. „Ich bin richtig heiß.“
Auch, weil er in Halle die Schattenseiten des Lehrling-Daseins erleben musste. Frei nach dem Motto: Lehrjahre sind keine Herrenjahre! „Als jüngster Spieler“, gibt Sascha Berends einen Einblick, „musstest du dort die ganze Drecksarbeit machen.“ Freilich herrscht auch beim HC Aschersleben eine klare Hierarchie. Aber: „Hier ist es mannschaftlicher“, sagt Berends.
Dem 19-Jährigen ist diese Art des Mannschaftsgefüges lieber. „Es ist auch einfacher, sich handballerisch zurechtzufinden“, erzählt er. „Das merkt man auch am Selbstvertrauen auf dem Feld.“ Berends hätte mit Halle auch 3.Liga spielen können, entschied sich aber bewusst für den HCA, auch weil Zwillingsbruder Nicolas mit seinem Wechsel im Februar 2015 gute Erfahrungen gemacht hatte.
Doch für einen jungen Handballer bleibt die 3.Liga doch ein Ziel, oder? „Für mich steht eher meine persönliche Entwicklung im Vordergrund“, sagt Sascha Berends. Er wirkt bei diesem Thema sehr aufgeräumt. „Klar wäre das eine schöne Erfahrung“, meint er, „aber ich würde die 3.Liga nicht über meine eigene Entwicklung stellen.“
Etwas Weitsicht macht sich in einer Ausbildung immer gut.

FOTO: THOMAS TOBIS
wildalligator am März 19 2017 08:10:13 · 0 Kommentare · 826 gelesen · Drucken
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