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Kairis der Spielertrainer
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Svajunas Kairis steckt in seiner ersten Trainer-Saison. Und ausgerechnet vor dem Duell mit seinem Ex-Club muss er die erste Krise meistern.

ASCHERSLEBEN/MZ - Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: „Sie haben sich gar nicht verändert.“ „Oh!“ sagte Herr K. und erbleichte. „Das Wiedersehen“ ist eine der bekanntesten Parabeln Bertolt Brechts - der Mann, der mit Bestürzung darauf reagiert, dass er sich nicht entwickelt zu haben scheint, gehört in vielen Schulen zum Pflichtprogramm im Deutschunterricht.
Auch Svajunas Kairis ist ein Herr K. - allerdings nur des Namens wegen. Kairis ist vor Beginn der aktuellen Saison vom Spieler der HG 85 Köthen zu deren Trainer geworden.
Und: „Er hat sich auf jeden Fall verändert“, sagt René Uelsmann. Uelsmann ist Rekordspieler der HG. Er und Kairis standen vier Jahre lang Seite an Seite auf dem Feld.
Jetzt ist Svajunas Kairis derjenige, der das Sagen hat. „Er tritt jetzt autoritärer auf“, sagt Uelsmann, „so, wie man es als Trainer machen sollte.“

Übergang geglückt
Svajunas Kairis befindet sich aktuell mitten in seiner ersten Saison als Chefcoach einer Männermannschaft. Der frühere Publikumsliebling des HC Aschersleben, für den er von 2009 bis 2012 gespielt hat, hatte zuvor nur eine Jugendmannschaft der HG 85 trainiert.
„Das ist jetzt etwas ganz anderes“, sagt er selbst. Das Niveau, die Voraussetzungen der Spieler, alles ist anders. In der Jugend kommt es auf Entwicklung an. Jetzt auf Erfolg. Das verlangt einem auch als Trainer mehr ab.

Seit Saisonbeginn steht Svajunas Kairis als Trainer der HG 85 am Spielfeldrand.
Foto: HARTMUT BÖSENER


„Es kommt mehr auf das taktische Verständnis an“, erklärt Kairis. Und: „Man muss von Spiel zu Spiel schauen und sich immer neue Schwerpunkte setzen.“
Kairis macht das in dieser Saison bisher gut. Die HG 85 steht auf Rang drei. Dem 36-Jährigen ist der Wechsel vom Spieler zum Trainer gelungen. Auch, weil der aktive Handballer noch nicht ganz aus ihm heraus ist. Svajunas Kairis macht im Training alle Übungen mit.
„Ich denke noch wie ein Spieler“, sagt er über sich. Und was macht den Trainer Svajunas Kairis aus? „Ich kann mich nicht selbst einschätzen“, antwortet er bescheiden. Nur so viel verrät er: „Ich investiere unheimlich viel Zeit.“
Wer den Trainer-Frischling einschätzen kann, ist HG-Rekordspieler René Uelsmann. „Er arbeitet unheimlich akribisch.“ Kairis ist, wie schon zu seiner aktiven Zeit, auch als Trainer ein Taktiker.
„Er befasst sich viel mit dem Gegner“, erzählt Uelsmann weiter. Der Trainer will von Spiel zu Spiel die richtige Lösung für das „Problem“: kommender Gegner finden.

Aufgabe HC Aschersleben steht bevor
Die nächste dieser Aufgaben heißt Samstagabend HC Aschersleben. Kairis’ Ex-Verein ist ab 19 Uhr in der Heinz-Fricke-Halle zu Gast. Und der HG-Trainer trifft da auch auf einen seiner Lehrmeister: HCA-Trainer Dmitry Filippov. Der russische Doppel-Olympiasieger hat Kairis 2009 nach Aschersleben geholt, sie sind 2010 zusammen in die 2. Liga aufgestiegen.
„Er, Heinz Prokop in Bernburg und die Schule in Litauen“, antwortet Svajunas Kairis auf die Frage, welche Trainer ihn in seiner Karriere am meisten geprägt hätten. „Aber“, betont er, „man muss sich auch eigene Gedanken machen.“
Svajunas Kairis’ Gedanken kreisen zur Zeit darum, wie sich die HG 85 Köthen ausgerechnet gegen Aschersleben aus der ersten kleinen sportlichen Krise unter seiner Leitung befreien kann.
Die letzten drei Spiele hat Köthen verloren. Kairis will nicht viel darüber reden oder gar etwas hineininterpretieren. Er sagt nur: „Wenn man verliert, kann man immer nach Ausreden suchen und dem Warum fragen. Aber gewinnt man, fragt doch auch keiner nach dem Warum.“

Aschersleben ist Angstgegner geworden
Der HC Aschersleben ist in der jüngeren Vergangenheit so etwas wie ein Angstgegner für die HG geworden. Die letzten fünf Spiele hat Köthen gegen Aschersleben alle verloren. „Da haben wir auch noch eine kleine Rechnung offen“, betont Kairis.
Der HG 85-Trainer hat in dieser Woche wieder viel Wert auf die Analyse des HCA gelegt. „Doch am Ende“, erklärt René Uelsmann, „ist so ein Spiel auch tagesformabhängig.“
Während seiner Zeit als aktiver Spieler war Svajunas Kairis immer der Kopf des Teams, derjenige, der für eben genau solche Situationen, in der die HG zurzeit steckt, Lösungen parat hatte. Jetzt sucht er sie als Trainer - aber immer noch mit der Denkweise eines Spielers. Herr K. hat sich wenig verändert.

SPIELTAG
Will der HV Rot-Weiss Staßfurt auch in der kommenden Saison in der Mitteldeutschen Oberliga spielen, ist er fast dazu verpflichtet, am bevorstehenden Sonnabend zu gewinnen. Denn die Mannschaft von Trainer Uwe Werkmeister empfängt das abgeschlagene Schlusslich SV Hermsdorf.
Staßfurt selbst ist aktuell 13. und hat zwar nur zwei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer, aber auch eine hartes Restprogramm. Unter anderem muss der HV Rot-Weiss noch gegen die ersten Drei der Tabelle antreten.

Sollte der HSV Bad Blankenburg am Wochenende derweil sein Heimspiel gegen den HSV Apolda gewinnen, bräuchte der Abstieger nur noch einen Zähler, um in die 3. Liga zurückzukehren. (mz)
wildalligator am März 24 2017 13:35:28 · 0 Kommentare · 711 gelesen · Drucken
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