+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Ein kurzer Aprilscherz
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Dem HCA reichen 25 gute Minuten beim abgeschlagenen Schlusslicht SV Hermsdorf, um einen souveränen Auswärtssieg zu feiern.

ASCHERSLEBEN/MZ - Knapp eine Minute vor dem Ende, der Auswärtssieg des HC Aschersleben in Hermsdorf stand bereits fest, war man sich auf der Tribüne einig. Einige der gut 20 mitgereisten HCA-Fans hatten das Rätsel gelöst, warum ihr Team am vergangenen Samstagabend bis in die zweite Halbzeit hinein richtig schlecht auftrat, dann aber die Kurve bekam und am Ende souverän mit 32:25 gewann. „Naja klar“, sagte Pit Seiferts Freundin Anna, „das war nur ein Aprilscherz.“

Erste Hälfte? „Geht gar nicht“

Ob die Krokodile ihre Fans und vor allem auch Trainer Dmitry Filippov am 1. April wirklich nur kurz mal auf den Arm nehmen wollten, ist nicht hinterlegt. Fakt ist aber, dass der HC Aschersleben sich am vergangenen Sonnabend bis zur 35. Minute mal wieder von seiner humanen Seite gezeigt hat und Aufbauhilfe leisten wollte. „Was wir in der ersten Hälfte gespielt haben“, sagte Filippov, „geht gar nicht.“

Alexander Weber und der HCA feierten trotz schwacher erster Hälfte einen klaren Auswärtssieg.
Foto: OLIVER HARLOFF


Hermsdorf steht weit abgeschlagen am Ende der Mitteldeutschen Oberliga. Durch die Niederlage gegen Aschersleben ist das Team von Coach Pierre Liebelt vier Spiele vor Saisonende sogar bereits sicher abgestiegen. Dennoch hat es der HCA über eine Halbzeit lang nicht geschafft, seine unbestrittene, qualitative Überlegenheit auszunutzen. Weil er mental nicht bereit war für das Spiel gegen das Schlusslicht. Filippov zeigte dafür ein bisschen Verständnis. „Für manche Spieler war es schwierig, sich im Kopf auf diesen Gegner einzustellen“, meinte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Aschersleben hat im ersten Abschnitt unheimlich viele Fehler gemacht. Stellvertretend dafür: Alexander Weber. Der Rückraumspieler hatte den Ball im Angriff bereits nach 20 Minuten vier Mal verloren und damit Hermsdorf zu dem eingeladen, was es stark gemacht hat: Gegenstöße. „Es war ja nicht immer verkehrt, was wir gespielt haben“, sagte Weber nach dem Spiel, „es war halt einfach nicht gut gespielt.“ Die Gastgeber hatten die Hälfte ihrer Treffer in der ersten Halbzeit - mit 14:10 für Hermsdorf ging es in die Pause - per Konter erzielt.
In den zweiten Abschnitt startete der HCA mit je zwei Fehlwürfen sowie Gegentoren - und dem Gedanken: „Das hat gepasst“, sagte Alexander Weber. Danach aber: „Drehen wir uns um 180 Grad.“
Aschersleben stellte nun eine richtig starke Abwehr mit einem sehr guten Mantas Gudonis (60 Prozent gehaltene Bälle) dahinter zwischen den Pfosten. Und das Team kam so zu einfachen Gegenstoßtoren, wie sie Hermsdorf in der ersten Hälfte gelangen. Nur konnte der HCA dazu auch im Positionsangriff überzeugen. „Weil wir viel sicherer und überlegter gespielt haben“, erklärte Weber. Aschersleben minimierte seine technischen Fehler von elf in der ersten Hälfte, auf nur noch drei in der zweiten Hälfte.
Bei Hermsdorf dagegen war das Gegenteil der Fall. Das neu gesammelte Selbstvertrauen war schnell weg. Kurzschlusshandlungen die Folge. „Jeder wollte dann mal werfen“, kritisierte Trainer Pierre Liebelt nach dem Spiel, „da sollte sich dann auch jeder mal hinterfragen, ob er in dem Moment das Richtige für die Mannschaft macht.“

27:20 aus 10:16
Der HCA machte aus dem 10:16 in der 35. Minute bis zur 53. Minute eine 27:20-Führung. Und Trainer Dmitry Filippov, der berufsbedingt auf Tom Kaufmann und verletzungsbedingt auf Clemens Grafenhorst (Muskelfaserriss) verzichten musste, konnte seinen Worten der vergangenen Woche Taten folgen lassen und den jungen Spielern mehr Einsatzzeit geben. Was besonders Sascha Berends mit vier Treffern zu nutzen wusste.
Durch den Sieg konnte der HCA am Samstagabend sogar auf Rang drei springen. Und das war alles, nur kein Aprilscherz. (mz)


STATISTIK UND SPIELTAG

SV Hermsdorf 25 (14)
HC Aschersleben 32 (10)


HCA: Mantas Gudonis, Jan Stein; Nicolas Berends (9), Pit Seifert (7/2), Carsten Kommoß (6/3), Sascha Berends (4), Frank Seifert (2), Andrey Filippov (2), Alexander Weber (1), Jens Schmidt (1), Martin Wartmann, Eric Straßburger

Siebenmeter
SV Hermsdorf 2/4
HC Aschersleben 5/7

Zeitstrafen
SV Hermsdorf 3
HC Aschersleben 5

25. Spieltag
Eine Big-Point konnte am vergangenen Spieltag der HV Rot-Weiß Staßfurt sammeln. Das Team von Trainer Uwe Werkmeister gewann zu Hause gegen die HG 85 Köthen mit 24:20. Besonders wichtig ist der Sieg im Abstiegskampf, da auch Pirna gewinnen konnte (25:24 in Plauen). tg
wildalligator am April 03 2017 16:21:43 · 0 Kommentare · 840 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 232
Besucher Monat: 25104
Besucher Gesamt: 2584725