+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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So lange die Beine ihn tragen
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Carsten Kommoß denkt auch mit 36 noch lange nicht ans Aufhören. Am Sonnabend erwartet er mit dem HCA den SV Plauen-Oberlosa.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es beginnt mit einer Anekdote, die in Reihen des HC Aschersleben wohl ein kollektives Schmunzeln auslösen könnte.
Carsten Kommoß hat zuletzt einfach kein Glück was Auszeichnungen angeht. Klar: Ehre wem Ehre gebührt. Bis der Rechtsaußen diese aber entgegen nehmen kann, dauert es meist. Die letzte Spielzeit beendete er mit dem HCA als Oberliga-Vizemeister, bis die Medaillen dafür jedoch beim Verein eintrafen, dauerte es. Die bürokratischen Mühlen drehen sich eben auch im Mitteldeutschen Handball-Verband langsam. Kommoß war einer der wenigen, die das störte und das ansprachen. Er wurde dafür von seinen Teamkollegen oft belächelt.
Nun gerade hat er fast die ganze Trainingswoche verpasst. Carsten Kommoß war bei einer nachträglichen Ehrung für den Europameistertitel, den er mit der Polizeiauswahl Deutschlands gewonnen hatte. Allerdings liegt auch dieser Erfolg mittlerweile schon wieder fast neun Monate zurück.

Carsten Kommoß zählt auch mit 36 noch zu den Leistungsträgern beim HC Aschersleben.
Foto: Oliver Harloff


Nicht müde vom Handball
Kommoß ist es egal. Er kann sich auch verspätet noch über so etwas freuen. Und wenn man es so will, räumt er auf seine alten Tage noch einmal richtig ab. Am 27. Januar ist Carsten Kommoß 36 geworden. Unter den Feldspielern ist er der „alte Knochen“ des HCA. Nur Torhüter Mantas Gudonis (37) ist älter. Wer Kommoß aber Woche für Woche die rechte Außenbahn hoch und runter laufen sieht, gewinnt schnell den Eindruck, dass sich da jemand jünger fühlt, als er ist. Kommoß ist unermüdlich.
Und er ist auch nach fast 20 Jahren im professionellen und semiprofessionellen Bereich noch lange nicht müde vom Handball. „Die Freude am Sport ist noch immer da“, sagt Kommoß. „Und auch mit der Mannschaft macht es noch eine Menge Spaß.“ Gedanken, aufzuhören, hat Carsten Kommoß noch lange nicht. „So lange ich körperlich und leistungsmäßig mithalten kann“, sagt er, „passt es noch.“
Und beide Kriterien erfüllt er immer noch. Kommoß ist mit 141 Saisontoren bester Werfer des HCA, ligaweit liegt er damit auf dem siebten Platz. Auch mit 36 Jahren zählt Carsten Kommoß auf seiner Position mit zum Besten, was die Mitteldeutsche Oberliga zu bieten hat.
Aber es bedarf schon einiges an Aufwand, um im höheren Handballeralter noch konkurrenzfähig zu bleiben. „Ich merke die Spiele am Sonntag schon“, gibt Kommoß zu. Umso wichtiger ist es daher, auf bestimmte Dinge zu achten. „Ich halte mich auch neben dem Handball fit“, sagt Kommoß. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist die Regeneration. „Die wird im Alter immer wichtiger“, sagt er, „ich kann nach dem Spiel nicht mehr machen, was ich will.“ Carsten Kommoß ist viele Minuten nach dem Schlusspfiff immer noch auf dem Spielfeld unterwegs, läuft und geht sich aus. Wie lange er das alles noch machen will? „So lange es mir noch Spaß macht“, sagt er. Oder eben so lange die Beine ihn tragen.
Kommoß übernimmt mittlerweile jedoch auch andere Aufgaben im Team von Trainer Dmitry Filippov: Mentorenaufgaben. Häufig schiebt er nach dem Mannschaftstraining noch Extra-Einheiten mit Clemens Grafenhorst. „Wir Alten sind ja dazu da, um auch zu helfen“, sagt er. „Und Clemens hat großes Potenzial, wenn er kommt und fragt, gebe ich gerne etwas weiter.“

Wichtiges Spiel um die Medaillen
Es ist ein Weg, den Carsten Kommoß irgendwann, wenn die Schuhe wirklich am Nagel hängen, gehen möchte. „Ich würde gerne die Trainerschiene einschlagen“, meint er. Die B-Lizenz hat er schon in der Tasche, ist zudem Coach der Frauenauswahl der Polizei und soll diese Rolle zukünftig auch bei den Männern einnehmen.
Am bevorstehenden Sonnabend jedoch empfängt Kommoß mit dem HCA erst einmal den Tabellenvierten SV Plauen-Oberlosa (Ballhaus, 18 Uhr). Es ist ein wichtiges Spiel um die Medaillenplätze. Die sind zwar nicht das ausgewiesene Ziel des HCA. Aber, Kommoß lacht: „Es geht auch darum, wieder eine neue Medaille im Schrank zu haben.“ Es fragt sich dann halt nur wann. (mz)


Vorschau:
Staßfurt muss nach Halle


Abstiegskandidat HV Rot-Weiß Staßfurt hat am bevorstehenden Wochenende nach zwei Heimsiegen in Folge eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust. Das Team von Trainer Uwe Werkmeister gastiert am Sonnabend beim Drittliga-Absteiger USV Halle.

Der Tabellenzweite HC Burgenland, derzeit zwei Pluspunkte vor dem HC Aschersleben, hat derweil die HSG Freiberg zu Gast. Die HG 85 Köthen will nach fünf Niederlagen in Folge zu Hause gegen den HC Glauchau/Meerane wieder in die Erfolgsspur finden. tg
wildalligator am April 07 2017 17:42:56 · 0 Kommentare · 741 gelesen · Drucken
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