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Die fast perfekte Choreografie
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben hat gegen Plauen-Oberlosa den Sieg in der Hand, muss sich am Ende aber mit einem Unentschieden zufrieden geben.

ASCHERSLEBEN/MZ - Tore können im Handball zum einen aus Einzelleistungen resultieren, logisch. Aber oftmals sind sie eher das Resultat einer komplizierten Art Choreografie, einer Abfolge von perfekt aufeinander abgestimmten Aktionen. Bis zum Erbrechen werden solche Spielzüge in einer Saison trainiert.
Am vergangenen Samstagabend hatte sich der HC Aschersleben gegen den SV Plauen-Oberlosa einen richtig guten Spielzug überlegt, um vier Minuten vor Schluss zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung zu gehen.
Martin Wartmann stieß an, täuschte einen Pass auf Eric Straßburger an und gab den Ball an Clemens Grafenhorst ab. Der spielte direkt weiter auf den mittlerweile von Rechtsaußen an die Kreismitte eingelaufenen Carsten Kommoß. Und für den Routinier war es ein leichtes, ganz frei zum 28:26 zu treffen. Die perfekte Choreografie.

Zwei Teams, die zurecht oben sind
Der HC Aschersleben musste sich am vergangenen Samstagabend einige Minuten nach dieser Szene dennoch mit einem Unentschieden zufrieden geben. 28:28 hieß es am Ende zwischen dem Tabellendritten HCA und dem vor der Partie noch Vierten Plauen.
Und wenn man das Ergebnis ohne irgendeine Vereinsbrille auf der Nase bewertet, ist es das gerechte Resultat zwischen zwei Teams, die gezeigt haben, dass sie nicht zu unrecht in der Spitzengruppe der Mitteldeutschen Oberliga stehen. Aber dennoch wurde man das Gefühl nicht los, dass Aschersleben nicht ganz zufrieden war.

Plauen (gelb) jubelte nach dem letzten Wurf über den Punktgewinn, der HCA um Kapitän Martin Wartmann (13) haderte ein wenig.
Foto: Oliver Harloff


„Wenn man die ganzen 60 Minuten sieht, kann man schon sagen: Ja, das Ergebnis ist gerecht“, meinte Kapitän Wartmann danach zwar, aber er sagte auch: „Wir werfen den Sieg weg.“
Denn Aschersleben lief den spielerisch starken Gästen aus Thüringen (Wartmann: „Sie hatten die bessere Anlage.“) zwar lange hinterher und lag nach dem 12:13-Halbzeitrückstand zu Beginn der zweiten Hälfte zwischenzeitlich bereits mit drei Treffern hinten (13:16), doch das Team von Trainer Dmitry Filippov hat eben wenige Minuten vor Schluss auch mit zwei Toren geführt. Und: Es hatte den letzten Angriff der Partie.
Beides konnte der HC Aschersleben allerdings nicht zum Sieg nutzen. Dass der Vorsprung nicht gereicht hat, lag daran, „dass wir es nicht gebacken kriegen, ruhig zu bleiben“, erzählte Eric Straßburger. Und auch daran, dass sich der HCA in Person von Pit Seifert durch eine unnötige Zeitstrafe in der 58. Minute selber schwächte. „Solche Sachen sind unnötig“, so Straßburger, „und mit so etwas können wir auch richtig auf die Fresse fliegen.“

Plauen mit guter Vorahnung

Aschersleben jedoch hatte Glück, dass Plauen-Oberlosa aus der späten Überzahl kein Vorteil mehr ziehen konnte, sondern eher auch unsicher wirkte, den Ball zweimal aus der Hand gab und den Gastgebern somit noch einmal die Tür öffnete, die Partie mit dem letzten Angriff zu entscheiden.
Das Problem allerdings: Auch die Gäste hatten sich gemerkt, wie perfekt der eingangs erklärte Spielzug wenige Minuten zuvor funktioniert hatte. Und als der HCA das gleiche Schema noch einmal spielen wollte, stellte sich Plauen genau darauf ein und unterbrach den Spielzug. Und der letzte Freiwurf von Straßburger ging dann knapp links am Kasten vorbei. „Wir hatten bei dem Spielzug ein etwas schlechtes Timing“, haderte Martin Wartmann. Also doch nur die fast perfekte Choreografie.


STATISTIK

HC Aschersleben 28 (12)
SV Plauen-Oberlosa 28 (13)


HCA: Mantas Gudonis, Jan Stein; Nicolas Berends (6), Carsten Kommoß (4), Frank Seifert (4), Martin Wartmann (3/3), Eric Straßburger (3), Clemens Grafenhorst (3), Pit Seifert (2), Alexander Weber (2), Sascha Berends (1), Andrey Filippov, Tom Kaufmann (n. e.)

Siebenmeter
HC Aschersleben 3/4
SV Plauen-Oberlosa 2/3

Zeitstrafen
HC Aschersleben 3
SV Plauen-Oberlosa 5 (Rote Karte: Hertel, 4., grobes Foulspiel)

26. Spieltag
Nach zwei Heimsiegen in Folge hat der HV Rot-Weiß Staßfurt im Kampf gegen den Abstieg einen kleinen Dämpfer erhalten. Das Team von Trainer Uwe Werkmeister unterlag mit 25:28 beim USV Halle und ist damit auf Rang 13 gerutscht. (mz)
wildalligator am April 10 2017 17:03:59 · 0 Kommentare · 823 gelesen · Drucken
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