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Unscheinbar, aber wertvoll
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Frank Seifert jr. hat sich in der Rückrunde zur tragenden Säule in der Abwehr des HC Aschersleben entwickelt. Am Sonnabend geht es nach Pirna.

ASCHERSLEBEN/MZ - Unschuldsmiene, ein hin und her wippender Zeigefinger, und ein unwissendes Schulterzucken: Wieder einmal haben die Schiedsrichter das Spiel unterbrochen - und Frank Seifert jr. weiß beim besten Willen nicht, warum sein Gegenspieler zu Boden gegangen ist. Seine Mimik und Gesten drücken Ahnungslosigkeit aus. Die Referees zeigen dem Abwehrchef des HC Aschersleben trotzdem die Gelbe Karte. Die ist folgenlos und lässt sich verschmerzen. Seifert nickt in Richtung der Unparteiischen. „Abwehr ist Vollkontakt“, sagt der 28-Jährige - und das ebenso kompromisslos wie er auf dem Spielfeld agiert.

Ansprüche umgestellt
Seifert hat sich in der Rückrunde zu der tragenden Säule in der Abwehr des Handball-Oberligisten HC Aschersleben entwickelt. Er ist mit der Zeit ihr Wortführer geworden, ihr Abwehrchef. Die eingangs beschriebene Situation, sie kommt eigentlich in jeder Partie vor. Abwehr spielen macht Frank Seifert Spaß, weil er ein Spezialist ist. Doch wie wächst man eigentlich in die Rolle des Abwehrchefs hinein? „Man kann nicht Angriff spielen, also muss man hinten zupacken.“ Seifert lacht.

Was sich zunächst nach nichts weiter als einem flapsigen Spruch anhört, hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Nun nicht den, dass Frank Seifert keinen Angriff spielen kann. Ganz im Gegenteil, als er im Sommer das zweite Mal vom Landsberger HV zu seinem Heimatclub zurückgekehrt ist, ist er „mit einem anderen Anspruch gekommen“, wie er selbst sagt.Er wollte mehr Spielanteile im Angriff haben.

Wegen Beruf und Familie - Seifert ist zweifacher Vater - konnte er allerdings nicht immer sämtliche Trainingseinheiten absolvieren. Er musste seine eigenen Ambitionen zum Wohle des Teams umstellen. „Ich habe mich mehr auf meine Aufgabe eingestellt.“

Die Einsatzzeiten offensiv sind daher gering. „Da haben wir bessere“, gibt Seifert auch offen zu. In der Deckung ist er für den HCA aber im Laufe der Saison immer unverzichtbarer geworden - und ein Grund, warum das Team von Dmitry Filippov in der Rückserie weniger Tore kassiert als noch in der Hinserie (25,9 zu 27,5) und am Ende Dritter werden kann.

20 Tore - 24 Zeitstrafen
Frank Seiferts Aufgabe beim HC Aschersleben ist auch gut an Zahlen abzulesen. In seinen 23 Spielen kommt er auf 20 Tore - aber 24 Zeitstrafen. „Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der Situation“, sagt er. Zumal das ja alles auch einen Vorteil hat: „Die Kraft, die ich mir im Angriff sparen kann, kann ich hinten reinlegen.“ Wieder so ein flapsiger Spruch. Denn Seifert weiß: Es ist nur seine Aufgabe, die diese Zahlen erahnen lassen. Sein Mehrwert für die HCA-Deckung ist darin nicht zu lesen.

Der HCA gastiert am letzten Spieltag am Sonnabend um 19 Uhr in Pirna.
wildalligator am Mai 05 2017 13:13:59 · 0 Kommentare · 610 gelesen · Drucken
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