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„Pervers stark“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Kapitän Martin Wartmann spricht nach dem Saisonende des HC Aschersleben mit der Mitteldeutschen Zeitung über die zurückliegende Spielzeit, die Zukunft und das Niveau der Liga.

ASCHERSLEBEN/MZ - In der Sporthalle Bestehornpark brennt am vorletzten Dienstagabend Licht. Obwohl der HC Aschersleben bereits am Wochenende zuvor seine Saison in der Mitteldeutschen Oberliga abgeschlossen hat, trainiert das Team von Trainer Dmitry Filippov noch. Zweimal in der Woche bittet der zweifache Olympiasieger seine Spieler in die Halle. Bis in den Juni wird das noch so sein. Abtrainieren nennt man das im semiprofessionellen Sport. Nach der Einheit am Dienstag hat sich Tobias Große für die MZ mit HCA-Kapitän Martin Wartmann über die Saison, die Liga und die Zukunft unterhalten.

Herr Wartmann, Sie sind auch nach Ende der Spielzeit noch in der Halle. Erklären Sie doch mal für den nicht semiprofessionellen Sportler: Was hat es denn mit dem sogenannten Abtrainieren auf sich?
Wartmann: Naja, es geht auch darum, sich ein bisschen fit zu halten für die nächste Saison und nicht einfach ohne Training aufzuhören. Von Hundert auf Null macht der Körper nicht mit, zumindest bei Spielern, die wie ich schon ein bisschen älter sind.

Und was steht dann aktuell auf dem Trainingsplan?
Wartmann: Fußball. Jung gegen Alt (lacht). Und vielleicht noch ein bisschen Basketball.

Kommen wir zu dem, was davor war. Wie schätzen Sie die Saison ein?
Wartmann: Im Großen und Ganzen war es eine gute Saison für uns, denke ich. Bis auf wenige Ausnahmen, mir sind zum Beispiel ein Paar zu viele Unentschieden dabei (der HCA hat siebenmal die Punkte geteilt; Anm. d. Red.). Aber wir können mit dem vierten Platz zufrieden sein, punktgleich mit dem Dritten. Auch wenn es schade ist, dass wir Platz drei am Ende noch verloren haben. Aber hätte mir vor der Saison einer gesagt, dass wir Vierter werden, hätte ich das sofort unterschrieben.

Warum?
Wartmann: Nach den Abgängen im Sommer (Leistungsträger wie Mindaugas Veta, Dino Spiranec und Marcel Popa gingen; ANM: d. Red.) habe ich gedacht, dass wir zwischen Platz sechs und acht einlaufen.

Warum konnten Sie die Abgänge doch besser verkraften?
Wartmann: Für mich ist das ganz einfach: Wir spielen eine gute Abwehr und wir sind mannschaftlich so geschlossen, bei uns ragt keiner raus, außer vielleicht Manni hinten (Torhüter Mantas Gudonis; Anm. d. Red.). Es ist aber nicht so, das einer Zwölf Tore macht. Wir sind als Mannschaft unheimlich weit. Und ein ganz großer Vorteil war auch unsere Bank.

Erklären Sie das bitte genauer.
Wartmann: Wir können alle mal 20, 30 Minuten Vollgas gehen und wissen, dahinter ist jemand, der kann das auch. Das ist bei anderen Teams nicht so. Köthen zum Beispiel hat eine gute erste Sechs, aber dahinter kommt zu wenig.

Wo Sie schon von den anderen Teams sprechen: Wie schätzen Sie die Oberliga eigentlich leistungsmäßig insgesamt ein?
Wartmann: Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf, aber ich finde sie pervers stark. Als wir damals unsere erste Saison hier gespielt haben, war sie bei weitem nicht so stark, wie jetzt. Und ich glaube, die Liga wird von Jahr zu Jahr stärker.

In Sachen Kader für das neue Jahr gab es ja beim HCA bisher nicht viel Neues. Wissen Sie da von einem anderen Stand?
Wartmann: Stand jetzt sind wir auf jeden Fall weiter. Einige, wie ich auch, haben fest zugesagt. Ich denke auch, dass wir im Großen und Ganzen zusammenbleiben.

Martin Wartmann (Mitte) wird auch in der kommenden Saison noch mittendrin sein – der Kapitän bleibt dem HC Aschersleben erhalten.
FOTO: OLIVER HARLOFF


Man hört oft, dass das Mannschaftsgefüge auch ein großer Erfolgsfaktor ist. Was genau macht das denn aus?
Wartmann: Das danach. Das klingt zwar blöd, aber wir bleiben hier in der Kabine zusammen sitzen, weil sich jeder mit jedem gut versteht. Das ist entscheidend und das sieht man auch auf dem Feld. Und ein großer Faktor ist auch Dima (Filippov; Anm. d. Red.). Er ist ein cooler Typ, der das vorlebt.

Kommen wir abschließend zu Ihrer Zukunft. Sie sind jetzt 34 Jahre alt und haben oft betont, dass Sie der Trainerjob reizen würde. Wie viele Jahre haben Sie noch als Spieler im Tank?
Wartmann: Schwer zu sagen. Ich gucke wirklich von Jahr zu Jahr. Nächstes Jahr reicht es auf alle Fälle noch. Ich könnte eigentlich sogar noch ein Spiel durchspielen, muss das aber nicht mehr haben (lacht).
wildalligator am Mai 18 2017 09:15:12 · 0 Kommentare · 1199 gelesen · Drucken
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