+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Gewichtiger Unterschied
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben feiert im Derby beim HV Rot-Weiß Staßfurt. Der Sieg kommt vor allem dank eines körperlichen Nachteils zustande.

ASCHERSLEBEN/MZ - Alexander Weber reckte seine Faust in Richtung des gut 100 Frau und Mann starken, eigenen Fanblocks in der pickepackevollen Paul-Merkewitz-Halle. Der Routinier des HC Aschersleben hatte gerade in der Abwehr den Ball erkämpft. Zweieinhalb Minuten waren da noch auf der Uhr, Aschersleben führte beim HV Rot-Weiß Staßfurt mit 25:22. Und Weber wollte mit seiner Geste zeigen: Der Sieg in diesem so prestigeträchtigen Derby geht zum dritten Mal in Folge an den HCA!
Ging er mit 26:25 letztendlich auch, wenngleich die Gäste es in den letzten zwei Minuten durch zwei Zeitstrafen – eine davon gegen Trainer Dmitry Filippov wegen Reklamierens – noch einmal unnötig spannend machten. „Da hätte ich mich zusammenreißen müssen“, so der Coach danach.

Trotz körperlicher Unterlegenheit konnten Nicolas Berends (schwarz) und der HCA das Derby in Staßfurt gewinnen.
FOTO: SVEN BRÜCKNER


„Müssen nicht so viel tragen“
Filippov konnte sich seinen Ausrutscher aber mit einem breiten Lächeln im Gesicht eigestehen. Dafür hatte sein Team, dafür hatte der wichtige Derbysieg gesorgt. Dabei waren die Sorgenfalten auf der Stirn des Doppelolympiasiegers im Vorfeld groß. Mit Frank Seifert jr. fehlte sein Abwehrchef und Aushilfskreisläufer erkrankt, Filippov hatte nur neun Feldspieler zur Verfügung.
„Fränkys Ausfall war ein Schock für mich“, gab der Trainer zu. Zumal auf der anderen Seite Staßfurt volle Kapelle hatte, nur Trainer Sven Liesegang fehlte erkrankt.
Doch nach der ersten Halbzeit, die beide Teams auf Augenhöhe bestritten und Staßfurt mit etwas Glück mit einer 13:11-Pausenführung beendete, hatte man ab Mitte der zweiten Hälfte das Gefühl, Rot-Weiß würde kräftemäßig eher abbauen, als die Krokodile.
„Bei Staßfurt war hinten raus die Luft raus“, merkte auch Nicolas Berends, Ascherslebens mit acht Toren einmal mehr bester Offensivmann.
Und Berends hatte auch eine Erklärung dafür, warum Staßfurt in diesem intensiven Spiel eher die Kräfte ausgingen, als Aschersleben: „Wir müssen nicht so viel Gewicht tragen.“ Das sollte nicht despektierlich klingen, sondern war ziemlich leicht erklärt: Staßfurt war dem HCA physisch komplett überlegen!
Die Gastgeber hatten mit Nils Hähnel, Cosmin Tiganasu, Sebastian Retting oder Andreas Steinbrink, der jedoch schon in der 15. Minute die Rote Karte nach überhartem Foul sah, mehrere große und kräftige Spieler auf dem Feld.
Aschersleben dagegen war mit Berends, Pit Seifert oder Andrey Filippov vor allem in der Abwehr klein und im Vergleich auch eher schmächtig aufgestellt.
„Unsere körperliche Unterlegenheit“, sagte Nicolas Berends nach der Partie jedoch, „war heute vielleicht sogar unser Vorteil.“
Die Alligators haben ihre Gegner in der zweiten Halbzeit, vor allem ab der 35. Minute und der Umstellung auf eine 5:1-Abwehr müde gespielt, weil sie sehr beharrlich waren. „Wenn du körperlich nicht mithalten kannst, dann musst du deine Gegenspieler immer schön nerven und giftig dran sein“, sagte Andrey Filippov.

Filippov jr. als Sinnbild
Der Trainersohn war ein Sinnbild für die Leistung des HCA in der zweiten Hälfte. Filippov zeigte in der Abwehr in den entscheidenden letzten 20 Minuten eine richtig gute Leistung. „Anfangs war ich noch ein bisschen übermotiviert“, gab der 20-Jährige zu, „als ich dann aber gemerkt habe, dass es mit viel Bewegung funktioniert, lief es.“
So wie für den gesamten HCA, der einen Vier-Tore-Rückstand (12:16, 34.Min.) in knapp 20 Minuten in eine Vier-Tore-Führung (25:21, 55.Min.) wandelte und deswegen verdient gewann.
Kleine und leichte Mannschaft – ganz groß.

HCA: Gudonis, Thäder; Kommoß (3), P. Seifert (3), S. Berends (1), Wartmann (4/3), A. Filippov, Grafenhorst (4), N. Berends (8), Weber (3), Nupnau
wildalligator am Januar 08 2018 16:51:35 · 0 Kommentare · 518 gelesen · Drucken
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