+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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Nase hoch, Nase runter
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HCA kann nach dem Plauen-Heimspiel von Glück reden, 2018 noch ungeschlagen zu sein. Welch ungewohnte Züge das Team beim Spiel zeigt.

ASCHERSLEBEN/MZ - Carsten Kommoß hat mit seinen zarten 37 Jahren alles gesehen und alles erlebt im Handball, er hat tausend Würfe getroffen und ebenso viele aber auch nicht. Am Samstagabend hat dem Routinier des HC Aschersleben diese Erfahrung geholfen.
Was war passiert? Knapp eine Minute vor dem Ende des Oberliga-Heimspiels gegen Einheit Plauen hatte Kommoß die Chance, zum 25:25 auszugleichen. Der Rechtsaußen war völlig frei, legte den Ball jedoch auf das Tor. Und es zementierte sich der Eindruck, dass der HCA seine erste Niederlage im Jahr 2018 kassieren würde. Doch.: Es kommt ja immer anders, als man denkt.
Die Gäste stellten sich, bei allem Respekt, ein wenig blöd an. Der HCA konnte so in der letzten Minute noch zwei Konter laufen. Und an dessen Ende: Kommoß.

Das Credo von Ghita Licu
Aschersleben hat sein 16. Saisonspiel am Ende noch mit 26:25 gewonnen. Carsten Kommoß hat in der letzten Minute beide Konter eiskalt verwandelt und wurde neben Torwart Mantas Gudonis, der den letzten Wurf Plauens parierte, zum Matchwinner. Weil ihm seine massive Erfahrung half und er sich nach dem schwachen Heber bei den nächsten Möglichkeiten keinen Kopf gemacht hat. Er folgte einfach einem Credo, dass ihm Rumäniens Handball-Legende Ghita Licu einst als Trainer im SC Magdeburg-Nachwuchs gelehrt hatte: „Abspringen, aufs Tor schauen und dahin werfen, wo die Lücke am größten ist.“ Es hat geklappt und den Sieg gebracht.

Carsten Kommoß war in der Schlussphase des HCA-Sieges ein entscheidender Faktor.
FOTO: HARTMUT BÖSENER


So weit, so gut. Aschersleben bleibt in 2018 also ungeschlagen und hat mit jetzt 17:15 Punkten zum ersten Mal in dieser Saison eine positive Bilanz. Doch ließ die Art und Weise gegen Plauen viele Fragen aufkommen.
Aschersleben, ohne Frank Seifert jr. (krank) und Clemens Grafenhorst (Knie), hatte das Spiel in den ersten 20 Minuten gegen unheimlich schwache Gäste voll unter Kontrolle, führte 10:3. Ohne sich dabei aber ein Bein auszureißen. „Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel“, fand HCA-Kapitän Martin Wartmann. Die Krokodile machten einfach weniger Fehler, die Führung hätte sogar noch höher sein können. „Bei allem Respekt“, so Kommoß, „aber eigentlich musst du Plauen hier schon in der ersten Hälfte mit 15 Toren nach Hause schicken.“
Das Problem, was sich im Gefühl des sicheren Sieges ergeben hatte, war eines, dass man so vom HCA nicht kennt. „Wir haben viel Selbstsicherheit entwickelt, fast schon Arroganz“, gestand Wartmann. „Das ist etwas, was uns eigentlich gar nicht auszeichnet.“
Aschersleben machte nun ein bisschen weniger, wirkte teilweise etwas hochnäsig. Und Plauen begann, sich mit kleinen Erfolgserlebnissen Sicherheit zurückzuholen. Aus sieben Treffern Rückstand wurden schon in der ersten Hälfte zwischenzeitlich nur noch drei (9:12). Die Gäste hatten gemerkt, dass sie gegen diese Alligators an diesem Abend wieder zurück kommen können. Und so ergaben sie sich auch nicht, als sie kurz nach der Pause mit acht Toren (9:17) zurück lagen.

„Normalerweise verlieren wir“
Elf Minuten vor dem Schluss trat dann das ein, was eine halbe Stunde zuvor wohl niemand im Ballhaus erwartet hatte. Die Gäste schafften den Ausgleich. Und Wartmann war sich sicher: „Normalerweise verlieren wir so ein Spiel noch.“
Aschersleben kam aber noch einmal mit einem richtig blauen Auge davon, wird das Spiel in den nächsten beiden Wochen – kommendes Wochenende ist spielfrei – aber analysieren müssen. Denn: „So, wie wir hier in der zweiten Hälfte aufgetreten sind, war das eine Katastrophe“, stellte Martin Wartmann klar. Zumindest kann man davon ausgehen, dass die Nase nach so einem Spielverlauf mittlerweile wieder unten ist.

HCA: Gudonis, Thäder; Kommoß (5), P. Seifert (4), S. Berends (3), Kaufmann, Wartmann (4/4), A. Filippov (3), N. Berends (4), Weber (1), Nupnau (3), Schmidt
wildalligator am Februar 12 2018 15:53:37 · 0 Kommentare · 586 gelesen · Drucken
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