Pause oder Tape?
Geschrieben von wildalligator am September 13 2017 16:39:19
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

ASCHERSLEBEN/MZ - Nicolas Berends droht dem HC Aschersleben auszufallen.

HANDBALL-BEZIRKSLIGA ASCHERSLEBEN/MZ - HCA II verliert mit Mini-Kader.

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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Nicolas Berends droht dem HC Aschersleben auszufallen.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es war ein stumpfes Aufkommen, ein kurzer Ausruf des Unmutes und ein schmerzverzerrtes Gesicht. Als Nicolas Berends am vergangenen Samstagabend in der ersten der Handball-Oberliga-Partie HSG Freiberg gegen HC Aschersleben mit dem linken Knöchel umknickte, war ziemlich schnell klar, dass es für den 20 Jahre jungen Rückraumspieler des HCA nicht weitergehen würde.
Gestützt von Physiotherapeutin Karina Band und Mitspieler Alexander Weber wurde der bis dato mit sechs Treffern erfolgreichste Torschütze der Krokodile vom Feld gebracht, Aschersleben verlor ohne seinen variabelsten Offensivspieler mit 28:34. Die Diagnose zur Verletzung folgte zu Beginn dieser Woche: „Ein Band ist angerissen, meinte der Arzt“, erzählt Berends.
Dem HC Aschersleben droht nach dem schweren Start in die neue Spielzeit mit zwei Auswärtsniederlagen in Delitzsch und nun Freiberg ein Leistungsträger auszufallen. Was beim eh schon auf Kante genähten Kader nicht unbedingt von Vorteil wäre. Denn am kommenden Samstag, wenn das Team von Trainer Dmitry Filippov den HSV Apolda zum ersten Heimspiel zu Gast hat, ist der Druck gewinnen zu müssen, bereits da.
Ob es für Nicolas Berends da schon wieder reicht, oder ob der 20-Jährige pausieren muss, wird sich zeigen. „Gehen ist bis jetzt schwierig“, meinte er am Dienstag selber, „aber mal schauen, wie es sich über die Woche entwickelt.“



HANDBALL-BEZIRKSLIGA ASCHERSLEBEN/MZ - HCA II verliert mit Mini-Kader.


Die zweite Mannschaft des HC Aschersleben hat ihr erstes Saisonspiel gegen den SV Langenweddingen II mit 24:30 verloren. Personell ersatzgeschwächt reiste die Mannschaft mit zwei Torhütern und sieben Feldspielern zum Bezirksliga-Auftakt. Die erste Halbzeit verlief aus HCA-Sicht chaotisch, nichts lief wirklich zusammen und das Team lag bereits nach 30 Minuten mit 9:18 zurück.
Die zweite Hälfte war dann wie ausgewechselt, Kombinationen liefen und aus allen Positionen entstand Torgefahr. Damit konnte die Manndeckung gegen Christian Fischer kompensiert werden. Am Ende war der Halbzeitrückstand aber eine zu große Bürde.