Alligators basteln an Feinheiten
Geschrieben von ics am August 23 2010 08:45:13
ASCHERSLEBEN/THALE/MZ.
Mit 48:26 (27:11) hat sich der HC Aschersleben in einem Testspiel bei der Spielgemeinschaft Thale / Westerhausen (Verbandsliga) durchgesetzt. Trainer Dimitri Filippov nutzte den Test, um allen Akteuren - außer dem verletzten Enrico Lampe und dem sich im Urlaub .....
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ASCHERSLEBEN/THALE/MZ.
Mit 48:26 (27:11) hat sich der HC Aschersleben in einem Testspiel bei der Spielgemeinschaft Thale / Westerhausen (Verbandsliga) durchgesetzt. Trainer Dimitri Filippov nutzte den Test, um allen Akteuren - außer dem verletzten Enrico Lampe und dem sich im Urlaub befindlichen Frank Seifert - ausreichend Spielzeit einzuräumen, um die offensiven Deckungsvarianten weiter zu festigen. "Wir müssen in der Bundesliga so agieren, da alle anderen Mannschaften durchgängig mit größer gewachsenen Spielern besetzt sind", begründete Co-Trainer Frank Seifert die spieltaktischen Überlegungen. Trotzdem sollte das Team aufzeigen, dass es über das größere spielerische Potential verfügt und einen deutlichen Sieg heraus spielen. Wie groß die Defizite der Alligators noch sind, konnten die Thalenser den Gästen zumindest in der Anfangsphase aufzeigen. Abstimmungsprobleme nutzte die Spielgemeinschaft konsequent, während der HC präsentierte, dass der schnelle Gegenstoß als Anzug bereits gut passt. Mit zunehmender Spielzeit hielten auch Sicherheit und Konsequenz Einzug in die HC-Mannschaft, die nicht nur das Ergebnis deutlicher gestaltete, sondern auch in weitere Spielzüge Sicherheit transportierte. Für die rund 50 Zuschauer gab es somit schöne Tore zu bejubeln, da auch die Thalenser die sich ihnen bietenden Möglichkeiten nutzten.

Auf eine Fortsetzung des guten Spieles in Hälfte zwei warteten dann auch die HC-Verantwortlichen vergeblich. Schludrigkeiten im Abwehrverhalten, Nachlässigkeiten in der Chancenausnutzung und unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann brachten die Mannschaft von ihrer Linie ab und etliche Zeitstrafen ein. "Wir dürfen uns nicht so hängen lassen", kritisierte Frank Seifert unmittelbar nach Spielende. Letztendlich gelte es aber, die positiven Dinge in den Vordergrund zu rücken. "Die offensiven Deckungsvarianten haben passabel funktioniert, so dass der gewünschte Trainingseffekt eingetreten ist", resümierte Seifert. Dabei sei die Truppe aber insgesamt zu lax mit den Chancen umgegangen.

HC Aschersleben: Szabo, Böhm, Gudonis; Böcker (3), Liesche (2), Kairis (6), Cocuz (4), Müller (6), Milosovic (5), Kommoß (5), P. Seifert (8), Eulenstein (4), Otto (5).

(FOTO: WOHLFELD) Bericht: DETLEF VALTINK