
Leider mussten wir uns im Samstag-Derby in Staßfurt mit 34:23 geschlagen geben.
Bereits in der ersten Halbzeit taten wir uns schwer, richtig ins Spiel zu finden. Dieser fehlende Zugriff zog sich leider auch durch die zweite Hälfte. Wir fanden nur schwer Lösungen im Angriff und machten uns das Leben selbst schwer, indem wir zu selten einfache Tore erzielen konnten.
Auch die Strafwurfstatistik konnte das Spiel nicht zu unseren Gunsten drehen: Von fünf gegnerischen 7-Metern konnten wir lediglich einen parieren. Unsere beiden zugesprochenen 7-Meter verwandelten wir hingegen sicher.
In der zweiten Halbzeit musste Frank Seifert nach einer Roten Karte vorzeitig vom Feld. Insgesamt standen wir sechs Mal für zwei Minuten in Unterzahl, während unsere Gegner lediglich eine Zeitstrafe erhielten.
Doch bei aller Betrachtung der Zahlen müssen wir uns auch selbstkritisch eingestehen: Wir waren heute einfach nicht so auf der Platte, wie es sich für ein Derby gehört. Uns fehlte die Leidenschaft, der letzte Wille und das Herz, das man in einem solchen Spiel zeigen muss.
Eine Niederlage, die wehtut und aus der wir unsere Lehren ziehen müssen.
Jetzt heißt es den Blick nach vorne zu richten und als Mannschaft die richtige Antwort zu geben.