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Kurzzeitig von der Sensation geträumt
ASCHERSLEBEN/MZ. Nur ganz besonders kühne Optimisten dürften zunächst an eine Sensation gedacht haben. Am Ende lag die 22:34-Niederlage des HC Aschersleben Alligators beim Start in die 2. Handball-Bundesliga durchaus im Bereich der Voraussagen. Die besagten vor dem Anpfiff Minusdifferenzen zwischen drei und 20 Toren für die Krokodile. Die 20 stammt dabei übrigens vom Präsidenten des Handballverbandes Sachsen-Anhalt, Andreas Michelmann. Ganz so dick kam es gegen den aufstiegsambitionierten TV Emsdetten dann doch nicht. Trotzdem findet sich der Aufsteiger aus Aschersleben nach seinem Debüt zunächst am Ende der noch nichts aussagenden Tabelle wieder.

Auch wenn am Sonnabend in der Ballhausarena für die Gastgeber ein Punktgewinn insgesamt in weiter Ferne lag, ließen sich die rund 750 Zuschauer die gute Laune nicht verderben. Sie hauten bis zum Schlusspfiff kräftig auf die Pauken und feuerten die Alligators aus Leibeskräften an. Vor allem in den ersten 20 Minuten demonstrierten die Eine-Krokodile, dass sie in der zweiten Liga keinesfalls fehl am Platz sind. Da mag manch einer dann plötzlich doch in dem einen oder anderen Augenblick von einer Sensation geträumt haben. So in der achten Spielminute, als Gorden Müller die 6:3-Führung für den HCA geworfen hatte. Erst nach 17 Minuten übernahmen schließlich die Gäste zum ersten Mal die Führung (7:8), die sie bis zur Pause auf vier Treffer Vorsprung ausbauten (12:16).

Großen Anteil an der bis dahin gelungenen Vorstellung des Aufsteigers hatte Torwart Andreas Böhm. Der kaufte mit seinen Paraden den Angreifern des TV Emsdetten, die nach den Worten ihres Trainers Patrekur Johannesson mit viel Respekt nach Aschersleben gekommen waren, nicht nur einmal den Schneid ab. Keinesfalls hatte es den Anschein, dass den Krokodilen nach dem ersten Teil dieses Handballabends das Fell bereits davongeschwommen sein könnte.

Und doch - nach der Pause brach sich die Erfahrung der Gäste gegenüber der Zweitliga-Jungfräulichkeit des HC Aschersleben Bahn. Es waren die sogenannten einfachen Fehler, die den Alligators zum Verhängnis wurden. Die ständigen Versuche im Angriff, die Kreismitte zu bedienen, schlugen so gut wie immer fehl. Aus den Ballverlusten rekrutierte Emsdetten sein Kapital. Licht und Schatten offenbarte Gorden Müller. Seinen fünf Treffern stand eine Reihe von vermeidbaren Fehlabspielen gegenüber. Selbstkritik übte im Nachhinein Dmitri Filippov, dem bei seinen Einsatzzeiten nur wenig Kreatives, geschweige denn Zählbares gelang. "Ich werde hart trainieren, um beim nächsten Mal besser zu spielen", erklärte der Coach während der anschließenden Pressekonferenz. Gut aufgelegt präsentierte sich dafür Svajunas Kairis, der ständig rackerte, überlegt agierte und vier Mal ins Schwarze traf. Erfolgreichster Ascherslebener war Carsten Kommoß mit sechs Toren.

Während der TV Emsdetten seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute, ließen sich die Ascherslebener von ihrer Linie abbringen, indem sie ein ums andere Mal mit den Entscheidungen der Schiedsrichter haderten. Deren Vorstellung kommentierte Dmitri Filippov auf eine entsprechende Frage damit, dass er sie nicht kommentieren wolle. Ohne Wirkung verpuffte schließlich auch der Versuch, den TV-Angreifern mit einer immer offensiveren Deckung Herr zu werden. So stand am Ende ein durchaus standesgemäßer Erfolg eines potenziellen Meisterschaftskandidaten über den Neuling. In diesem Zusammenhang freute sich HCA-Chef Jürgen Arndt darüber, dass die Fans die Mannschaft trotzdem engagiert bis zum Schlusspfiff unterstützt haben.

Sehr gute Arbeit hatte der Organisationsstab des HC Aschersleben im Vorfeld der Zweitligapremiere geleistet. So repräsentierte die Ballhaus-Arena - nicht nur äußerlich, sondern auch hinter den Kulissen - mindestens sehr gutes Zweitliganiveau.

Aschersleben: Böhm, Szabo - Kommoß (6 / 3), Böcker, Frank Seifert, Kairis (4), Müller (5), Pit Seifert (1), Filippov (1), Milosevic (3 / 1), Liesche (2), Eulenstein, Otto;

Emsdetten: Gudmundsson, Babin - Selmanovic (10 / 7), Weßeling, Thünemann (5), Kourtchev (2), Ueberdiek (3), Boomhouwer, Lazarevic (2), Fridgeirsson (7), Bertow (5);

Zeitstrafen: Kairis (1), Pit Seifert (1), Otto (2) - Selmanovic (1), Thünemann (1), Ueberdiek (2), Lazarevic (1), Fridgeirsson (1), Bertow (1).

Foto: Frank Gehrmann, Artikel: Harald Vopel
ics am August 30 2010 07:25:02 · Drucken
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