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Aschersleben unterliegt im Derby Dessau-Roßlauer HV
ASCHERSLEBEN/MZ.
Nicht einmal zwei Minuten waren noch zu spielen in dieser ersten Halbzeit der Saison 2012 / 13. Der HC Aschersleben führte, und das komfortabel mit fünf Toren. Doch dann ging es ganz schnell. Anstatt mit einem beruhigendem Vorsprung in die Kabine zu gehen, erlaubte sich der HCA einige Unachtsamkeiten und ließ den Dessau-Roßlauer HV auf zwei Tore herankommen (13:11). Sicherlich war diese Phase mitentscheidend, das die Alligators trotz Führung über 50 Minuten am Samstagabend letztlich leer ausgingen. Der HCA verlor das Derby gegen den DRHV mit 23:25.

Die Enttäuschung war deutlich zu sehen. Die Spieler wirkten fassungslos, die Zuschauer auch. Gunter Funk saß erst einige Zeit auf seinem Platz, dann erhob sich der Trainer und tigerte durch die Halle.

Die Reaktionen der direkt beteiligten Protagonisten waren verständlich. Auch die der Gäste, die im Kreis sprangen. Denn lange Zeit sah es so als, würde Aschersleben dieses Spiel für sich entscheiden. Die Gründe, dass es doch nicht reichte, versuchte Emil Feuchtmann als erster zu formulieren. "Wir hätten in der zweiten Halbzeit mehr Tempo gebraucht", sagte der quirlige Aufbauspieler des HCA, der acht Tore erzielte. "Und wir haben uns in der entscheidenden Phase zu viele Fehler erlaubt", ergänzte Feuchtmann. Fehler, die der DRHV bitter bestrafte.

Gunter Funk sprach in der Pressekonferenz davon, dass Dessau-Roßlau "zum Schluss cleverer" war. Es fehlte die kalte Schnauze, das Spiel durchzubringen. Getrieben davon, ein sicheres Spiel nicht aus der Hand zu geben, taten die HCA-Akteure genau das, was sie nicht hätten tun sollen: sie spielten hektisch, erlaubten sich plötzlich auftretende Unzulänglichkeiten in der lange Zeit sicher stehenden Hintermannschaft und ermöglichten so dem DRHV erst, die eigene Routine ausspielen zu können.

Bezeichnend war die 52. Spielminute, als Dessau-Roßlau trotz Unterzahl zwei Tore erzielte und erstmals in Führung ging (22:20). Der DRHV gab sie nicht mehr ab. Es war nur obligatorisch, dass in den Schlussminuten die Stimmung hochkochte. Fast jede Schiedsrichterentscheidung wurde diskutiert, Blut auf den Trikots wurden zu einem Thema, dass das Spiel minutenlang unterbrach. "Fakt ist, dass das heute sicher keine Heim-Schiedsrichter waren", sagte Gunter Funk, "aber die Schiedsrichter mache ich nicht für die Niederlage verantwortlich." Die hatte sich der HC Aschersleben selbst zuzuschreiben.

In den ersten 28 Minuten war Aschersleben die klar bessere Mannschaft. Kritisieren konnte man nur die eigene Abschlussschwäche in einigen aussichtsreichen Positionen. Dessau-Roßlau spielte eindimensional, suchte immer wieder Robert Lux. Der traf auch ab und zu, aber nicht regelmäßig. Die Wende brachten dann einige Umstellungen von DRHV-Trainer Georgi Swiridenko. Er brachte Neuling Marco Hüls, den der HCA-Abwehrverbund nie in den Griff bekam. "Ich bin froh, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte, aber das Spiel haben wir ganz klar als Gemeinschaft gewonnen", sagte Hüls.

Vielleicht war Dessau-Roßlau am Ende nicht nur die cleverere Mannschaft, sondern auch die frischere. Gunter Funk räumte ein: "Wir mussten für jedes unserer Tore hart arbeiten und unser Abwehrsystem ist sehr kraftaufwändig."

Es wird viel zu analysieren geben für den HCA-Trainer. Sichtbar war, dass da eine Mannschaft auf dem Platz stand, die Potenzial hat. Emil Feuchtmann wollte dann auch schon schnell in die Zukunft schauen: "Das war unser erstes Spiel." Soll soviel heißen wie: Davon geht die Welt nicht unter.

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Emil Feuchtmann (Mitte) machte ein starkes Spiel und erzielte acht Tore. Aber seine Leistung reichte nicht]

... siehe auch MZ-FOTAGALERIE
SVS am September 02 2012 18:24:31 · 0 Kommentare · 1390 gelesen · Drucken
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