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Aschersleben spielt unentschieden gegen Baunatal
ASCHERSLEBEN/MZ.
Es war zum Verrücktwerden. Wirklich. Wenn man zum HC Aschersleben hielt, musste man verrückt werden. 25:25 stand es am Samstagabend zwischen dem Gastgeber und Eintracht Baunatal. Weniger als zwei Minuten waren noch zu spielen. Die HCA-Abwehr nahm einem Baunataler Wurf den Druck, Torwart Andreas Böhm berührte den Ball, bevor er ins Aus ging. Alle hatten es gesehen. Nur die Schiedsrichter nicht. Es folgte eine Ecke für Baunatal. Aschersleben machte Druck auf die Hessen. Dann ein Passversuch an den Kreis. Ein Baunataler Spieler bekam den Ball an den Fuß. Alle hatten es gesehen. Nur die Schiedsrichter nicht. Beim nächsten Freiwurf dauerte es nicht lange und die Unparteiischen hoben den Arm. Zeitspiel war angezeigt. Und dann traf Marvin Gabriel doch noch zum 26:25 für die Gäste. Emil Feuchtmann glich aus. Baunatal hatte kurz zuvor eine Zeitstrafe bekommen. Die in Unterzahl spielenden Gäste setzte der HCA immer mehr unter Druck. Beim Pass auf Paul Gbur waren mehrere Finger von HCA-Spielern am Ball dran. Doch Gbur kam doch in Ballbesitz und traf zum 27:26. Wütend lief Emil Feuchtmann nach vorn, er wollte es erzwingen - und verursachte ein Offensivfoul.

"Als Emil das Offensivfoul gepfiffen bekam, dachte ich, das war's", sagte Andreas Böhm. Doch Aschersleben kam noch einmal an den Ball. Was nun zu wütenden Protesten der Baunataler führte. "Unser Spieler wird da klar gefoult", meinte der als Trainer eingesprungene verletzte Spieler Florian Ochmann. Das Spiel lief weiter, der Ball landete bei Erwin Feuchtmann, der zum Endstand traf.

Normalerweise ist es unter Journalisten verpönt, bis ins kleinste Detail Spielsituationen wiederzugeben. In diesem Fall war die Schlussphase aber so turbulent, dass es schade wäre, es nicht noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der HCA hatte also 27:27 gespielt. Die Frage des Abends war: Ein verdienter oder ein verschenkter Punkt? Florian Ochmann war natürlich enttäuscht. "Kriegen wir das Foul gepfiffen, gewinnen wir", sagte er. Gunter Funk sagte: "Wenn ich vor allem die erste Halbzeit sehe, hätten wir das Ding ziehen müssen." Doch der Trainer des HC Aschersleben wusste, dass es am Ende ein gewonnener Punkt war. Wer kurz vor Spielende zum Ausgleich trifft, ist im ersten Moment erleichtert. Die Mienen der HCA-Spieler als glücklich zu bezeichnen, wäre des Guten dann aber doch zu viel. Emil Feuchtmann seufzte: "Die Schiedsrichter, unglaublich." Tatsächlich stand das Duo Große / Kreutz nicht nur in der Schlussphase im Mittelpunkt.

Doch so richtig aufregen wollte sich in der Öffentlichkeit keiner. Andreas Böhm sagte nur: "Wir hatten keine Unterstützung der Schiedsrichter." Er meinte damit wohl, dass nichts vom Heim-Bonus zu spüren war. Er übte aber auch Kritik an der Leistung der Mannschaft: "Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit ganz schlecht verteidigt. Damit haben wir uns selbst Probleme gemacht."

Nach der ersten Hälfte führte Aschersleben völlig verdient 12:10. Die Abwehr zeigte bis dahin eine starke Leistung. Kritisieren konnte man nur das Offensivspiel. Auf sehr gute Szenen folgten fehlerhafte Anspiele und Ballverluste. Im zweiten Durchgang kam dann die von Böhm angesprochene Schwächephase in der Deckung. "Natürlich haben wir es da nicht gut gelöst, auch offensiv nicht", sagte Gunter Funk, "aber man muss auch sehen, dass Baunatal starke Spieler in seinen Reihen hat."

Dass es am Ende nicht eine Niederlage wurde, hatte auch etwas mit dem Publikum im Ballhaus zu tun. Es spürte, dass die Mannschaft in der Schlussphase, als alles gegen sie zu laufen schien, Unterstützung brauchte. "Ich glaube, die Zuschauer haben gesehen, dass wir wollten. Sie haben uns großartig unterstützt." Auch Gunter Funk bedankte sich bei den Fans: "Wir haben auch dadurch moralische Kraft beweisen können."

Am kommenden Wochenende hat der HCA spielfrei. Trainiert wird natürlich trotzdem. Doch Guner Funk muss auf fünf Spieler verzichten. Die vier Chilenen Emil und Erwin Feuchtmann, Patricio Martinez und Victor Donose weilen bei einem Lehrgang der Nationalmannschaft in Budapest. Patrik Krok ist bei der slowakischen U21-Nationalmannschaft.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Nur noch im Stehen zu ertragen: Fans des HC Aschersleben in der Schlussphase der Partie gegen Baunatal.]
SVS am Oktober 29 2012 06:45:05 · Drucken
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Sonnabend, 30.12.17
09:30 Uhr im Ascaneum
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09:30 Uhr Meldebeginn
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