+++++ Alligators bleiben 2018 weiter ungeschlagen +++++ HCA vs. HC Einheit Plauen 26:25 (15:9) +++++ Kommoß wieder bester Werfer mit 5 Treffern +++++
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Marschroute in den Sand gesetzt
ASCHERSLEBEN/MZ. Noch lange nach dem Abpfiff hockte Dmitri Filippov am Sonnabend mit versteinerter Miene in der Mannschaftskabine des HC Aschersleben. Der Aufsteiger konnte auch im dritten Anlauf vor heimischer Kulisse nicht den so sehnsüchtig erhofften ersten Erfolg in der zweiten Bundesliga im Ballhaus feiern.

Grund zum Jubeln hatten nur die Gäste, denn der HCA ging mit 23:33 (9:13) gegen Tusem Essen unter und hat damit den Kontakt zum "heimlichen Saisonziel", dem neunten Platz und der damit verbundenen Qualifikation für die eingleisige zweite Bundesliga, vorerst verloren.

"Ich bin total enttäuscht. Alle Dinge, die wir uns im Training im Hinblick auf dieses Duell erarbeitet haben, konnten wir nicht umsetzen. Mit 18 technischen Regelfehlern haben wir die Essener praktisch zum Erfolg eingeladen, wobei die Gäste sehr clever agiert und geduldig auf ihre Chancen gewartet haben", sah Filippov in der hohen Fehlerquote eine Ursache für das Debakel.

Nur beim 1:0 durch einen verwandelten Siebenmeter von Carsten Kommoß lagen die Hausherren vorn. Dann nahm das Unheil ziemlich früh seinen Lauf. Essen lag in der 14. Minute bereits mit 6:2 vorn. Immer wieder leisteten sich die übermotiviert wirkenden Gastgeber grobe Aussetzer in der Offensive, die Essen mit Tempogegenstößen eiskalt bestrafte.

Trotzdem keimte beim 9:11 (28.) noch einmal Hoffnung auf. Doch dann kam auch noch Pech dazu. Ronny Liesche hatte den vermeintlichen Treffer zum 10:12 (29.) erzielt, doch kurz zuvor hatte Filippov mit der Grünen Karte eine Auszeit gefordert. Im darauffolgenden Angriff ging der HCA leer aus.

Essen erzielte mit dem Pausenpfiff das 13:9 und zog über 15:9 (32.) auf 21:12 (43.) davon. Nach der schwachen Vorstellung der Alligators wanderten die ersten Zuschauer ab, währenddessen sich Gäste-Trainer Maik Handschke beruhigt zurücklehnen konnte. "Endlich hatte ich wieder mein stärkstes Aufgebot zur Verfügung und konnte jede Position doppelt besetzen. Das tat unserem Spiel sehr gut. Wir mussten in der Abwehr eigentlich nur auf die Fehler des Gegners warten. Diesen Gefallen hat uns Aschersleben getan", meinte der Essener Coach.

Viel Zeit zum Grübeln bleibt den Ascherslebern nicht. Bereits am Mittwoch wartet auf den Aufsteiger die nächste hohe Hürde. Dann müssen die Alligators beim Bundesliga-Absteiger TSV GWD Minden antreten. Bei einer ähnlich hohen Fehlerzahl droht das nächste Debakel.

Für Nachdenklichkeit - ohne den Optimismus zu verlieren - hatte die Nachricht von der hohen Niederlage bei HCA-Chef Jürgen Arndt gesorgt. Der konnte die Partie aus beruflichen Gründen nicht in der Ballhaus-Arena verfolgen und wollte sich Sonntagnachmittag erst noch genauer informieren lassen. Einziger Kommentar: "Irgendetwas muss da wohl passieren." Was - bleibt abzuwarten.

Passiert ist trotzdem schon etwas. Die drei Torleute der Krokodile bekommen inzwischen in regelmäßigen Abständen eine Sonderbehandlung. Dafür haben die Ascherslebener - neben Spielertrainer Dmitri Filippov - einen zweiten Olympiasieger ins Boot geholt. So fühlt seit zweieinhalb Wochen, jeden zweiten Dienstag, der ehemalige DDR-Nationaltorwart Wieland Schmidt den Alligators-Keepern auf den Zahn. Dabei sei Schmidt, so HCA-Vorsitzender Jürgen Arndt, unter anderem bereits das große Talent von Ivan Szabo aufgefallen. Mit ihm könnten die Ascherslebener für die Zukunft eine echte Perle in ihren Reihen haben, soll Schmidt den Neuzugang gelobt haben.

Aschersleben: Szabo, Böhm (ab 42.); Kommoß (3 / 2), Böcker, F. Seifert, Ladygin, Kairis (5), Müller (3), P. Seifert, Lampe, Milosevic (3 / 1), Liesche (1), Cucuz (6), Otto (2)

Essen: Kulhanek, Bliß; Schulz, Pöter (4), Gerlich (3 / 1), Trodler (1), Pieczkowski (8), Tovornik, Wöss (3), Schütte (3), Handschke (4 / 1), Ciupinski, Kropp (5), Laout (2 / 1)

Schiedsrichter: Kropp / Siebert (Osnabrück) - Zuschauer: 600 - Strafminuten: 8:10 - Siebenmeter: 3 / 3:6 / 3 - Beste Spieler: Cucuz, Kairis - Pieczkowski, Kropp, Handschke

Artikel: Carsten Roloff Foto: Frank Gehrmann
ics am September 27 2010 10:04:42 · Drucken
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