+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Ein Hüftwurf zum Sieg
Magdeburg/Aschersleben/MZ.
Die 57. Minute in der Partie SC Magdeburg II gegen HC Aschersleben war gerade angebrochen, da schien sich alles gegen die Gäste zu wenden. 25:24 führte der HCA zu diesem Zeitpunkt. Erst scheiterte Neuzugang Mindaugas Veta am Magdeburger Torwart Philipp Ambrosius, eine knappe Minute danach bekam der Litauer eine Zeitstrafe aufgebrummt. Marius Kastening glich per Siebenmeter zum 25:25 aus. Sollte es wieder nichts werden mit einem Sieg in Magdeburg? Doch dann kam Pit Seifert. Der Linksaußen hatte Ambrosius im Magdeburger Kasten zuvor mehrfach per Heber düpiert. In der 58. Minute machte es Seifert aber anders. Aus dem Rückraum, mit einem Hüftwurf. Dass Ambrosius mit den flachen Würfen seine Probleme hat, war schon in der ersten Halbzeit sichtbar gewesen, als Emil Feuchtmann zweimal mit diesem Wurf erfolgreich war. Seiferts Tor zum 26:25 blieb das letzte in einer umkämpften Partie.

Damit war der SC Magdeburg überhaupt nicht einverstanden. „Die Schiedsrichter haben massiv eingegriffen“, wetterte Magdeburgs Trainer Dirk Pauling. Er bezog das aufs ganze Spiel. Der größte Aufreger war aber kurz vor Spielende passiert. Magdeburgs Matthias Musche hatte sich den Ball erkämpft und lief auf das HCA-Tor zu - begleitet von Carsten Kommoß, der es Musche so schwer wie möglich machen wollte, zu treffen. Musches Wurf zappelte dennoch im Netz. Der Jubel währte aber nur kurz. Kommoß lag am Boden, hielt sich den Hals. Die Schiedsrichter entschieden auf Stürmerfoul. „Ich bin durch und hole aus. Was soll ich denn machen?“, sagte Musche nach der Partie: „Das ist ein Skandal, ein Witz ist das.“ Aschersleben nutzte den Ballbesitz, brachte das Spiel zu Ende und jubelte.

Die Freudentänze waren hoch- verdient. Denn die Alligators hatten die Partie nicht in den letzten drei Minuten gewonnen. Sie waren über den Großteil des Spiels die bessere Mannschaft. Bis zum 6:6 hatte immer der SCM mit einem Tor vorgelegt. Danach war es der HCA, der die Partie größtenteils anführte. „Wir haben gut gespielt“, sagte Trainer Jörg Neumann. Die Mannschaft war im Angriff variabel und in der Abwehr sattelfest. Andreas Böhm zeigte im Tor erneut eine gute Leistung, glänzte mit zehn Paraden allein in der ersten Halbzeit. „Aber es gab auch kurze Phasen mit Unkonzentriertheiten“, sagte Neumann. Eine dieser Phasen dauerte von der 23. bis 26. Minute. Aschersleben führte 12:9, hatte doppelte Überzahl. Die Tore warf aber dennoch Magdeburg (12:11).

Eine zweite Phase, in der der HCA etwas die Linie verlor, dauerte von der 41. bis 47. Minute. 20:16 lagen die Gäste in Front, als sie einen 0:5-Lauf hinnehmen mussten. Was folgte, war ein Wechsel auf der Torhüterposition. Böhm, der zu Beginn der zweiten Halbzeit für Raimonds Steins weichen musste, kam zurück - und hielt vier Bälle in Folge. In der Offensive besannen sich die Alligators wieder auf ihr geduldiges Spiel, suchten Martin Doldan am Kreis oder Seifert auf Außen. Nach 51. Minuten führte Aschersleben 24:21.

Dass es am Ende noch einmal dramatisch wurde und der Sieg auf der Kippe stand, interessierte die Spieler des HC Aschersleben hinterher freilich nicht sonderlich. „Hauptsache wir gewinnen“, sagte Pit Seifert. „Hinten raus war es vielleicht etwas glücklich“, räumte Trainer Jörg Neumann ein, „aber Glück hat der Tüchtige. Ich bin absolut zufrieden.“ Das konnte er auch mit der Leistung von Mindaugas Veta sein. Gleich mit seiner ersten Aktion zeigte er, was er für Qualitäten ins Offensivspiel bringen kann. Sein fulminantes Tor zum 1:1 ließ nicht nur die Ascherslebener Fans jauchzen. Dass da auch noch einiges hakte, war nicht zu übersehen. Doch nach nur drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft können die Abläufe noch nicht zu einhundert Prozent verinnerlicht sein. „Zwei Punkte sind entscheidend. Es ist egal, ob ich kein Tor werfe oder zehn“, sagte Veta. Recht hat er.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Pit Seifert (am Ball) warf das entscheidende Tor zum 26:25-Sieg des HC Aschersleben beim SCM II. ]
SVS am Februar 25 2013 07:10:03 · Drucken
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