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HC Aschersleben bleibt sieglos
Magdeburg/MZ.

Auch im zweiten Saisonspiel holen die Spieler des HC Ascherslebens keine Punkte. Beim SC Magdeburg II unterliegt die dezimierte Mannschaft mit 20:24. Erstmals musste HCA-Coach Dimitri Fillipov auch als Feldspieler aushelfen.

Hart gekämpft, viel gegeben und doch verloren - diese Erkenntnis fasst nicht nur den bisherigen Saisonstart des HC Aschersleben zusammen, sondern steht auch sinnbildlich für die 20:24-Niederlage der Mannschaft um Trainer Dimitri Fillipov bei der zweiten Mannschaft des SC Magdeburg. Am vergangenen Sonnabend war es nämlich soweit: Erstmals musste der HCA-Coach auch als Feldspieler aushelfen.

Duelle der Brüder bleibt aus

Dabei erlebten die Zuschauer in der Hermann-Gieseler-Halle ein zu Beginn sehr kämpferisches, schnelles Spiel, in dem Tomasz Gebala die Magdeburger in der sechsten Minute erstmals in Führung warf. Das von vielen erwartete Bruder-Duell zwischen Tomasz und Maciej Gebala blieb in der Folge jedoch aus. „Die beiden kennen das ja schon“, erklärte der Magdeburger Übungsleiter Dirk Pauling nach dem Spiel, „sie sind professionell eingestellt. Klar, dass dann kein wirkliches Duell zwischen beiden aufkommt. Ich glaube allerdings, dass Maciej es heute schwerer hatte.“ Und mit dem jungen Kreisläufer, der beim HCA vor allem Spielpraxis sammeln möchte, hatten auch die eigenen Teamkollegen ihre Probleme. Zum einen waren die Ascherslebener schon geschwächt angereist: Gorden Müller (krank) und Martin Wartmann (Rückenprobleme) konnten nicht wie sonst helfen. Zum anderen verletzten sich im Laufe des Spiels auch noch besagter Kreisläufer Maciej Geballa und Benny Böcker an der Hand. Beide verstanden es jedoch, die Zähne für den bereits dezimierten Kader zusammenzubeißen.

„Wir haben kämpferisch wirklich alles gegeben“, lobte auch HCA-Torwart Andreas Böhm seine Vorderleute, „ich denke, den Gegner haben wir beeindruckt.“ Und so konnte der Favorit Magdeburg bis zur 51. Minute in Schach gehalten werden. Da nämlich befand sich der HC Aschersleben durch Zeitstrafen gleich in doppelter Unterzahl, während zwei Tore von Sven Vogel den SCM II wieder ins Spiel brachten. Die Kraftreserven der Gäste waren aufgebraucht und zu allem Übel lief genau dann auch noch der Magdeburger Torhüter Philipp Ambrosius zu seiner Hochform auf. „Wir sind auch in Rückstand nicht in unsere Einzelteile zerfallen“, lobte sein Trainer Pauling die ganze Mannschaft, „wir haben stets die konzentrierten Abschlüsse gesucht. Es war wichtig, unser erstes Heimspiel zu gewinnen.“ Ebenso wären die zu vergebenden Punkte für Aschersleben wichtig gewesen, doch die verbleibenden Spieler versuchten in den letzten Minuten mehr und mehr Verzweiflungswürfe gegen eine diszipliniert stehende Magdeburger Defensive.

Die Folge: Ab der 54. Spielminute musste Schlussmann Philipp Ambrosius kein einziges Mal mehr hinter sich greifen. Und das war gleichbedeutend mit dem Sieg für die Landeshauptstädter. Ascherslebens Trainer Dimitri Fillipov musste sich sogar selbst ins Spiel zu bringen und auf dem Parkett helfen. „Schade eigentlich, dass man in der dritten Liga auf so etwas zurückgreifen muss“, meinte Dirk Pauling, „Dimitri Fillipov ist ein erfahrener Spieler und immer für ein paar Minuten auf dem Feld gut.“ Bedauerlich ist aus Sicht des HCA tatsächlich, dass die personelle Situation das Mitwirken Fillipovs schon am zweiten Spieltag notwendig werden ließ. „Uns fehlte hinten raus einfach die Luft“, meinte Torhüter Andreas Böhm zur zweiten Niederlage, „das war am Ende eine Frage der Kraft. Und wir wurden nicht belohnt.“

Ausfälle schwächen kleinen Kader

Und so war es das Momentum der schwindenden Kräfte, gepaart mit einem überragenden Magdeburger Schlussmann, welche die Niederlage für Aschersleben bedingte. Andreas Böhm war - wie alle seine Teamkollegen - enttäuscht, da ja auch ersichtlich geworden war, dass mit ein wenig Glück mehr möglich gewesen wäre. „Die Situation wird jetzt mit jedem Ausfall schwieriger“, kommentierte er die Verletzungen von Maciej Gebala und Benny Böcker, „ich hoffe, die beiden haben sich nichts Ernstes zugezogen. Die Punkte, die wir gegen Nieder Roden aufgrund einiger Schiedsrichterentscheidungen nicht holen konnten, tun uns jetzt weh. Und gegen Leipzig wird es nicht einfacher.“ In der Tat. Es droht der Fehlstart.


ARTIKEL : PHILIP THOMISCH
FOTO : LUKAS SCHULZE [Am Ende nutzten Alexander Webers (am Ball) Bemühungen nichts - der HC Aschersleben verlor.]
SVS am September 09 2013 06:57:49 · Drucken
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