+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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Bis jetzt im Soll
Aschersleben/MZ.

Nach neun Spieltagen steht der HC Aschersleben dank der guten Abwehr über dem Strich. Damit das so bleibt, braucht das Team auch Auswärtspunkte.

Neun Spiele hat der HC Aschersleben in dieser Saison bisher hinter sich gebracht. Das Team von Trainer Dimitri Filippov steht auf dem zwölften Tabellenplatz und damit über dem Strich. Was lief gut? Was lief schlecht? Und wie könnte es bis zur Winterpause laufen? Eine Analyse.

Die Vorzeichen

Insolvenz der Handball Service UG, Gehaltsverzicht der Spieler, Verlust von Leistungsträgern - Ende Juni, Anfang Juli sah es nicht gut aus für den HC Aschersleben. Der Verein besann sich darauf, nur noch mit Amateuren zu arbeiten, verpflichtete Mantas Gudonis und Martin Wartmann vom Ligakonkurrenten Anhalt Bernburg - und holte Trainer Dimitri Filippov zurück. Filippov sprach ab dem ersten Trainingstag Mitte Juli davon, dass „ein neuer Geist“ in die Mannschaft gehöre. Erfolg könne das Team nur haben, wenn es auch als Team auftreten würde. Eine Philosophie, die dadurch an Bedeutung gewann, dass der HCA einen kleinen Kader hat und im Verlauf der Saison jeder Spieler gebraucht werden würde. Als Saisonziel wurde der Klassenerhalt ausgegeben.

Der Ist-Zustand

Platz zwölf nach neun Spieltagen, 7:11 Punkte - damit ist man beim HC Aschersleben nicht unzufrieden. Doch schaut man auf einzelne Niederlagen, wären durchaus mehr Punkte möglich gewesen. Die Spieler haben die Philosophie des Trainers verinnerlicht. Jeder arbeitet für jeden. Es steht in jedem Spiel ein Team auf dem Platz und nicht sieben Einzelspieler. Bei den Zuschauern haben die Alligators vor allem wegen ihrer Kampfstärke einen Stein im Brett. Wie wichtig die Fans sind, zeigen die Punkte - alle sieben Zähler holte der HCA im heimischen Ballhaus. Von größeren Verletzungen blieb die Mannschaft bisher verschont. Gorden Müller brach sich gegen Kirchzell einen Finger, fehlte im Derby gegen Bernburg. Er hofft aber, am Sonnabend vielleicht ein paar Minuten gegen den TV Groß Umstadt auf dem Feld stehen zu können. Carsten Kommoß, der sich in der letzten Saison einen Kreuzbandriss zuzog, befindet sich nach wie vor in der Reha. Ob er noch vor dem Jahreswechsel seine Rückkehr aufs Feld feiert, ist noch unklar.

Was gut lief

Eine Stärke des HC Aschersleben in dieser Saison ist der Zusammenhalt. Nur so ist es möglich, dass eine Mannschaft, die im unteren Tabellendrittel steht, die wenigsten Gegentore der ganzen Liga kassiert hat. Die Integration von Martin Wartmann und Mantas Gudonis verlief reibungslos. Wartmann ist nicht nur der Regisseur im Aufbauspiel, er schließt auch viel häufiger selbst ab, als zu seiner Zeit in Bernburg. Gudonis spielt eine starke Runde, zeigte mehrfach überragende Leistungen. Aber auch Kapitän Andreas Böhm ist da, wenn er gebraucht wird. Sei es als Torwart auf dem Feld oder als Wortführer außerhalb. Die späteste Neuverpflichtung, Maciej Gebala, kommt immer besser zurecht. Das Spiel des 19-jährigen Polen ist aber noch von einigen Schwankungen geprägt. Vor zwei Wochen machte er gegen Kirchzell sein bestes Spiel im HCA-Dress. Seine Entwicklung lässt hoffen, dass er im weiteren Saisonverlauf noch wichtiger für die Alligators wird.

Was schlecht lief

Derbys, Derbys und nochmals Derbys. Der HC Aschersleben kann in Derbys einfach nicht punkten. In der letzten Saison verlor das Team alle Aufeinandertreffen mit den anderen Mannschaften aus Sachsen-Anhalt, mit Ausnahme des Auswärtsspiels gegen den SCM II. In den für Fans und Spieler wichtigeren Derbys gegen Bernburg und Dessau, klappte es aber nicht. Besonders schmerzhaft war die 23:29-Niederlage gegen den DRHV. Es war das einzige Spiel, in dem die Alligators nicht in der Lage waren, die richtige Einstellung zu finden. Beim 21:24 gegen Bernburg klappte das viel besser, es wurde aber deutlich, dass die Mannschaft auf dem Zahnfleisch läuft, sobald ein Spieler fehlt. Es war zudem die vierte Auswärtsniederlage im vierten Spiel. Heimsiege sind schön und gut; um die Klasse zu halten, muss die Mannschaft aber auch in fremder Halle punkten.

Bis zur Winterpause

Sieben Spiele bis Weihnachten sind eine Menge Holz. In drei davon steht der HCA im Ballhaus auf der Platte. Am kommenden Sonnabend ist mit dem TV Groß Umstadt ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf zu Gast. Am 23. November und 7. Dezember kommen mit der SG Wallau und Eintracht Baunatal Teams der Spitzengruppe nach Aschersleben. Im Ballhaus ist den Alligators auch gegen Wallau und Baunatal einiges zuzutrauen, gegen Groß Umstadt ist ein Sieg Pflicht. Zumindest nicht verlieren sollte das Team in den Auswärtsspielen gegen Bad Blankenburg (17.11.) und Münden (30.11.). Höher hängen die Trauben in Dresden gegen Elbflorenz (14.12.) und zum Rückrundenstart auch in Nieder Roden (21.12.). Wenn die Alligators in den verbleibenden Spielen dieses Jahr noch einmal sieben Punkte holen, wird es ein ruhiges Weihnachtsfest.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : JÜRGEN PFLIEGENSDÖRFER [Dimitri Filippov kann mit dem Ist-Zustand seiner Mannschaft zufrieden sein.]
SVS am November 07 2013 08:54:32 · Drucken
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