+++++ Alligators mit deftiger Niederlage in Apolda +++++ HSV Apolda vs. HCA 29:20 (16:6) +++++
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Alligators zu Hause wieder ohne Beute
ASCHERSLEBEN/MZ. Wenn man in der Zweiten Handball-Bundesliga die Spielstände fünf oder zehn Minuten vor dem Abpfiff in der Tabelle berücksichtigen würde, wäre der HC Aschersleben nicht Vorletzter. Zu viele Punkte wurde in der Schlussphase verschenkt. So auch wieder gegen den VfL Potsdam bei der 27:31-Heimniederlage. Nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand (17:23) kämpften sich die Alligators wieder auf 25:25 heran (51.), um dann in den letzten Minuten die Punkte zu verlieren. Die Gäste waren in den entscheidenden Situationen einfach cleverer.

Spielertrainer Dimitri Filippov konnte personell aus dem Vollen schöpfen. So ließ er Vojislav Cocuz 60 Minuten auf der Bank schmoren und Torhüter Ivan Szabo stand gar nicht erst im Aufgebot und musste sich die Partie von der Tribüne aus ansehen.

Doch auch noch ein anderer Umstand gab den Ausschlag zu Gunsten des VfL: die Torhüterposition. Gabor Pulay sollte sich faktisch als Matchwinner erweisen. Gleich reihenweise machte er Würfe der Ascherslebener zunichte. Dabei stand er kurz vor der Auswechslung. Denn zu Beginn lief es noch nicht so gut, so dass Trainer Rüdiger Bones ihn schon gegen Matthias Frank austauschen wollte. "Ich wollte noch einen Angriff abwarten. Gabor hielt und ich ließ ihn im Kasten." Diese Entscheidung sollte sich als goldrichtig erweisen. Die Krokodile machten es ihm auch relativ einfach. Er bekam fast nur hohe Bälle auf das Tor. Und dort war er stark. Kaum einmal mit einem flachen Ball oder mit einem Aufsetzer - in diesem Fall ein probates Mittel - versuchten es die Gastgeber.

Zudem kam Potsdam immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum. Die Alligators mussten für ihre Treffer mehr Aufwand betreiben. Und mit Gorden Müller strahlte nur ein Spieler phasenweise Torgefahr aus dem Rückraum aus.

"Uns hat die Erfahrung gefehlt. Auch hat die Deckungsumstellung nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe", suchte Filippov nach Ursachen. Aber auch im Angriff lief bei weitem nicht alles rund. Kämpferisch konnte er dem Team keinen Vorwurf machen.

Der Gäste-Coach konnte dagegen mit seiner Mannschaft zufrieden sein. "Unser Ziel ist die eingleisige zweite Liga und da mussten wir in Aschersleben die Punkte holen. Das haben wir geschafft. Es gab aber auch kritische Situationen, in denen das Spiel hätte kippen können. Da waren wir einfach cleverer", so Bones, der auch überrascht war, dass der HCA das hohe Tempo mitgehen konnte.

Die Alligators hielten zunächst gut mit. Die fehlende Durchschlagskraft des Rückraums wurde mit schnellen Positionsangriffen noch kompensiert. Nach elf Minuten ging dann Potsdam erstmals mit zwei Toren in Führung. Nach dem 6:10 (16.) nahm der HC eine Auszeit und kam wieder auf zwei Tore heran (10:12). Fast mit dem Halbzeitpfiff erzielte Jan Piske, mit neun Trfefern bester Werfer im Spiel, mit einem Kempatrick das 15:18.

Die zweiten 30 Minuten begannen mit Überzahl der Alligators. Doch auch das brachte nichts. Im Gegenteil. Der VfL zog auf 16:21 davon. Nach 41 Minuten betrug der Rückstand sogar sechs Tore (17:23). Doch die Gastgeber steckten nicht auf. Mit einem bemerkenswerten Zwischenspurt kamen sie wieder auf 25:25 heran. Doch nach zwei Zeitstrafen standen die Krokodile mit nur vier Spielern auf dem Parkett. Mit sechs Toren in Folge machte der Gast das 25:31. Damit war das Spiel natürlich gelaufen. Die beiden Treffer zum 27:31-Endstand waren nur noch Ergebniskosmetik.

HCA: Böhm, Gudonis; Kommoß (5 / 3), Böcker, Seifert jun. (2), Kairis (3), Müller (5), P. Seifert, Lampe (1), Filippov (3), Milosevic (4 / 2), Liesche (3), Cocuz, Otto (1);

Potsdam: Pulay, Frank; Pohlack (3), Melzer (2), Barsties, Schugart, Bolduan (7), Urban (2), Piske (9), Mellack (4), Ramm (2), Schmidt, Kohnagel (2), Reimann;

Siebenmeter: Kommoß (4 / 3), Milosevic (2 / 2) / Bolduan (3 / 2);

Zeitstrafen: P. Seifert 2, Kommoß, Müller / Urban 2, Pohlack

Zuschauer: 490

SR: Murat Aslandag, Mustafa Aslandag (Duisburg).

Artikel: Thorsten Köhler Foto: Frank Gehrmann
ics am Oktober 16 2010 21:47:05 · Drucken
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