+++++ Alligators mit schmerzlicher Niederlage in Dresden +++++ HC Elbflorenz II vs. HCA 30:19 (12:9) +++++ Kommoß und Weber mit je 4 Treffern beste Torschützen +++++
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Dieser eine Moment
ASCHERSLEBEN/MZ

Dem HC Aschersleben glückt der Saisonauftakt.
Die Alligators siegen dank emotionaler Schlussminuten gegen die HSG GoGo Hornets.

VON TOBIAS GROSSE

Knapp zehn Minuten waren noch auf der Uhr. Die Partie zwischen dem HC Aschersleben und den HSG Gotha/Goldbach Hornets spitzte sich immer mehr zu. Die Spannung im gut gefüllten Ascherslebener Ballhaus war greifbar. Auch, weil die Gäste aus Thüringen nicht den Anschein erweckten, dass sie nach Sachsen-Anhalt gereist sind, um die punkte brav beim Drittliga-Absteiger zu lassen. Sie spielten aggressiv, zuweilen auch nicklich. Und sie hielten das Spiel lange Zeit offen. Doch dann kam dieser eine Treffer aus dem Rückraum, von Alexander Weber, der das Blatt wendete. Es war für die Anzeigetafel zwar nur das 23:22, für die Intensität im HCA-Team aber so viel mehr.

Nicht schlechter
Es schien, als hätte der HC Aschersleben 50 Minuten lang genau darauf gewartet. Dieser eine Moment, der die Intensität freisetzt, die am Sonntagabend notwendig war, um die HSG GoGo Hornets zu schlagen. „Das war schon eine sehr aggressive Truppe“, sagte Alexander Weber nach der Partie. Von Beginn an zeigten die Gäste, wie sie zum Erfolg kommen wollen. Mit intensiver Abwehr wollten sie den HCA zermürben. Und es schien, als verschafften sie sich in den entscheidenden Momenten damit Respekt. Immer wenn das Momentum in Richtung Alligators auszuschlagen schien, kam die Mannschaft von Dimitri Filippov von ihrem Matchplan ab: „Wir haben dann, wenn wir mal mit zwei, drei Toren geführt haben, immer Einzelaktionen gesucht“, meinte der Coach, „wir hätten aber einfach weiter als Mannschaft spielen müssen.“ Der HCA lag zwar fast die gesamte erste Hälfte in Führung, ein sicheres Polster allerdings fehlte. „Wir wussten auch nicht was uns erwartet“, verriet Alexander Weber. Es gab nur bedingt Videomaterial über die HSG GoGo Hornets: „Von daher war viel Unbekanntes dabei“, so Dimitri Filippov. Die Gäste allerdings wussten genau worauf sie sich einstellen müssen. Die gefährlichste Waffe des HC Aschersleben, Rückraumspieler Mindaugas Veta, wurde besonders offensiv gedeckt. „Damit hatten wir schon unsere Probleme“, gab Filippov im Anschluss zu. „Doch wir haben uns mit unserer individuellen Stärke gut in der Partie gehalten“, fand Weber. So führten die die Krokodiele zur Pause mit zwei Toren (13:11). „So ein erstes Spiel ist halt immer schwierig“, sagte Dimitri Filippov. Doch wer nun dachte, der Drittliga-Absteiger würde den Vorjahreszehnten in der zweiten Hälfte kontrollieren, der sah sich getäuscht. Die Partei blieb ausgeglichen. Dem HCA-Coach war dies aber schon von Beginn an klar: „Die Mitteldeutsche-Oberliga ist nicht viel schlechter als die dritte.“ Die HSG GoGo Hornets stellte dies eindrucksvoll unter Beweis: „Die waren eigentlich nicht schlechter als wir“, so Filippov. Und es schien nach 45 Minuten auch so, als wären sie am Ende vielleicht sogar besser, nachdem sie erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung gingen (20:21).

Emotional überragend
Doch dann kam halt dieses eine Tor. Und dieser eine Moment, der die Partie kippte. „Wir wussten, dass wir die Körner noch mal erhöhen können“, so Weber. Und sein Treffer stimmte dies ein. Pit Seifert legte kurze Zeit später mit zwei Toren in 20 Sekunden nach: „Das war dann natürlich für die Emotionalität überragend.“ Dass Dino Spiranec im HCA-Tor in den letzten Minuten noch zwei Siebenmeter, passte dann natürlich ins Bild. Man kann nach dem Saisonstart des HCA also festhalten: „Es ist noch lange nichts perfekt“, meinte Weber, „aber was zählt ist der Sieg.“ Dank dieses einen Moments.



STATISTIK
Kommoß sicher vom Sieben-Meter-Strich

HC Aschersleben 31 (13)
HSG Gogo Hornets 27 (11)

HC Aschersleben:
Mantas Gudonis, Dino Spiranec; Carsten Kommoß (8/3), Mindaugas Veta (6), Martin Wartmann (4), Pit Seifert (4), Erik Straßburger (3), Alexander Weber (3), Steven Mack (1), Sven Petersohn (1), Marco Eulenstein (1), Clemens Grafenhorst

Siebenmeter:
HC Aschersleben 3 / 3
HSG GoGo Hornets 2 / 5

Zeitstrafen:
HC Aschersleben 3
HSG GoGo Hornets 5

Die Liga:
Mit dem Heimsieg sind die Alligators nach dem ersten Spieltag auf dem dritten Rang. Die Tabellenführung hat derweil der nächste Gast, der HV Rot-Weiß-Staßfurt, inne, der 44:36 in Spergau gewann. Der große Aufstiegsfavorit USV Halle gewann am ersten Spieltag ebenfalls, mit 30:26 beim SV Hermsdorf.
wildalligator am September 15 2014 12:38:06 · 0 Kommentare · 1449 gelesen · Drucken
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