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Liga zwei ist eine Nummer zu groß
ASCHERSLEBEN/MZ.
Die eingleisige zweite Handball-Bundesliga ist für den HC Aschersleben in unerreichbare Ferne gerückt. Mit nur zwei Pluspunkten stehen die Alligators auf dem letzten Platz. Die Liga ist eine Nummer zu groß für den Neuling. Das musste letztendlich auch HCA-Präsident Jürgen Arndt eingestehen. "Der Zug ist abgefahren. Die künftige zweite Liga ist für uns utopisch geworden", sieht er die Situation.

Gründe gibt es gleich mehrere. Die Spieler des HC gehen alle noch einer beruflichen Tätigkeit nach und trainieren dann fünfmal in der Woche abends. Fast alle anderen Teams der jetzigen zweiten Liga haben Profis in ihren Reihen. So kann acht bis zehnmal trainiert werden. "Wir können deshalb nur etwa 40 Minuten mithalten. Dann lassen Kraft und Konzentration nach und es unterlaufen Fehler. Das bestraft dann der Gegner", so Arndt.

Es sei auch anfangs schwer gewesen, ein realistisches Ziel zu setzen. Denn Spieler, Trainer und Verantwortliche haben sowohl sportliches als als organisatorisches Neuland betreten. "Wir wussten nicht, wie sich die Mannschaft findet und in der neue Liga schlagen wird. Ich hatte es mir auch positiver vorgestellt", räumt der HC-Chef ein.

Zumal der Aufsteiger ein hammerhartes Auftaktprogramm hatte. Und nach den vielen Niederlagen stand die Truppe unter Erfolgsdruck. Dem war sie bei der starken Gegnerschaft, die teilweise mit Nationalspielern gespickt ist, nicht gewachsen. Dabei hat sich Arndt doch über die Höhe der Niederlagen, wie die am vergangenen Wochenende gegen Rostock, geärgert. Und ein Aufsteiger hat offensichtlich bei den Schiedsrichtern keinen Bonus. Das hat auch das Spiel gegen Empor gezeigt. "Und wenn der Manager des Gegners den Schiedsrichtern mehrfach anerkennend auf die Schulter klopft, macht das nachdenklich", schaut Jürgen Arndt noch einmal zurück.

Auch wirtschaftlich ist der HC Aschersleben an seine Grenzen gestoßen. Gegenüber den Topteams der Liga, klafft eine erhebliche Finanzlücke. "Wirtschaftlich ist die eingleisige Liga zwei nicht möglich. Man bräuchte einen Sponsor, der im sechsstelligen Bereich unterstützt. Das ist in der Region nicht möglich", schätzt Jürgen Arndt ein.

Auch von einigen Spielern hatte sich Arndt mehr versprochen. "Vor allem Vojislav Cocuz und Mirko Milosovic haben die Erwartungen nicht erfüllt. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob sie es noch packen werden", so Arndt.

Nichtsdestotrotz stehen derzeit keine personellen Veränderungen an. Das heißt auch, dass Dimitri Filippov weiter Trainer bleibt. "Er bekommt Zeit, um sich weiterzuentwickeln. Künftig soll er noch mehr Verantwortung übernehmen und auch in die Nachwuchskoordination eingebunden werden. Wir wollen ihn langfristig an den HC binden", blickt Jürgen Arndt schon in die Zukunft.

Und die Alligators wollen schon in der Rückrunde beginnen, eine schlagkräftige Mannschaft für die dritte Liga zusammenzustellen, und sich gegebenenfalls zu verstärken. Denn gegenüber anderen Mannschaften aus Sachsen-Anhalt haben die Ascherslebener den unschätzbaren Vorteil, für die kommende Saison Planungssicherheit zu haben.

"Wir haben vorher gewusst, dass die zweite Liga ein Abenteuer sein wird. Nun heißt es wieder ,Back to the roots' und uns auf Liga drei vorzubereiten. Ich hoffe, dass die Truppe keinen Knacks bekommt und ohne Druck wieder Spaß am Handball findet. Mich hat der Zuspruch der Zuschauer ermutigt. Sie haben gesehen, dass wir Probleme haben, aber auch unsere Bemühungen honoriert. Man sollte sich daran erinnern, wo wir vor drei Jahren standen. Und eine dritte Liga mit starken Mannschaften ist für Aschersleben auch etwas Tolles", unterstreicht Jürgen Arndt.

Artikel: Thorsten Köhler
Foto: Frank Gehrmann
ics am November 25 2010 10:41:44 · 4 Kommentare · 1602 gelesen · Drucken
Kommentare
totti68 am November 25 2010 12:59:35
smiley Ich hoffe die blöden Eintäge im Forum lassen jetzt nach,und es hat jeder begriffen das wir die zweite Liga gerne mitgenommen haben und auch alles versuchen noch gute Spiele zu zeigen und nicht nur die Punkte brav abzugeben,vielleicht auch noch ein paar Punkte zu sammeln.Klasse Bericht!!!smiley
Ich am November 26 2010 12:33:07
Der erste MZ Bericht seit Wochen, wo ich sagen muss TOP! Ich hoffe für die Spieler, dass der Druck jetzt weg ist und sie wieder Spaß am Hanball finden! Ich als Fan stehe fest hinter der Truppe! Freue mich schon auf die nächsten Spiele, ganz egal ob Sieg oder Niederlage!!!!
SUN am November 26 2010 16:05:53
Die Ansicht unseres Vorstandes stimmt. Die Zeitung schreibt sicherlich das was der Votstand oder der Manger ausspricht. Hier sage ich Daumen hoch.smiley
jule am November 26 2010 18:04:17
hut ab jürgen. realistische einschätzung und die zukunft im visier. danke schön
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