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HC Aschersleben und Rot-Weiß Staßfurt trennen sich unentschieden
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Ein nervenaufreibendes Derby endet Unentschieden - womit letztendlich niemand zufrieden ist. Das Spiel hatte vieles zu bieten. Steigende Spannung, Wendungen und starke Hauptdarsteller.

ASCHERSLEBEN/MZ - Natürlich lockte auch die Ausgabe aus Dortmund gestern Abend wieder ein Millionenpublikum vor die Fernsehgeräte. Der Tatort erfreut sich im 45. Jahrgang noch immer großer Beliebtheit. Ansteigende Spannung, die Wendungen, starke Hauptdarsteller. Die deutsche Krimireihe bietet eigentlich alles, was man sich von einem Sonntagabendprogramm wünscht.
Dass 585 zahlende Zuschauer all das schon am Sonntagnachmittag zu sehen bekamen, war absehbar. Das Derby zwischen dem HC Aschersleben und Rot-Weiß Staßfurt stand schon in der vergangenen Saison für Dramatik. Beide Mannschaften gewannen ihr Heimspiel jeweils mit nur einem Tor Vorsprung. Am Sonntag endete das Duell mit einem 25:25-Unentschieden. Das Spiel hatte vieles zu bieten. Steigende Spannung, Wendungen, starke Hauptdarsteller. Wie ein Tatort halt. Es war allerdings der Tatort: Enttäuschung.

War enttäuscht über das Unentschieden: HCA-Trainer Dimitri Filippov.
(BILD: TOBIS)


Die Urgewalt von Nils Hähnel
Dass zwei Trainer nach einem Handballspiel das gleiche sagen, aber etwas völlig Unterschiedliches meinen, kommt nicht oft vor. Nach der Partie in der Ballhaus-Arena sprach sowohl HCA-Trainer Dimitri Filippov als auch sein Gegenüber Uwe Werkmeister von einem „verlorenen Punkt“. Das Kuriose: Beide hatten recht. Sowohl Aschersleben als auch Staßfurt hätte sich am Ende nicht beschweren können, wenn sie am Ende ohne Punkt dagestanden hätten. Dimitri Filippov brachte es auf den Punkt: „Man kann das Spiel verlieren, aber auch gewinnen.“ Er wirkte enttäuscht. Seine Mannschaft startete stark, führte nach acht Minuten das erste Mal mit vier Toren (6:2), wie auch zehn Minuten vor der Pause (12:8). „Aber dann“, erklärte Filippov, „haben wir zu viel Raum gelassen.“
Insbesondere einem: Nils Hähnel. Der Staßfurter Rückraum-Koloss, der mit seiner ihm ganz eigenen Urgewalt am Ende neun Tore erzielte. „Wir wissen, wie stark er ist“, erklärte Clemens Grafenhort, „aber wir gehen einfach zu spät auf ihn raus.“ Hähnel brachte Rot-Weiß zurück ins Spiel. Die Gäste führten zur Pause mit 17:15. „Aber in den entscheidenden Phasen, stehen wir uns selbst im Weg“, meinte Uwe Werkmeister.
Man hatte im Laufe der zweiten Hälfte das Gefühl, Staßfurt würde das Derby am Ende für sich entscheiden. „Wir konnten froh sein, dass Mantas (Gudonis; Anm. d. Red.) uns im Spiel gehalten hat“, gab Grafenhorst zu. Und die Gäste konnten sich am Ende glücklich schätzen, dass der HC Aschersleben seine Überzahlsituationen oftmals lausig ausspielte. „Weil wir nicht lange genug spielen“, meinte Dimitri Filippov. Und weil dem Trainer mit Martin Wartmann und Carsten Kommoß (beide Magen-Darm) zwei erfahrene Akteure fehlten. Es blieb somit eine Partie auf Messers Schneide.
In den letzten anderthalb Minuten überschlugen sich die Ereignisse dann. Zunächst vergab Mindaugas Veta völlig frei. Dann verlor Staßfurt den Ball unnötig. Der HCA hätte den letzten Angriff bei noch 15 zu spielenden Sekunden ruhig ausspielen können, verlor aber ebenfalls das Spielgerät. Die Gäste kamen danach zu keinem brauchbaren Abschluss mehr

„Wir hätten es verdient gehabt“
Beide Trainer haderten schließlich. „Wir hätten es verdient gehabt, uns zu belohnen“, fand Werkmeister. „Wir machen in den letzten Minuten drei technische Fehler, deswegen bin ich auch nicht zufrieden. Obwohl wir ja am Ende sogar noch Glück hatten“, meinte Filippov. So richtig zufrieden war am Ende niemand. Eigentlich ungewöhnlich für einen Tatort. (mz)


STATISTIK
Zweimal Rot für RWS


HC Aschersleben 25 (15)
Rot-Weiß Staßfurt 25 (17)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Dino Spiranec; Pit Seifert (8/3), Clemens Grafenhorst (6), Alexander Weber (4/3), Nemanja Gojkovic (3), Mindaugas Veta (2), Eric Straßburger (1), Jens Schmidt (1), Sascha Berends, Nicolas Berends, Marco Eulenstein (n. e.)

Siebenmeter:
HC Aschersleben 6/7
Rot-Weiß Staßfurt 3/4

Zeitstrafen:
HC Aschersleben 2
Rot-Weiß Staßfurt 5 (Rote Karte: Sebastian Retting, 17.; Eike Rach, 57.; beide grobes Foulspiel)
wildalligator am Oktober 19 2015 16:39:06 · 0 Kommentare · 862 gelesen · Drucken
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