+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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HC Aschersleben zum Scherzen aufgelegt
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der Handball-Oberligist HC Aschersleben zeigt in der zweiten Halbzeit eine enorme Leistungssteigerung, gewinnt dadurch in Köthen und steigert die allgemeine Laune.

ASCHERSLEBEN/MZ - Marco Eulenstein hatte gerade den Satz beendet: „Auswärtssiege schmecken doch immer noch am besten“ - da kam Carsten Kommoß angeschlendert, mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Du kannst mich nachts um drei Uhr wecken, der Siebenmeter ist drin“, flachste er. Eulenstein blickte ihm mit all seiner Ruhe hinterher und sprach: „Und sie verbreiten zusätzlich gute Laune.“ Der HC Aschersleben hatte soeben mit 30:27 bei der HG 85 Köthen gewonnen. Die Alligators konnten sich folglich den einen oder anderen Spaß erlauben.

Es war eine intensive Partie: Mindaugas Veta (r.) verteidigt hier gegen Köthens Tom Groll.
(BILD: HARTMUT BÖSENER)

„Grottenschlechte“ erste Hälfte

Dabei hatte Kommoß einen sehr kurzen Arbeitstag - zumindest, was den Handball betrifft. Der Polizeibeamte musste zunächst seiner beruflichen Pflicht nachkommen, traf erst in der 38. Minute in der Köthener Heinz-Fricke-Halle ein. Er erwärmte sich intensiv in den Katakomben. Mehr als ein kurzer Einsatz, um den Siebenmeter zum wichtigen 25:25 (51.) zu verwandeln, war aber nicht drin. Und es war auch nicht nötig. Der HC Aschersleben zeigte in Köthen nach der Pause seine vielleicht beste Halbzeit der Saison.
Die Geschichte der ersten Hälfte ist schnell erzählt. Zumindest für Trainer Dimitri Filippov. „Grottenschlecht“ sei sie gewesen. Der HCA erlaubte sich in den ersten 30 Minuten zehn technische Fehler, lud Köthen so immer wieder zu schnellen Gegenangriffen ein. Allein Linksaußen Stefan Luther erzielte fünf seiner sechs Tore bis zur 27. Minute. Fast alle nach Gegenstößen. „ Aber dafür halten wir uns eigentlich ganz gut“, sagte Alexander Weber. Zur Halbzeit lagen die Krokodile mit 13:16 hinten.
Und wenn man ehrlich ist, sprach alles für die HG 85 Köthen. Die HCA-Rückraumschützen Mindaugas Veta (ein Tor) und Nemanja Gojkoviv (keins) fanden überhaupt nicht ins Spiel, Trainer Filippov wechselte viel durch. „Das ist ja ein Zeichen dafür, dass es nicht lief“, meinte Weber.
Was Aschersleben aber schließlich doch noch „in die Karten gespielt hat“, wie der Rückraumspieler meinte: HG-Kapitän Martin Lux (Arm) und der Ex-Ascherslebener Svajunas Kairis (Oberschenkel) verletzten sich im ersten Durchgang. Sie kamen zwar weiter zum Einsatz, aber merklich eingeschränkt. „Damit sind uns wichtige Spieler im Angriff weggebrochen“, sagte Köthens Trainer Bodo Kreutzmann nach der Partie. Edvinas Balciunas meinte gar: „Wir haben das Spiel verloren, weil Luxer und Svaj gefehlt haben.“

Geburtstagskind Edvinas Balciunas (am Ball) war am Sonnabend nicht nach Feiern zumute.
(BILD: HARTMUT BÖSENER)


Torhüter steigern sich ins Spiel

Aber eben auch, weil der HC Aschersleben sich in der zweiten Halbzeit deutlich gesteigert hat. Es gab nur ein Ziel: „Wir wollten uns nach dem Spiel mit einem Sieg in die Augen schauen“, meinte Marco Eulenstein. Dieser unbedingte Wille war beinahe greifbar. Zwei individuelle Beispiele dafür: Nemanja Gojkovic und Torhüter Mantas Gudonis. Gojkovic erzielte in der zweiten Hälfte fünf Treffer, Gudonis hielt 15 von 25 Würfen.
Zwar steigerte sich auch HG-Keeper Sebastian Loske in die Partie rein, aber Gudonis vielleicht einen Tick mehr. „Sie haben sich nicht viel genommen“, sagte Alexander Weber, „aber Manni war doch etwas besser. Weil wir es auch cleverer gemacht haben und nicht viele gute Würfe zugelassen haben.“
Aschersleben verteidigte agiler, generell verbessert. Und nahm das gewonnene Selbstvertrauen aus der Deckung mit in den Angriff. „Wir waren effizienter und variabler“, so Weber, der mit zunehmender Spielzeit das Zepter in die Hand nahm. In der 56. Minute ging der HCA dann erstmals in Führung (26:27). Köthen war geschlagen, erzielte danach nur noch ein Tor per Siebenmeter. Bodo Kreutzmann urteilte schließlich: „Die Sieg Ascherslebens geht am Ende völlig in Ordnung.“


Auch, weil die Krokodile diesmal erst im zweiten Abschnitt ihre bessere Leistung gezeigt haben. „Das war genau wie in der Vorwoche in Radis“, sagte Dimitri Filippov, „nur umgekehrt.“ Der Trainer grinste und scherzte: „So wie heute ist es mir natürlich lieber.“ (mz)
wildalligator am November 01 2015 21:43:48 · 0 Kommentare · 1179 gelesen · Drucken
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