+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Mindaugas Veta überzeugt stoisch lächelnd
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben befindet sich in Top-Form. Davon profitiert Mindaugas Veta, der in guter Verfassung wiederum die Alligators besser macht.

ASCHERSLEBEN/MZ - Anfangs sträubt er sich ein bisschen. Clemens Grafenhorst zum Beispiel, wäre doch ein viel besserer Gesprächspartner. Immerhin befindet sich der 21-Jährige seit Monaten in guter Verfassung. Oder Jens Schmidt - der Kreisläufer ist nie um einen lockeren Spruch verlegen. „Aber ich“, sagt Mindaugas Veta, „habe doch nicht viel zu erzählen.“ Der schlaksige Litauer ist niemand, der viele Worte verlieren will. Ein stoischer Typ, der lieber Handball spielt statt darüber zu sprechen. Er blickt sich noch einmal suchend in der Sporthalle Bestehornpark um. Die Teamkollegen sind mittlerweile zu einem großen Teil in der Kabine verschwunden. Veta setzt sich schließlich - und erzählt.

Mindaugas Veta (schwarz) hat nach durchwachsener Hinrunde zu seiner Form gefunden.
(BILD: THOMAS GEORGE)

Fast ein wenig verlegen
Zwei Spiele ist das Handballjahr 2016 für den HC Aschersleben alt. Es gab zwei Auswärtssiege für die Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov. Mindaugas Veta hat dabei gute Leistungen abgeliefert. Zeigt die Formkurve des 2,04 Meter großen Linkshänders nach einer eher durchwachsenen ersten Saisonhälfte also mittlerweile steil nach oben? „Keine Ahnung.“ Veta lächelt auf einmal. Fast ein wenig verlegen. „Langsam wird es besser“, sagt er dann. „Es ist halt wie immer im Sport. Manchmal läuft’s und manchmal nicht.
“Für den 31-Jährigen trifft aktuell Zweiteres zu. „Ich bin sehr glücklich, wie es zur Zeit läuft“, sagt er. Veta hat seine konstante Torgefahr zurück, in Zwickau vier und beim SV Plauen-Oberlosa fünf Treffer erzielt. Jeweils mit starker, in Plauen sogar perfekter Wurfquote.
Dass sich der Rückraumspieler wieder an seine Top-Form herantastet, hat natürlich Gründe. Mehrere sogar. Die Achillessehne, die die gesamte Hinrunde über Probleme gemacht hat, hat sich in der vierwöchigen Weihnachtspause erholt. Noch wichtiger ist Mindaugas Veta aber das große Ganze beim HC Aschersleben. „Wir spielen insgesamt besser“, sagt er, „vor allem auch taktisch.“ Veta ist es wichtig, die gesamte Mannschaft für seinen persönlichen Formanstieg verantwortlich zu machen. „Es passt zur Zeit vieles zusammen“, sagt er.
Die Alligators sind mittlerweile von allen Positionen aus torgefährlich. „Das macht es mir auch einfacher“, sagt Veta. Der gegnerischen Abwehr bringt es nichts mehr, sich nur auf ihn einzustellen. „Sie müssen auch auf die anderen raus.“ So entstehen Freiräume für die Mitspieler. Und kaum einer im HCA-Kader weiß dies so gut zu nutzen wie Mindaugas Veta.


Ohne große Jubelarien
Der Litauer hat aufgrund seiner Reichweite natürlich die perfekten Voraussetzungen um die einfachen Tore aus dem Rückraum zu erzielen. Er hat aber auch ein sehr gutes Auge für seine Teamkollegen. Mit 28 direkten Anspielen zu Torerfolgen führt Veta die interne Vorlagenliste des HC Aschersleben recht deutlich an. Auch in Zwickau und Plauen war er mit je vier Assists bester Vorbereiter der Krokodile. „Ich bin glücklich, wenn ich einen entscheidenden Pass an den Kreis oder auf unsere Außen spielen kann“, sagt Mindaugas Veta. „Es ist mir lieber, wir gewinnen und ich mache kein Tor, als dass wir verlieren und ich sieben Tore mache.“
Ein Satz, den man schon von vielen Spieler gehört hat. Warum auch nicht, er hört sich einfach gut an. Mindaugas Veta kauft man aber irgendwie jedes Wort ab. Es liegt vielleicht an seiner stoischen Art. Veta ist niemand, der nach Toren in große Jubelarien ausbricht. Meist blickt er nur kurz in Richtung Anzeigetafel - wenn er doch mal richtig aus sich herausgeht, nickt er noch anerkennend zum Passgeber.
Auch wenn er lieber spielt, kann Mindaugas Veta viel über Handball erzählen. Gegen eines wehrt er sich vor dem Heimspiel gegen die HSG Freiberg am Sonnabend (Anwurf: 19 Uhr, Ballhaus-Arena) jedoch vehement. Was für den HC Aschersleben in dieser Spielzeit noch möglich ist? „Eine Prognose?“, fragt Veta und steht auf: „Nein, die gebe ich nicht ab.“ Er dreht sich noch einmal lächelnd um: „Hauptsache wir sind am Ende besser als im letzten Jahr.“ (mz)
wildalligator am Januar 30 2016 01:04:27 · 0 Kommentare · 1133 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 2
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 992
Besucher Monat: 20742
Besucher Gesamt: 2652906