+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
Nur noch

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Etwas viel Hektik
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Obwohl sich der HC Aschersleben gegen Apolda viele technische Fehler leistet, gewinnt er auch das sechste Heimspiel im Jahr 2016 souverän.

ASCHERSLEBEN/MZ - Das Pressegespräch musste noch kurz warten. Erst einmal hatte ein kleiner Junge, vielleicht zehn oder zwölf Jahre alt, ein Anliegen an Eric Straßburger. Er komme aus der Nähe von Göppingen in Baden-Württemberg, erzählte er, wäre in Aschersleben im Urlaub und am Samstagabend halt mal beim Handball: HC Aschersleben gegen HSV Apolda, Vierter gegen Fünfter in der Mitteldeutschen Oberliga, Deutschlands vierthöchster Liga. Und die Leistung Straßburgers beim 29:23-Sieg Ascherslebens hatte ihm scheinbar sehr gefallen, also nahm er seinen Mut zusammen und fragte den Kreisläufer des HCA, ob er sein Trikot haben könne.
Straßburger reagierte positiv überrascht, musste den neuen kleinen Fan allerdings enttäuschen. Der HC Aschersleben hat in dieser Saison noch zwei Spiele zu absolvieren, er braucht sein Trikot einfach noch.

Eric Straßburger war gegen den HSV Apolda (grün) drei Mal erfolgreich.
Foto: Thomas Tobis


Übertriebenes schnelles Spiel
Doch nun zum eigentlichen Thema: Aschersleben hat also mit sechs Toren gegen Apolda gewonnen. Es war der sechste Heimsieg im Jahr 2016, im sechsten Heimspiel, und zum sechsten Mal souverän. Und das mit einer Leistung, die man nach aktuellen Maßstäben, die sich der HCA in den vergangenen Monaten erarbeitet hat, nur als okay bezeichnen kann. „Wenn man das Haar in der Suppe sucht“, sagte Straßburger, „müssen wir mindestens mit zehn Toren gewinnen.“
Dmitry Filippov hat es in den vergangenen Monaten immer wieder geschafft, seine Mannschaft gut im Videostudium auf die kommenden Gegner vorzubereiten. Auch Apolda wurde von Ascherslebens Trainer analysiert, Schwächen im Umkehrspiel ausgemacht. Die Taktik des HCA war somit klar: „Wir wollten schnell spielen“, sagte Carsten Kommoß nach der Partie. Sieben Tore erzielte der Rechtsaußen am Samstagabend, vier davon nach einem schnellen Gegenstoß. Die ausgebene Taktik fruchtete scheinbar gut. Aber nur scheinbar.
Denn Aschersleben leistete sich auch viele technische Fehler (17) und leichte Ballverluste. Häufig beim Versuch, das Spiel schnell zu machen. „Wir haben es ein wenig übertrieben“, gab Kommoß zu. Eric Straßburger sagte dazu: „In manchen Situationen fehlt uns die Abgewichstheit.“ Das Glück für die Alligators war es, dass Apolda zu selten in der Lage war, die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Die Gäste aus Thüringen hielten bis Mitte (14., 6:5) der ersten Hälfte mit. Zehn Minuten später lag der HCA aber schon mit 11:6 in Führung. Apolda machte Fehler, das schnelle Offensivspiel Ascherslebens kam ins Rollen. „Wenn man selber keine Fehler macht“, meinte Kommoß, „kann man schnell spielen.“ Wenn da das Wörtchen „wenn“ nicht wäre. Denn auch der HCA machte Fehler, ließ Apolda so innerhalb von zwei Minuten wieder auf 11:9 herankommen. Das 14:10 nach einer hektischen ersten Halbzeit war jedoch komfortabel.

Erfahrungen sammeln
In der Anfangsphase der zweiten Hälfte stellte Aschersleben die Weichen dann schnell in Richtung des sechsten Heimsieges in Serie. Nach 37 Minuten stand es 18:11. Apolda verstrickte sich mit zunehmender Spielzeit in immer mehr Einzelaktionen und vermochte es nicht, den Vorsprung auf weniger als fünf oder sechs Tore schrumpfen zu lassen. „Sie waren uns nicht gewachsen“, fand Eric Straßburger.
Trainer Filippov nutzte die klare Führung, um in der Schlussphase junge Spieler den Rückraum bilden zu lassen: Nicolas Berends (18 Jahre) und Clemens Grafenhorst (21) spielten neben Marcel Popa (18), der vorerst sein letztes Spiel für den HCA bestritt, da er in den kommenden Wochen mit der A-Jugend des SC Magdeburg um die Deutsche Meisterschaft spielt. Und man sah deutlich, dass sie diese Erfahrungen noch brauchen.
„Sie haben fahrig gewirkt“, fand Straßburger. „Aber das muss man ihnen zugestehen“, fügte Kommoß an. Zumal es nichts am Spielausgang änderte. Aschersleben ist jetzt Zweiter, gastiert nächste Woche beim HC Burgenland und empfängt am 7. Mai abschließend den Zwickauer HC.
Wer danach wohl das Trikot von Eric Straßburger bekommt? (mz)

Statistik

HC Aschersleben 29 (14)
HSV Apolda 23 (10)


Aschersleben: Mantas Gudonis, Dino Spiranec; Carsten Kommoß (7/2), Pit Seifert (6), Clemens Grafenhorst (4), Alexander Weber (3), Eric Straßburger (3), Sascha Berends (3), Nicolas Berends (1), Marcel Popa (1), Martin Wartmann (1), Marco Eulenstein

Siebenmeter:
HC Aschersleben 2/2
HSV Apolda 4/6

Zeitstrafen:
HC Aschersleben 4
HSV Apolda 5

24. Spieltag
Am drittletzten Spieltag hat die HG 85 Köthen durch einen knappen 29:28-Erfolg über den ESV Lok Pirna die Tabellenführung übernommen.
Köthen profitierte dabei auch von der 30:40-Niederlage TuS Radis’ bei der HSG Freiberg. Radis rutschte auf Rang drei ab, Freiberg machte einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. (tg)
wildalligator am April 18 2016 11:04:05 · 0 Kommentare · 890 gelesen · Drucken
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