+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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Die Hüfte hält
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben gewinnt gegen die HG 85 Köthen, weil Torhüter Mantas Gudonis kurz vor Schluss einen entscheidenden Konter pariert.

ASCHERSLEBEN/MZ - Die Besonderheit des Duells Torwart gegen Angreifer komprimiert sich im Handball in keiner Situation so sehr, wie beim Konter. Auf der einen Seite ist der ballführende Spieler, der ohne Bedrängnis auf das Tor zu eilt. Und auf der anderen Seite der Torwart, der auf den Heraneilenden wartet.
Beide haben einen Plan. So war es auch am vergangenen Sonnabend im Duell zwischen Mantas Gudonis und Stefan Luther. 31:29 führte Gudonis’ HC Aschersleben knapp anderthalb Minuten vor Schluss gegen Luthers HG 85 Köthen.
Aber nun stand dieses Duell im Mittelpunkt. Was denkt man in so einer Situation? Schütze und Torhüter antworteten nach dem Spiel gleich: „Erstmal nichts“, sagten sie. Kein Wunder, schließlich geht alles ganz schnell. Gudonis konnte den Wurf halten. „Das war die entscheidende Situation“, fand HCA-Kapitän Martin Wartmann. Aschersleben setzte sich ab und feierte einen 32:29-Heimsieg.

Sascha Berends (schwarz) gewann mit dem HCA eine umkämpfte Partie gegen Julian Schilling (r.), Stefan Luther und die HG 85 Köthen.
Foto: Thomas Tobis


Nicht viel, aber effektiv
In diesem Moment entschied sich in wenigen Sekunden ein komplettes Spiel. Natürlich ist Glück dabei. Doch es ist auch eine Kopfsache. Eine Strategie, wie man den Torwart überwinden kann, sagte Stefan Luther, hat man in so einer Situation nicht. „Es macht aber einen Ausschlag, wer da im Tor steht“, gab Köthens Linksaußen zu. Mantas Gudonis gehört zu den besten Torhütern in der Mitteldeutschen Oberliga. „Er hat die nötige Erfahrung“, sagte Luther über den 37-Jährigen. „Er bewegt sich nicht viel, aber dafür effektiv.“ So auch in dieser Situation. Gudonis blieb lange stehen, führte Luther so in keine Versuchung. Doch dann, als der Wurf kam, machte er einen kleinen Schritt nach links und hielt den Ball mit der Hüfte.
Im Gegenzug erhöhte Pit Seifert auf 32:29 und entschied so die Partie. „Wer weiß, was passiert wäre, wenn er getroffen hätte“, sagte Gudonis zu der Szene. „Es wäre eine andere Schlussphase geworden“, war sich Stefan Luther sicher. Und auch Martin Wartmann, der gemeinsam mit Alexander Weber den privat verhinderten Trainer Dmitry Filippov als Spielertrainer-Duo vertrat, gab zu: „Wir wären bestimmt nervös geworden.“
Denn Aschersleben stand am Ende kurz davor, eine Partie aus der Hand zu geben, die schon wie ein sicherer Sieg aussah. Mitte der ersten Hälfte stand es bereits 12:4 für den HCA. „Wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen“, sagte der frühere Ascherslebener und jetzige HG-Trainer Svajunas Kairis. Köthen kam überhaupt nicht ins Spiel, leistete sich einfache Fehler und lud Aschersleben so immer wieder zum Kontern ein. „Das war ein ganz großer Punkt“, sagte Stefan Luther. Zur Halbzeitpause führte Aschersleben mit 15:11.
Doch im zweiten Abschnitt bewies die HG 85, warum sie als eine unangenehm zu spielende Mannschaft gilt. Köthen kämpfte sich zurück, weil Aschersleben ein Stück weit Federn ließ. „Wir machen uns das Leben selber schwer“, fand Torhüter Mantas Gudonis. Stück für Stück kam Köthen heran, doch den entscheidenden Punch verpasste die HG. „Immer, wenn wir auf ein Tor hätten verkürzen können, haben wir ein paar Fehler gemacht und sie sind wieder weggezogen“, sagte Luther.
Aschersleben lag auch in der zweiten Hälfte immer mit mindestens zwei Toren in Führung, bis Stefan Luther anderthalb Minuten vor Schluss schließlich auch noch die letzte Chance für die HG 85 Köthen vergab, etwas Zählbares aus der Ballhaus-Arena mitzunehmen. „Wir hätten noch eine Stunde spielen können und hätten nicht gewonnen“, sagte Luther.

Die entscheidenden Momente
Eine Aussage, die zeigt, dass der Sieg für den HC Aschersleben, der die HG 85 Köthen in der Tabelle damit überholen konnte (Köthen hat aber ein Spiel weniger), letztendlich verdient war. Auch wenn das nicht alle so gesehen haben und Svajunas Kairis meinte: „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen, wir haben uns selber geschlagen.“ Der HG-Trainer gab dann aber auch zu: „In den entscheidenden Momenten hat Aschersleben immer das Richtige gemacht.“
Wie zum Beispiel Mantas Gudonis kurz vor Schluss - die Hüfte hält auch mit 37 Jahren noch. (mz)

Statistik zum Spiel

HC Aschersleben 32 (15)
HG 85 Köthen 29 (11)

Aschersleben: Mantas Gudonis, Jan Stein; Carsten Kommoß (15/5), Pit Seifert (5), Nicolas Berends (5), Jens Schmidt (3), Alexander Weber (2), Martin Wartmann (1), Frank Seifert (1), Clemens Grafenhorst, Sascha Berends

Köthen: Sebastian Loske, Chris Panhans; Lukas Krug (10), Christian Schöne (7/2), Stefan Luther (3/2), René Uelsmann (3), Tom Groll (3), Tom Lüders (2), Julian Schilling (1), Edvinas Balciunas, Martin Lux, Robert Kreller

Siebenmeter
HC Aschersleben 5/6
HG 85 Köthen 4/5

Zeitstrafen
HC Aschersleben 4 (Rote Karte: Schmidt, 54., grobes Foulspiel; N. Berends, 54., dritte Zeitstrafe)
HG 85 Köthen 6 (Rote Karte: Uelsmann, 58., dritte Zeitstrafe)

Spieltag
Das zweite Spiel am Wochenende hat der HSV Bad Blankenburg deutlich gegen TuS Radis gewonnen (27:19) und damit die Tabellenführung übernommen. tg
wildalligator am Oktober 10 2016 13:00:44 · 0 Kommentare · 896 gelesen · Drucken
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