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„Sollten nicht blauäugig sein“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Martin Wartmann im Interview. Nach einem Drittel der Saison spricht der Kapitän des HC Aschersleben über die sportliche und personelle Lage.

ASCHERSLEBEN/MZ - - Martin Wartmann klingt gut erholt. Der Kapitän des HC Aschersleben war von Dienstag bis Freitag mit seiner Lebensgefährtin und ihrem gemeinsamen Sohn im Ostsee-Urlaub in Warnemünde. „Alles war gut, wir hatten keinen Regen, immer acht, neun Grad und ein bisschen Wind - für unseren Kleinen war es wunderbar“, sagt Wartmann und beginnt zu lachen: „Aber es war natürlich zu kurz.“ Am Freitagmittag ist der 33-Jährige mit seiner Familie wieder in der Heimat Magdeburg eingetroffen. MZ-Mitarbeiter Tobias Große hat sich nach seiner Rückkehr mit ihm über die sportliche und personelle Lage des spielfreien HCA unterhalten.

Herr Wartmann, wenn Sie das erste Saisondrittel des HC Aschersleben mit einem Wort beschreiben müssten, welches wäre das?
Wartmann: Mit einem Wort?! (überlegt) Zufriedenstellend trifft es, denke ich.

Und wenn man ein zufriedenstellendes erstes Drittel hingelegt hat, kann man vor einem spielfreien Wochenende auch mal Urlaub machen?
Wartmann: Na logo (lacht). Nein, wir haben ja sonst immer Training. Und jetzt hatte ich mal mit meiner Freundin zusammen Urlaub. Da muss man in meinem Alter auch mal Prioritäten setzen, da steht die Familie an erster Stelle. Und deswegen kann man sich das vor einem freien Wochenende auch mal erlauben.

An der frischen Ostseeluft lässt es sich bestimmt auch gut nachdenken: Wenn Sie das erste Saisondrittel mit mehr als einem Wort beschreiben müssten, wie würde Ihr Fazit ausfallen?
Wartmann: Ich denke, obwohl ich jetzt zufriedenstellend gesagt habe, haben wir trotzdem Punkte verschenkt. Da können wir zum Beispiel gleich beim ersten Spieltag gegen Zwickau stehen bleiben (26:26 nach zwischenzeitlicher Acht-Tore-Führung; Anm. d. Red.). Und auch zu Hause gegen Bad Blankenburg (25:26; Anm. d. Red.) hätten wir mindestens einen Punkt holen müssen. Ich sage auch: Alle Niederlagen, die wir kassiert haben, waren vermeidbar. Wir hätten überall etwas holen können. Zwei, drei Punkte hätten wir mindestens mehr haben müssen

Ist das ein positives oder negatives Zeichen?
Wartmann: Auf alle Fälle erstmal positiv. Ich bin ehrlich. Als ich unser Programm am Anfang gesehen habe, hätte ich nicht gedacht, dass wir zu diesem Zeitpunkt so viel Punkte haben. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass wir in Freiberg etwas holen (24:23; Anm. d. Red.), das war für uns in den letzten Jahren kein gutes Pflaster. Die Liga ist halt verdammt ausgeglichen, du kannst nirgendwo hinfahren und zwei Punkte einplanen.

Nach der Niederlage in Halle am vergangenen Sonnabend (29:32; Anm. d. Red.) hat Trainer Dmitry Filippov zwar angemerkt, dass am Ende aufgrund der Ausfälle von Frank Seifert und Eric Straßburger die Luft raus war, dennoch war es für ihn kein Zeichen dafür, dass der Verein noch einmal aktiv werden muss. Wie sehen Sie das, fehlt noch ein Spieler, um etwas Entlastung zu schaffen?
Warmann: Ich sehe das ganz ähnlich wie Dima (Filippov; Anm. d. Red.). Obwohl wir einen kleineren Kader haben, haben wir, wenn man es mit den vergangenen Jahren vergleicht, mehr Möglichkeiten. Das hört sich blöd an. Aber wir haben, wenn alle fit sind, sechs Rückraumspieler, die auf mehreren Positionen spielen können. Ich glaube, wir sind variabler.

Möglichkeiten und Variabilität in allen Ehren, aber im Endeffekt hat in Halle trotzdem die Kraft gefehlt, weil der Kader mit zwei Leuten auf der Bank zu dünn war.
Wartmann: Ja, das ist richtig. Vor allem, wenn wie jetzt zwei ganz wichtige Leute raus sind. Die fehlen einfach, das hat man in Halle definitiv gesehen.

Also wäre es doch nötig, noch einmal nachzulegen?
Wartmann: Wenn jemand auf dem Markt ist, dann sollte man sich bemühen und dranbleiben, das denke ich auch. Man sollte nicht so blauäugig sein und denken, das geht einfach so weiter. Wir merken es ja gerade an unserem eigenen Leib, dass wenn zwei Leute weg sind, unser Kader zu schmal ist.

Zumal Clemens Grafenhorst derzeit weit unter seinen Möglichkeiten spielt, das muss man ehrlich sagen. Wie gehen Sie als Kapitän mit ihm um?
Wartmann: Ich stehe voll hinter ihm. Er ist ein junger Spieler, der uns im letzten Jahr enorm geholfen hat. Aber jetzt ist er halt in einem Loch. Das wird jedem jungen Spieler mal passieren - und das nicht nur einmal oder zweimal im Laufe der Karriere. Ich hoffe nur langsam, dass er die Formkurve nach oben bekommt. Langsam schwinden bei den älteren Spielern ja auch die Kräfte, und auf Dauer können wir das nicht kompensieren. Er wäre jetzt enorm wichtig für unsere Truppe. Ich mache mir aber eigentlich auch keine Sorgen, wir sehen ja im Training, was er kann. Sein Problem ist der Kopf. Das muss er aber alleine lösen, wir können ihm nur gut zureden. Er muss sich an kleinen Sachen hocharbeiten.

Bis Weihnachten stehen noch fünf Spiele an. Der HCA steht auf Platz fünf. Sie haben aber die Ausgeglichenheit der Liga bereits angesprochen. Gucken Sie eher nach oben oder nach unten in der Tabelle?
Wartmann: Beides. Ich glaube, wenn wir Platz fünf weiter anvisieren, ist das in Ordnung. Aber wir sollten auch nach hinten schauen. Und es kann auch sein, dass 22 Punkte in diesem Jahr nicht reichen, wenn man Pech hat. Zudem weiß man nicht, was von oben runterkommt. Magdeburg II und Leipzig stehen in der 3. Liga zur Zeit auch nicht gut da. Deswegen sollten wir jetzt schon vorausdenken, jeder Punktverlust tut weh.

FOTO: THOMAS TOBIS
wildalligator am November 09 2016 15:38:24 · 0 Kommentare · 802 gelesen · Drucken
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